Lesezeichen

Nackt & alleine 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Steven McIntosh | BBC

Naked, alone and living on dog food – all for a TV show that gripped a nation (zuletzt aufgerufen am 15.6.2024, 9.04 Uhr)

„In 1998, a Japanese man was stripped naked and left alone in an almost-empty apartment as part of a challenge for a reality TV show.

Tomoaki Hamatsu, known as Nasubi, was left with only a pen, some blank postcards, a telephone and rack full of magazines. 

But he was not there to read. The concept of the show was to see if a human being could survive on competition prizes alone. …

Around 15 million viewers tuned in to see his wins, and how he used them in his efforts to survive. …

Nasubi was finally released via a Michael McIntyre-style stunt, in which he was taken into a new fake room before the walls collapsed to reveal he was actually on stage in front of a live audience cheering his name.“


Dieses Fernsehformat wäre heutigen Zuschauern wohl zu langweilig, zeigt aber ganz gut aus welchem Holz wir Menschen geschnitzt sind.


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Das ist mir schon sehr lange nicht mehr passiert, nämlich, dass ich an einem 25. Mai ganz ohne Handtuch durch die Gegend laufe. Dies ist nicht zu entschuldigen, zeigt aber, wie ernst es mir mit meiner Kandidatur für den Heilbronner Gemeinderat ist.

Erst heute wurde mir mein Fauxpas bewusst, aber auch erst, als ich den Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen hatte: „Der Towel-Day ist gescheitert. In den (a)sozialen Medien hier und da noch erwähnt, habe ich gestern niemanden mit Handtuch gesehen. Wahrscheinlich sind die früheren Träger ausgestorben.“
Jetzt hoffe ich einmal, dass mich Detlef Stern nicht auch für tot erklärt.

Ganz aktuell entschuldigt sich sogar ein halber Komödiant beim SWR dafür, dass er tatsächlich das Gespräch mit dem Publikum sucht — dass dabei nichts Vernünftiges herauskommen kann, dürfte wohl auch dem billigsten Produzenten bekannt sein. Wobei ich das mit dem „… weder geistig behindert“ doch anzweifle.

Enigma wurde 1990 von Michael Cretu gegründet und ich spielte die vier Lieder ihres Debütalbums „MCMXC a. D.“ damals hoch und runter. Der zweite Song der Platte ist „Mea Culpa (Part II)“ und passt ganz gut zu beiden Anlässen.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch noch das erste Lied der Platte namens „Sadeness (Part I)“.

Ich wünsche meinen Lesern einen guten Start in die kommende Woche und suche gleich noch nach einem passenden Handtuch, besser zu spät als nie und wer weiß, vielleicht sind die Vogonen doch schon da, was die jüngsten Wahlerfolge der AfD erklären könnte. Am besten, ich gucke gleich auch, ob genügend Salz und Bier im Haus sind.


Lesezeichen

Der Fluch der Eintönigkeit 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Birgit Ochs | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Fluch der Eintönigkeit – Stadtentwicklung (zuletzt aufgerufen am 20.5.2024, 14.29 Uhr)

„Als reine Einkaufs- und Gastromeile hat die Innenstadt ausgedient. Lässt sie sich neu erfinden? …

Die zentrale Frage ist, wie die Städte Zugriff auf jene Flächen bekommen können, die der Handel aufgibt. Es habe sich gezeigt, dass überall dort, wo die Städte entscheidend mitbeteiligt waren, der Umbau und die Neuentwicklung verwaister Geschäftshäuser gelungen ist, sagt Bernd Düsterdiek, Dezernent für Stadtentwicklung beim Deutschen Städte- und Gemeindebund.“


Sehr lesenswerter Artikel von Birgit Ochs! Am Beispiel des Heilbronner Wollhauses können wir gut sehen wie Stadtverwaltung und Gemeinderat weiterhin in die falsche Richtung rennen.

Selbst das zwischenzeitlich vom OB so gepriesene und durchaus attraktiv daherkommende neue Privatkonzept scheint nur wieder einmal eine Luftnummer zu sein.

Deshalb komme ich auf meine Idee zurück, das Wollhausareal städtebaulich zu entwickeln und fordere erneut dort einen zeitgemäßen Busbahnhof mit Stadtbahnanschluss und auf dem Areal eine Großveranstaltungshalle, die zum südlichen Magneten der Innenstadt werden wird. Und wenn man schon von Stadtplanung spricht, passt dort auch noch ein zweites so dringend benötigtes Stadtbad hin. Und gerne oben drauf noch Wohnungen — mehr als 100 Meter Bauhöhe dürfen es in einer Großstadt ruhig sein.