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Rundschreiben 5 (2)

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Rundschreiben sind noch heute eine gute Gelegenheit, um Informationen an den Mann zu bringen, auch wenn sie heute vermehrt im Bereich der Werbung versendet werden. Die meisten werden diese Rundschreiben als Newsletter kennen, manche gar noch als „Rundmails“, und vereinzelt erinnert man sich auch noch an die Begriffe wie etwa Umlaufschreiben oder Rundbrief.

Die Newsletter unterscheiden sich von den Mailinglisten, welche es ermöglichen, dass sich alle an jede dort aufgeführte Adresse wenden können, was zu einer ganz besonderen Art der Kommunikation führt, die man weit besser in Foren abbilden kann.

Auch wenn sehr viele Mitbürger besonders von Werbe-Newslettern — und dies trotz restriktiver Datenschutzregeln — geplagt werden, halte ich Newsletter weiterhin für eine gute Gelegenheit, um nicht nur andere zu informieren, sondern auch sehr bequem an wünschenswerte Informationen zu kommen.

In diesem Blog-Beitrag werde ich weder auf die entsprechenden Programme oder Versandarten eingehen noch über Feedback, Tracking und Datenschutz schreiben, sondern hier ein paar Rundschreiben aufführen, von denen ich glaube, dass sie durchaus lesenswert sind.

Auch gehe ich nicht auf RSS- oder Web-feeds ein, die ähnlich eines Nachrichtentickers über neue Inhalte von Websites berichten und eher von Internet-Nerds oder Informations-Junkies verwendet werden — übrigens, auch dieses Weblog bietet einen RSS-feed an.

Für dieses Weblog habe ich mich aber, anstatt für einen entsprechenden Newsletter, dazu entschieden, über neue Blog-Inhalte zusätzlich, neben dem RSS-feed, per E-Mail zu informieren.


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Wen Sie selber Newsletter verfassen oder kennen, die Sie gerne weiterempfehlen möchten, dann schreiben Sie diese bitte in die Kommentarfunktion.

Europa & Demokratie

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  • CNN’s 5 Things Newsletter [nicht mehr verfügbar]
    Tägliches englischsprachiges Rundschreiben, das Ihnen fünf Themen präsentiert, die sie laut CNN kennen sollten.
  • Newsletter der New York Times
    Die New York Times bietet gleich mehrere englischsprachige Newsletter an, von denen die meisten täglich erscheinen. Damit dürften wohl auch sehr viele und sehr unterschiedliche Themenbereiche abgedeckt sein.
  • „Was für ein Tag“ – der ZEITmagazin-Newsletter
    Tägliches — montags bis freitags um 17.00 Uhr — Rundschreiben von Christoph Amend, der auf die wichtigsten Momente des Tages hinweist und Empfehlungen zu Kino, Podcasts, Büchern, Ausstellungen, Rezepte, Restaurants und Reisen gibt.

Politik


Kaiserstraße | © Shutterstock

10.5.02021 5 (1)

Foto: Kaiserstraße | © Shutterstock

Spaziergang

Zur Entspannung nach der Europawoche habe ich mir mal einen Spaziergang durch den Baumlehrpfad Friedrichsau gegönnt. Die Beschilderung und Beschriftung ist auch für andere Städte durchaus nachahmenswert, denn dann erkennt man einmal, mit welchen Schätzen die eigene Stadt aufwarten kann.

Listenplätze

Seit Kurzem sind doch so einige Politiker ganz erstaunt, dass sie nicht mehr gewählt werden, oder gar darüber, dass nicht einmal ihre eigene Partei ihnen ein erneutes Mandat zutraut. Es wird wohl auch dafür Gründe geben.

Verbandsarbeit

Verbandsarbeit kann auch richtig nerven, ganz besonders wenn die üblichen „Pöstchensammler“ einmal aufwachen und ihren eigenen Senf dazugeben — dies geschieht interessanter Weise immer gerade vor Wahlen. Es ist schon erstaunlich, was für weltbewegende Ideen diese dann ins Spiel bringen, wie zum Beispiel: „schreiben wir einmal EUROPA-UNION ganz anders“ oder „finden wir für den Europatag einen anderen Namen“ oder gar „haben wir schon alle unsere Beschlüsse, Anschreiben und sonstige Werke richtig gegendert?“

Und wenn das noch nicht reicht, dann kommen die selbst ernannten Berater ins Spiel, die ohne jemals einen Orts- oder Kreisverband geführt zu haben, die gesamte Verbandsarbeit umkrempeln wollen und die Mitglieder mit Workshops, Sit-ins und anderen gut gemeinten Aktionen auf Trab halten; dabei könnte dieser Aktionismus in einfache Kreisverbandsarbeit kanalisiert, tatsächlich dem Verband nützen — leider ist die Arbeit auf der lokalen Ebene gerade für diese Mitstreiter sehr verpönt, es muss unbedingt zumindest die Bundesebene sein.

Dabei lebt und stirbt ein föderaler Verband auf der lokalen Ebene, und wenn man nicht aufpasst, dann sitzen bald in Berlin und Brüssel nur noch die Vertreter von Zombie-Verbänden.


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

9.5.02021 5 (2)

Foto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Heute ist der Europatag der Europäischen Union, dem man nicht ohne den gestrigen 8. Mai gedenken sollte. Warum, das habe ich letztes Jahr bereits versucht darzulegen.

Auch die EUROPA-UNION Heilbronn hat alles versucht, um die Heilbronner wie auch die Heilbronner Stimme in der Europawoche auf diesen Tag aufmerksam zu machen, zumal er dieses Jahr zudem der offizielle Start der Konferenz zur Zukunft Europas ist. Ein Blick in stimme.de zeigt aber, dass unser Bemühen völlig umsonst war; mir ist es dabei noch nicht ganz erkenntlich, ob dies nur aus reiner Faulheit oder bloßer Ignoranz heraus unterlassen wurde.

Dafür war der gestrige 32. (virtuelle) Treffpunkt Europa ein kleiner Erfolg, vor allem deswegen, weil es für die meisten dort Beteiligten offensichtlich ist, dass der 8. und der 9. Mai zusammengehören und, dass der Europawoche in ganz Europa ein höherer Stellenwert einzuräumen wäre — geht es letztendlich doch um unsere Demokratien, ergo um unsere eigene Existenz.

Wie fragil das Ganze ist, sieht man bei uns nicht nur sehr gut in Ungarn oder Polen, wo sehr grobschlächtige Mini-Tyrannen ihr Werk verrichten, sondern auch bereits in anderen Ländern, wie Österreich und Bayern, wo Politiker Demokratie viel subtiler untergraben und damit letztendlich auch begraben. Jan Böhmermann hat dies im ZDF Magazin Royale vom 7. Mai 2021 übrigens ganz gut herausgearbeitet.