Mann beim Ausfüllen eines Formulars

Kurzfilm 5 (1)

Beitragsfoto: Mann beim Ausfüllen eines Formulars | © Pixabay

Humor ist es bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Auf alle Fälle hat die BBC Geschmack, was die Kurzfilme angeht.

„The Close … A quiet neighbourhood … but the peace is shattered as the residents fail to navigate the familiar and mundane moments of everyday life … in the most chaotic way!“

Nachtrag 12.6.2026

Weil ich die eine oder andere positive Rückmeldung bekam, lege ich noch ein Filmchen nach. Erneut von Birdbox Studio, die doch so einige Filmchen mit Hunden haben …


Bahntrasse

9.6.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Bahntrasse | © Heinrich Kümmerle

Platzhalter

Für den Fall, dass mir noch etwas einfallen sollte oder man mich plötzlich doch noch triggert. Bis dahin widme ich mich jenen Dingen, die mir überhaupt keinen Spaß machen und somit keine Erwähnung finden.

Ich ergänze diesen Platzhalter dann doch noch mit einem Ausschnitt aus „Monty Python and the Holy Grail“ (1975) — was haben wir damals Ende 1976 im Kino gelacht; die Ritter mit den Kokosnüssen waren auf jeden Fall besser als die damaligen Godzilla Filme. Gute Unterhaltung konnte noch so einfach sein.

Übrigens, bei den heutigen Studenten ist nach drei Streichen bereits Schluss mit lustig.

Klausur

Die Rahmendaten meiner Klausuren stehen schon etwas länger fest; ich profitiere dabei sehr von meinem eigenen „Lehrmeister“ — die Klausuren betreffend — Detlef Stern.

In 90 Minuten gibt es 90 Punkte zu erreichen. Ich nehme die Zeit zur Lösung einer Klausuraufgabe, was dann die zu erreichende Punktezahl ergibt. Die Zeit zum Lösen einer Aufgabe erhalte ich, indem ich meine dafür benötigte Zeit mal drei nehme. Als Pufferzeit stelle ich nochmals 15 Minuten zur Verfügung, die die Studenten ggf. für organisatorische Fragen nutzen können.

Da Studieren nichts mit auswendig lernen (Jura und Medizin mal ganz außen vor) zu tun hat, können die Studenten einen Spickzettel DIN A5 mit in die Klausur nehmen. Was darauf am besten steht, erfahren die Studenten durch aktives Zuhören während der Vorlesungen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass die besseren Studenten damit die reinen Wissensfragen abdecken können — was bereits eine nach studentischen Maßstäben erfolgreiche Klausur garantieren dürfte.

Jene Fragestellungen, bei denen die Studenten selber etwas nachdenken und ggf. auch rechnen müssen, werden von mir vorab angekündigt — mehr als weniger deutlich!

Bleiben noch ein paar Fragestellungen übrig, die über der „80 % Hürde“ liegen und mir zeigen, wie gut der Inhalt meiner Vorlesungen verstanden wurde.

Über die Jahre hinweg bestehen ca. 80 % der Studenten meine Klausuren, wobei dies durchaus mit deren Anwesenheit in meinen Vorlesungen korreliert. Zum offiziellen Bestehen benötigen die Studenten 45 Punkte, wobei ich davon ausgehe, dass sie danach ihre eigenen noch vorhanden Defizite erkennen und diese bis zum Ende ihres Studiums beheben werden.

Bei jenen Studenten, die 80 % der möglichen Punkte erreichen, bin ich mir ziemlich sicher, dass sie das Thema der Vorlesung verstanden haben und anwenden können.

Jene Studenten, die über 90 % der möglichen Punkte erreichen, zeigen mir, dass es für unsere Jugend doch noch Hoffnung gibt — es könnten und dürften gerne auch ein paar mehr sein!

Ca. 20 % der Studenten erreichen die notwendige Punktzahl zum Bestehen nicht. Bis auf die Studenten, die tatsächlich einmal einen sehr schlechten Tag hatten und dies bereits während der Klausur selber erkennen, sollten diese Studenten dringend darüber nachdenken, ob sie nicht doch ohne künftige Bürostuhltätigkeiten wesentlich glücklicher wären. Im Falle, dass sie dies für sich weiterhin verneinen, wird ihnen eine KI den selbigen Stuhl sehr bald vor die Tür stellen!

Vermischtes

Heute erst ein erfreuliches Gespräch mit Detlef Stern und danach ging es in die Vorlesung. Es dürfte eine meiner letzten gewesen sein. Wenn man glaubt nur noch gegen Wände zu sprechen, dann ist es besser aufzuhören.

Nun da es hin zur obligatorischen Klausur geht, beschränken sich etwaige Fragen der Studenten ganz folgerichtig auf dieselbe. Wobei ich heute tatsächlich einmal zum Lachen gebracht wurde. Als ich gerade lang und breit erklärt hatte, dass das heutige Thema der „glorreiche“ Abschluss meiner Vorlesungsreihe ist und nun nur noch etwaige offene Fragen geklärt werden können, wurde ich gefragt, welches Thema als nächstes dran käme. Kann man verstehen, muss man aber nicht.

Gestern kam dann ein sehr erfreuliches Signal von der Deutschen Bahn für all jene, die es nicht einmal zum Politiker schaffen dürften. Man wird dort Bahnverantwortlicher ohne jegliche Verantwortung, wobei die besten der völlig Ahnungslosen auch noch ein paar Tausend Kilometer Kabel völlig sinn- und zwecklos verlegen lassen dürfen.

„Hast Du einen dummen Sohn, schick’ ihn zur Union.
Is’ er noch dümmer – die Bahn nimmt’n immer …“

Anon

Auch andere machen sich darüber etwas lustig und ich musste dabei sofort — ohne dass ich dies wollte — an Ronald Pofalla denken. Und so wird Stuttgart 21 um ein paar weitere Jahre verschoben. Ende 2031 soll es dann soweit sein; wer’s glaubt wird selig.

Deutschland baut künftig oder vielleicht auch nie selber zwei oder gar drei Kampfflugzeuge, dem Team Gen X sei gedankt. Man kann sagen was man möchte, bei der Lobbyarbeit und dem Abgreifen von Transferzahlungen sind wir weiterhin Weltspitze!

Die bisherige und nun von der aktuellen Bundesregierung getötete europäische Lösung ist aber keinen Deut besser! Denn es macht keinen großen Unterschied, ob man nun drei oder gar 12 Mengenverbrauchsgüter produziert — selbst VW baut 499 Autos gleich auf einmal.

Wie das Ganze tatsächlich vonstatten gehen müsste, habe ich nicht nur hier im Blog schon mehrfach thematisiert — Fach- und Sachexpertise war aber noch nie so unser Ding; wir machen lieber weiterhin auf Deutsche Bahn, aber ohne alles und mit scharf.

„Un dessert sans fromage est une belle à qui il manque un œil.“

Jean Anthelme Brillat-Savarin, Physiologie des Geschmacks (1865)

Sonnensystem

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Beitragsfoto: Sonnensystem | © Shutterstock

Architektur

Für mich ist Architektur noch wichtiger als Musik. Hier einmal ein neues Gebäude, das zeigt wie man bauen kann, wenn man nur möchte. Dieses Gebäude steht nun in der 270 Park Avenue in New York, wurde von Foster + Partners erstellt und beheimatet nun bis zu 14 000 Mitarbeiter von JPMorgan Chase. Eröffnet wurde es bereits im Oktober letzten Jahres.

Die 60 Stockwerke erreichen gut 420 Meter und machen das Gebäude damit zu einem der höchsten der Stadt. Eine Besonderheit ist die Gründung des Gebäudes, da es weitgehend auf den Gleisanlagen von zwei Bahnhöfen steht.

Vermischtes

Heute ein sehr angenehmes Kaffeegespräch mit Detlef Stern, auch wenn es diesem Mal schwerpunktmäßig um Hochschule, Studium, Dozenten und Studenten ging. Gut tat mir dabei, dass wir doch so einiges zu lästern hatten. Waldorf und Statler lassen grüßen. Wobei die beiden Originale ihr Debut bereits 1975 in „Sex and Violence“ hatten.

Kurz ließen wir auch noch ein paar andere Blogger Revue passieren, von denen doch so einige nicht mehr im Internet zu finden sind — was auch an unserem Alter liegen dürfte. Und wie gesagt, jene, die nicht mehr selber denken und schreiben wollen, suchen wir erst gar nicht mehr.

Man kann dies Purismus nennen, aber völlig seichte und Ki-generierte Inhalte bekommt man bereits zur genüge in der Presse — und so sind es die eher ungefilterten Blogs, die noch Interessantes bieten können. Die reinen „News“ bekommt man schon länger durch Funk und Fernsehen.

Danach war ich noch ein wenig im Schwimmbad, was ich allerdings heute nicht zum Schwimmen nutzte.

Aktuell kann man ganz gut lesen, wer so alles am Verteidigungshaushalt und dem entsprechenden Sondervermögen mitverdienen darf. Das Geld wird wie seit Jahren gewohnt mit der Gießkanne auf alles und jeden vergossen, der nur schnell genug hier schreit. Und weil so viel Geld vorhanden ist, muss man nun die Streuung so weit vergrößern, dass die ersten und üblichen Verdächtigen nicht gar vom Geldregen ertränkt werden.

Zum Ende des Abends noch ein paar Runden Rummikub. Als ich dann doch einmal gewann, war aber auch Schluss.

Filmabend

Gestern schauten wir einen bereits etwas älteren Film an, dessen Titel alleine schon neugierig machen dürfte. „The Englishman Who Went Up a Hill But Came Down a Mountain“ wurde von Christopher Monger 1995 in die Kinos gebracht.

Gewöhnlich schrecken mich Filme mit Hugh Grant eher ab, in diesem gefällt er mir aber dann doch ganz gut. Colm Meaney gewohnt gut und dies auch ohne Raumschiff. Ian McNeice gefällt mir hier noch besser als bei „Midsomer Murders“ oder gar als Kwaltz in „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ — verschrobene Rollen dürften ihm einfach liegen.

Alles in allem ein sehr unterhaltender Film mit einigen netten Einfällen und Anspielungen.

Und kaum hatte ich diesen Film fertiggeschaut, wurde ich auf das Filmhighlight im kommenden Jahr aufmerksam gemacht. Als wäre 1987 erst gestern gewesen!

„Spaceballs“, der beste Star Wars Film aller Zeiten, bekommt einen zweiten Teil. Schon der Trailer, den ich mir sofort gönnte, verspricht doch so Einiges. Mel Brooks, der nicht mehr die Regie führt [Gerd M. Hofmann machte mich darauf aufmerksam], wird aber auch als Co-Produzent mit dem Disney Konzert kaum so einen verständnisvollen „Gegner“ wie damals mit George Lucas haben.

Nun hoffe ich, dass doch noch so einige Schauspieler der ersten Crew übrig sind, die damals sämtlich gut spielten. John Candy ist auf alle Fälle nicht mehr mit dabei, zumindest nicht als Mensch und schon gar nicht als Mog.

Und damit auch andere auf den Geschmack kommen, hier noch etwas mehr Erklärung zum neuen alten Film.

„May the Schwartz be with you!“

„I’m a Mog: half-man, half-dog. I’m my own best friend.“

Barf (1987)