Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay
Sobald ein Künstler einmal aus dem Nähkästchen plaudert oder wohl hitzebedingt einen Anfall von Ehrlichkeit hat, ist es schon wieder nichts.
Jüngst hatte unsere Landeshauptstadt hohen Besuch. Die mir völlig unbekannte Sängerin Nina Chuba, welche zumindest bei uns ein Pop Star sein soll, sagte ihrem Publikum das Folgende.
„Also irgendwas muss da mit euch falsch sein. Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel … Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen.“
Heilbronner Stimme (7.7.2026)
Noch lustiger ist, dass unser Lokalblatt seine Leser darüber informiert, dass Stuttgart unsere Landeshauptstadt ist — muss man inzwischen wohl.
Aber in einem stimme ich der Künstlerin zu, auch ich mag Leser, „die in Stuttgart wohnen und auch die, die sich nicht so viel bewegen und sich von innen freuen.“
Nun sind wir alle um mindestens eine essenzielle Erkenntnis reicher. Und zumindest ich freue mich darüber von innen — und dies mit allem aber ohne scharf!
Nachtrag 9.7.2026
Unser Sommerloch muss ein Ozonloch haben, denn sonst kann ich mir den Kommentar von Melanie Mühl in der FAZ nicht erklären. Ein echter Stuttgarter erträgt sogar Stuttgart 21. Wer das als Leistung ansieht, der hat ein waschechtes Problem! Könnte aber auch daran liegen, dass es auf dem Killesberg viel zu heftig stürmt.
