Blitz

Soldaten 5 (7)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Das sind jene Staatsbürger, die meist permanent unterbezahlt und überarbeitet Politiker betreuen und bespaßen, VIP und deren Familien durch die Gegend fliegen, Staatsgäste belustigen, Sandsäcke schleppen, Hallen und Stadien bestuhlen sowie die notwendigen Arbeiten in unseren lokalen Verwaltungen erledigen.

Aber auch, wenn es zum Krieg kommt, ohne Ausbildung, Waffen und Munition für unser Land sterben; das aber mit Anstand, so wie wir es jüngst der Presse entnehmen durften.


Dinosaurier

Zeitenwende 5 (11)

Beitragsfoto: Dinosaurier | © Shutterstock

Heute muss ich einfach einmal nur ablästern! Das dient einzig und alleine dazu, dass ich keine Magengeschwüre entwickele. Also, lieber Leser, diesen Beitrag einfach nur überspringen aber auf alle Fälle bitte nicht persönlich nehmen.

Anlass zu diesem Beitrag war der heutige Schwimmversuch im Stadtbad. Als ich unter der Dusche stand, kam ein Lehrer mit seinen Schülern, ein wahrlich trostloser Haufen, auch in die Dusche. Erfreulich dabei, dass zumindest erkennbar keine Mädchen mit dabei waren. Weniger erfreulich die Blicke der Jungs, als sie sahen, dass man sich auch ohne Kleidung waschen kann. Ich wiederum bewunderte, dass man heute wohl unter duschen versteht, mit mindestens zwei Badehosen bekleidet, Schwimmbrille und Bademütze auf, und auch noch eine Schwimmweste an, kurz unter die Dusche hüpft. Nur noch unerfreulicher die Blicke des Lehrers, der wohl kurz überlegte, ob er die Sittenpolizei einschalten muss.

Üblicher Weise nehmen die Lehrer ihre Eleven in die Umkleiden und Duschen des Lehrschwimmbeckens mit. Dort kann man völlig ungestört seinen Schülern die ersten Schritte hin zur Körperhygiene und einer europäischen Badekultur vermitteln. Zumindest ich habe dies noch so gehandhabt als ich letztmals 2016 zusammen mit einem anderen Schwimmlehrer versuchte, Flüchtlingen das Schwimmen beizubringen: wir kamen dabei allerdings nur soweit, dass die Jungs und jungen Männer die Benutzung der Toilettenanlagen lernten und auch wie man sich mit Wasser und Seife wäscht, was wir damals schon als Erfolg werteten.

Nach dem Duschen verschaffte ich mir einen Überblick über die Bahnen im Sportbecken. Wie immer, alle belegt und in der Bahn für „sportliche Schwimmer“ tummelten sich ein paar Menschen, die so kreuz und quer standen, dass ich kurz über ein Hindernisschwimmen nachdachte, dann aber kam doch noch Mister Adipositas, u. a. mit Taucherbrille und Flossen ausgestattet, und drängte sich auch noch in dieselbe Bahn. Damit war auch heute wieder nicht daran zu denken, wenigstens ein paar Bahnen zu ziehen — den Aufsichten ist dies völlig egal, wahrscheinlich weil sie selbst nicht schwimmen können.

Aber genau das fast es zusammen, was unsere Berufspolitiker unter Zeitenwende verstehen: Leistung, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit waren gestern!

Dabei beachten diese Mitbürger nicht, dass wirklich alles, was bei uns noch halbwegs funktioniert, gerade von jenen aufgebaut wurde, die sich genau an diese Prinzipien gehalten haben!

Was nicht bedeutet, dass es damals keine Schlümpfe gab, diese hat man aber lieber im Keller versteckt. Heute entsorgt man sie in Chefetagen, Leitungsfunktionen oder Ministerien.

Bildung darf nicht anstrengen, Sport ist, wenn man ins Sportbecken pinkelt, und für Sauberkeit sollen die anderen sorgen!


Lesezeichen

Im weltpolitischen Abseits 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

 Johannes Plagemann | Die Zeit

Im weltpolitischen Abseits – Indien (zuletzt aufgerufen am 24.2.2024, 20.53 Uhr)

Narendra Modi versteht Indien als selbstbewusste Führungsmacht des Globalen Südens. Doch Hindu-Nationalismus und der absurde Personenkult um ihn steht dem Land im Weg. …

Die weitere Annäherung an Indien gilt im Westen als geopolitische Selbstverständlichkeit. Das hat viel mit der sich intensivierenden Rivalität zwischen China und den USA zu tun. Für die USA ist Indien ein zentraler Baustein bei der Eindämmung Chinas, für Europa ein wesentliches Element beim Abbau der wirtschaftlichen Abhängigkeiten von China. …

Nach zehn Jahren Modi-Regierung wird zunehmend deutlich, dass Indien nicht mehr ohne Weiteres ein sogenannter Wertepartner ist. Die größte Demokratie der Welt ist in allen gängigen Demokratieindizes abgestürzt.“


Lesenswerter Beitrag. Und so stellt sich mir zudem die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist, weitere Menschen nach Deutschland holen zu wollen, die ganz offensichtlich, wie die meisten Russen und Türken auch, nichts mit unserer Gesellschaft anzufangen wissen und zudem unsere westliche Kultur von ganzem Herzen ablehnen.