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Außenminister 5 (4)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wenn ein Amt in der Bundesrepublik völlig überflüssig ist, das des Bundespräsidenten einmal ausgenommen, dann das des Bundesaußenministers. Aber auch die weiteren Mitgliedstaaten der EU halten an dieser völlig überflüssigen Institution weiter fest — entweder weil sie nicht selber an eine EU glauben oder einfach nur vermeintlich systemrelevante Menschen versorgen müssen.

Bis 1955 hat es bei uns und dies auch ganz folgerichtig der Bundeskanzler noch selber gemacht. Konrad Adenauer war aber auch ein Politiker mit Format und Verantwortungsbewusstsein.

Heinrich von Brentano wurde dann tatsächlich noch mit Aufgaben betraut und gab so dem Amt des Bundesaußenministers bis 1961 noch ein klein wenig Sinn — da war die EU aber noch lange nicht soweit.

Gerhard Schröder I musste dann bis 1966 versorgt werden, Willy Brandt war bis 1969 ebenfalls schon einmal in Amt und Würden — es musste einfach für alle Koalitionäre ein Pöstchen geben.

Mit Walter Scheel wurde die FDP bis 1974 bei der Stange gehalten. Bis 1992 durfte dann Hans-Dietrich Genscher der FDP zu einem Amt verhelfen.

Helmut Schmidt hat 1982 kurzfristig ebenfalls für ein paar Monate dieses Amt mit übernommen.

Klaus Kinkel war dann bis 1998 der erste so richtig auffällige Ausfall im Amt, wobei sich zu dieser Zeit dieses Amt schon längst überholt hatte.

Mit Joschka Fischer mussten nun auch die Grünen bis 2005 befriedigt werden. Und dieser Berufsdemonstrant schaffte es das Amt des Bundesaußenministers endgültig ad absurdum zu führen. Bis heute dachte ich, schlechter kann man diesen Selbstbefriedigungs-Job nicht mehr machen.

Für welches Land Frank-Walter Steinmeier bis 2009 als Außenminister tätig war, wird noch zu klären sein.

Guido Westerwelle war dann bis 2013 mit den vielen Reisen völlig überfordert, wobei es hätte mit dem Finanzministerium noch schlimmer kommen können — denn dort wird ab und zu noch etwas entschieden.

Frank-Walter Steinmeier musste bis 2013 wieder einmal versorgt werden, oder aber er hatte seine ihm übertragenen Aufgaben noch nicht erledigt.

Sigmar Gabriel war bis 2018 einfach nur wieder einmal ein Versorgungsfall. Heiko Maas musste bis 2021 versorgt werden.

Annalena Baerbock wollte bis 2025 dem Amt tatsächlich einmal einen Sinn geben, sie wusste bis zum Schluss aber selbst nicht was für einen.

Johann Wadephul setzt nun wirklich alles daran, noch schlechter zu sein als Joschka Fischer. Der wusste wenigstens mit wem man nicht spricht.

Nur zur Info: der Bundesaußenminister gestaltet die Außenpolitik im Rahmen der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers (Grundgesetz). Und diese ist in Anbetracht einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik innerhalb der EU (EU-Verträge) eher zweitrangig, wenn nicht gar völlig überflüssig.

Auf gut Deutsch: wenn jemand was von der EU möchte, dann ruft er in Brüssel an. Und wenn jemand meint, er müsse unbedingt mit Deutschland reden, dann den Bundeskanzler. Warum er die Antworten dann nochmals von einem Außenminister bekommen möchte, muss man nicht verstehen, kann man auch nicht verstehen. Es sei denn, man kann auch durch Null teilen.

Und wenn man das kann, dann möchte man sicherlich auch ein Familienfoto mit Russland.


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Durchgeknallt 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Aber so richtig und völlig durchgeknallt ist die CDU-Verbandsjugend in Berlin! Was zu erwarten war, da sich dort so gerne Drückeberger und Fahnenflüchtige tummeln. Man hat diesen Herren wohl noch nicht verständlich machen können, dass ein Berlinaufenthalt schon lange nicht mehr vor dem eigenen Militärdienst schützt (kleiner Insider).

Diese fordern nun ähnlich wie in Diktaturen oder ehemaligen Kolonialreichen (Sorry, Frankreich!) den Militäreinsatz gegen die eigene Bevölkerung. Damit wollen diese künftigen Berufspolitikaspiranten wohl mit der AfD gleichziehen, die unsere Sicherheitskräfte gerne sehen würde, wie diese Frauen und Kinder mit Maschinengewehren niedermähen — zumindest jene, die nicht blond und blauäugig sind oder über ein AfD-Parteibuch verfügen, denn dann darf man auch völlig missraten sein.

Junge Union Berlin will Bundeswehr-Einsatz gegen „Schüler“-Proteste: „Terror wie in Paris“ verhindern, so die Berliner Zeitung (26.10.2026, 07:30 Uhr).

„Am 31.10. sollen die sogenannten ‚Schüler‘-Proteste in Berlin stattfinden. Paris hat gezeigt, was Hasser der freiheitlichen, demokratischen Welt anrichten. Wir fordern vorsorglich die Bundeswehr zur Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung hinzuzuziehen. Um Terror wie in Paris zu verhindern.“

Junge Union Berlin, Instagram

Längst vorbei sind die Zeiten, wo sich in politischen Jugendverbänden tatsächlich noch Jugendliche für Politik interessierten und spätestens mit der eigenen Volljährigkeit in ihrer Partei oder dem Erwachsenenverband erfolgreich engagierten. Inzwischen befinden sich dort mit Masse noch jene, die sonst keine Pöstchen bekommen oder gar über eine „Jugendquote“ ohne eigene Eignung, Leistung und Befähigung ihre politische Karriere starten möchten. Und dann wundern sich die Parteien und Verbände auch noch darüber, dass kein geeigneter Nachwuchs mehr generiert werden kann!

Wenn die Berliner CDU noch über ein ganz klein wenig demokratische Verantwortung verfügt, dann sollten sie den für diese Forderung Verantwortlichen das Parteibuch entziehen. Man braucht sich um solche Damen und Herren auch keine Sorgen machen, denn die AfD wird sie mit Kusshand nehmen.


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Top Fünf 5 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Nachdem wir erfahren dürfen, dass die deutschen Gasspeicher auf Wunsch der Union vor dem Wintereinbruch so leer wie noch nie sind, dazu noch aufgrund auch von Deutschland mitzuverantwortenden Krisen der Gas-, Öl- und Spritpreis von ganz alleine in unbekannte Höhen zu steigen scheint, was die AfD ohne Wenn und Aber für die eigenen Wahlkämpfe nutzt, indem sie dafür die demokratischen Parteien in Deutschland verantwortlich macht, ist es an der Zeit, dass ich einmal so ganz spontan die fünf besten AfD-Politiker küre.

Jene Politiker, die dafür Sorge tragen, dass es der AfD bei uns in Deutschland so gut wie noch nie geht. Dabei zähle ich keinen ausländischen Support, wie z. B. von Donald Trump oder Wladimir Putin — wir bleiben bei meiner Top Fünf in Deutschland … ok, fast, denn die Schweiz rechnen wir ähnlich wie ehemals Österreich einfach mit dazu.

Also nun meine Top Fünf der AfD-Politiker 2026. Auf Platz eins und dies mit großem Abstand Katherina Reiche, denn sie alleine kann dieses Jahr gleich mehrere Wahlen für die AfD gewinnen. Danach dürfte wegen der Aktualität und dem Hetzpotential Alexander Dobrindt noch vor Jens Spahn kommen, der allerdings kontinuierlich dafür sorgt, dass man keine Hoffnung mehr in eine Alternative zur AfD haben kann. Auf Platz vier steht ohne Frage Friedrich Merz, der mit seiner absoluten Diskrepanz zwischen eigenem Wollen und Sein sogar noch die Schweizerische Lesbe Alice Weidel in den Schatten stellt.

Selbstverständlich ist dies meine ganz persönliche Top Fünf und soll meine Leser nicht nur zur Gegenrede verführen, sondern auch dafür sorgen, dass meine kleine Auszeit während der Hertensteiner Gespräche möglichst unbemerkt bleibt.

„It takes more than a stiff whack on the head to keep me down, folks. Trust me, I get hit harder during sex. I’m only sorry this creepo didn’t have at me with a shovel during sweeps.“

Gracie Jane, On the Ledge (3.09)