Wasser eines Pools

30.4.02025 4.9 (10)

Beitragsfoto: Schwimmbad | © Pixabay

Vermischtes

Nach der Vorlesung gab es nochmals eine Klausurnachbesprechung und dies mit einem einsichtigen Studenten, was durchaus hoffen lässt. Dann ging es aber bei bestem Wetter ins Außenbecken des Stadtbads — schwimmen konnte man vergessen. Erfreulich dabei, gerade als ich nämlich nicht nur vom Gestank mehrerer ungewaschener Damen belästigt wurde, sondern zwei davon auch noch am Beckenrand rauchten, was für mich extrem gesundheitsschädlich ist (!), ein Schwimmmeister herbeieilte und nach einer etwas längeren Diskussion mit diesen sehr prächtigen „Landpomeranzen“ dafür sorgte, dass diese das Rauchen zumindest temporär einstellten.

Was mich an einen Artikel in der taz erinnert, wo sich Antje Lang-Lendorff darüber auslässt, dass Parfums vor allem bei jungen Männern voll im Trend lägen. In den 1970er-Jahren war ich selbst ein junger Pubertierender, der sich vor dem Besuch der Tanzstunde gerne ein Probefläschchen des mütterlichen Eau de toilette über den Kopf goß. Da ich damit nicht alleine war, dürfte es niemand — vielleicht den Tanzlehrer und die eigene Mutter ausgenommen — wahrgenommen haben. Sehr schnell, auch wegen des Sports, war diese Zeit vorüber und so wäre heutzutage die Frage, die sich Antje Lang-Lendorff stellen müsste, warum bei uns viel zu viele Bürger männlichen Geschlechts noch bis in ihre 30er hinein nicht über die Pubertät hinauskommen. Eine zweite Frage wäre, warum dies gehäuft bei Menschen mit Migrationshintergrund der Fall ist — meine Vermutung: schwerste Bildungsdefizite!

Wie bereits von mir mehrfach geschrieben, ist dies längst nicht mehr nur ein Problem (ewig) pubertierender junger Männer, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Mit dem Rückgang der Bildung in unserer Gesellschaft, entwickeln sich nicht nur die Müllkulturen prächtig (Sauberkeit in unseren Städten), sondern auch die Hygiene lässt sehr stark nach. Ungewaschene Menschen bevölkern inzwischen unsere Bäder, Seen und Saunen, wobei erschwerend mit hinzu kommt, dass jene mit etwas zu viel Körperfülle mehr Gestank ausdünsten als es unser Geruchssinn verkraften kann. Dies wissend, versuchen diese Menschen ihren Gestank nicht nur mit Deos oder Eau de toilette zu übertünchen, sondern greifen bereits zu schweren Parfums, was insgesamt und vor allem in geschlossenen Räumen (Sportbecken!) zu sehr explosiven Mischungen führt.

Ab einer bestimmten Prozentzahl an Fäkalien sollten eigentlich die Becken geschlossen werden — wir haben früher™ einfach mehr Chlor mit hineingegeben. Und so wäre es heute nur anzuraten, dass man erstens die jeweilige Fäkalienanzahl im Wasser neben der Wassertemperatur per Anzeigetafel und zweitens mit einem „Gestankometer“ auch die jeweilige Partikelanzahl in der Luft bekanntgibt. Dies zudem im Internet bereitgestellt, würde dem einen oder anderen Schwimmer den Gang ins Schwimmbad ersparen.

In einem neu zu bauenden Schwimmbad könnte man zudem einmal mit Pils- und Gestankschleusen experimentieren, die jeder Schwimmer vor dem Zutritt zu den Becken durchlaufen muss.

Erfreulich ebenfalls das gestrige Tänzchen am Abend, etwas kürzer als gedacht, dafür aber sehr harmonisch. Die Frage dabei: was nützt die beste digitale Infrastruktur wenn diese von den Beteiligten nicht genutzt wird?

Am erfreulichsten aber, dank des professionellen Eingriffs — ruck zuck! — von Detlef Stern, funktioniert mein Zettelkasten wieder.

Aufzug

Der Bildungscampus verfügt über Aufzüge. In der nächsten Ausbaustufe kommen bestimmt noch Rolltreppen und Laufbänder wie auf Flughäfen mit dazu. Die Stadt legt dann noch eine Seilbahn oben drauf. Bildung darf schon lange nicht mehr anstrengen und der Weg dorthin erst recht nicht.

Dank Detlef Stern durfte ich gestern nicht nur einmal anschauen, was bei den höheren Semestern aus meinen eigenen Bildungsbemühungen geworden ist, sondern auch noch mit den Studenten Aufzug fahren — die Methodik lässt grüßen.

Wer gute Qualität möchte, der muss beständig aussieben; das wusste bereits Aschenputtel: „Ja, die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ — was bei uns in Deutschland ähnlich wie zuvor in Spanien und Frankreich schon lange nicht mehr erfolgt. Wirtschaft und Politik verlangen den dummen Bürger, die Intelligenz kommt dabei aus der Blockchain oder war es doch die KI? Inzwischen kommt der Strom in Spanien nicht einmal mehr aus der Steckdose.

Und so wäre es vielleicht gar nicht schlecht, sich selbst einmal über den Elevator Pitch der Hochschule zu informieren. Als „Guest Star“ habe ich dies bisher bewusst unterlassen, denn erstens gehen mich Hochschulinternas nichts an und zweitens wäre dies genau mein originäres Wissensgebiet. — Wie wir wissen ist es bei uns verpönt, bewährte Fachkräfte mit den Aufgaben zu betrauen, zumindest aber in unseren Regierungen.

Altersmilde freue ich mich dennoch auf die kommenden Vorlesungen und ganz besonders auf künftige Fahrten mit der Bildungscampusseilbahn.

My Old Lady

Über Israel Horovitz wurden zuletzt wenig gute Nachrichten verbreitet. Unbestritten dürfte es aber sein, dass er für ein paar sehr interessante Theaterstücke verantwortlich ist. Weniger bekannt ist, dass einer seiner Söhne Adam Horovitz Bandmitglied der „Beastie Boys“ war.

„My Old Lady“ war zuerst ein Theaterstück (1996) und wurde 2014 von Israel Horovitz verfilmt. Die leidenden Kinder werden von Kevin Kline und Kristin Scott Thomas gespielt. Eine der Ursachen für deren Leiden dürfte die „old Lady“, von Maggie Smith wie üblich sehr gut gespielt, sein.

Die restlichen Schauspieler, auch wenn ich Dominique Pinon als Makler sehr charmant fand, reine Nebensache — was sicherlich dem Ursprung des Films geschuldet ist.

Nachdem ich nun den Film als sehr kurzweilig und unterhaltsam empfunden habe, bin ich gespannt, ob es bei uns auch einmal das Theaterstück zu sehen gibt. Das Theaterstück wird dabei sicherlich nicht die Pariser Kulisse bieten, aber dafür die Tiefgründigkeit des Stücks wieder besser hervorheben können.

Auf alle Fälle aber erwarten den Kinogänger bzw. Zuschauer gut 100 Minuten nette Zerstreuung.

Und wenn ich schon „Ad-Rock“ Horovitz erwähne, dann lege ich gleich noch mit einem meiner Lieblingslieder der oben erwähnten Band nach.

„No Sleep Till Brooklyn“ befindet sich auf dem Debutalbum „Licensed to Ill“ (1986) der Gruppe. Die Idee zum Logo der Platte „3MTA3“ wird von manchen auch noch heute in der einen oder anderen Form verwendet; die Idee dazu dürfte noch von den Taschenrechnern stammen, welche gegen Ende der 1970er-Jahren ihren Einzug in den Schulen gehalten hatten.

Davor gab es die Rechenschieber, was Schüler wie mich dazu motivierte, gleich selber rechnen zu lernen.


Universum

Star Wars 4.8 (10)

Beitragsfoto: Universum | © Gerd Altmann from Pixabay 

Es gibt immer zwei Arten von Menschen, z. B. jene, die Star Wars mögen und jene, die lieber bei Star Trek verweilen.

Ronald Reagan war sicherlich ein Star Wars-Fan, zumindest wollte er mit der „Strategic Defense Initiative“ Hollywood nach Washington holen. Wie wir wissen hat es nicht geklappt, aber mit dem kleinen Side effect, damit die Sowjetunion totzurüsten, konnten wir wohl alle leben — bis auf Wladimir Putin und seine europäischen Pimpfe.

Ich hingegen habe noch bis in die 1990er-Jahre hinein Star Trek geguckt und bin noch heute davon überzeugt, dass der einzig richtige Captain der Enterprise — des Raumschiffes wohl gemerkt — William Shatner ist. Fun Fact am Rande, er ist Kanadier!

Alle späteren Kapitäne, männlich, weiblich oder auch divers, taugen eher für eine Kreuzfahrt mit der Aida oder gar als Traumschiff-Kapitän. Ok, für heutige Geschmäcker, auch meinem, kommt William Shatner manchmal etwas holprig rustikal männlich um die Ecke, was noch vor ein paar Jahren niemanden so richtig störte, einen guten James Bond ausmachte, und später noch dafür sorgte, dass William Shatner als Rechtsanwalt bei „Boston Legal“ (2004 – 2008) einen zweiten Frühling erleben durfte.

Nach Ronald Reagan versuchten sich noch Bill Clinton und George W. Bush zumindest an einem „Star Kriegchen“ namens National Missile Defense. Und auch Europa träumt schon etwas länger von einem solchen, dann allerdings noch etwas kleineren Schutzschirmchen — das muss auch nur die allerwichtigsten Menschen auf „unserem Kontinent“ retten.

Derweil wurde die letzte aktive Enterprise 2023 beerdigt und die neue Enterprise dümpelt in einem Hafenbecken der Newport News Shipbuilding in Norfolk und soll vielleicht ab 2029 in Dienst gestellt werden, wobei sie dann noch rechtzeitig für den neuen Schießkrieg mit der Russischen Föderation fertig würde. Wahrscheinlich aber muss sich der nächste echte Captain auf Mitte der 2030er-Jahre einstellen; Zeit genug, um sämtliche Folgen von Star Trek zu studieren.

Und auch bei den Sternenkriegen tut sich wieder etwas, Xi Jinping scheut keine Kosten, um für China zumindest den Mond zu erobern, und Narendra Modi aus Indien erinnert sich ebenfalls noch ganz gut an die Worte von Lyndon B. Johnson.

Derweil ist ein Elon Musk schon wieder etwas weiter und will gleich bis zum Mars, vorerst zumindest. Seine Kumpels wie etwa Mark Zuckerberg bauen sich lieber sehr komfortable Atomschutzbunker, auch ein paar europäischen Oligarchen lassen bereits ganz wild in Neuseeland und Australien buddeln.

Sicherlich habe ich es bereits hier im Blog erwähnt, nämlich, dass ich dank meiner Tante vor Jahren einmal Commander Spock kennenlernen durfte. Leonard Nimoy kennenzulernen war mir eine große Freude, wobei ich von seiner Bodenständigkeit sehr positiv überrascht war.

Und gerade heute bräuchten wir die Rationalität eines Commander Spocks sehr dringend, ob bei Star Wars oder auch nur bei Star Trek, auf alle Fälle aber im echten Leben!

Bis dahin gilt für mich weiter die Aufforderung: „Beam me up, Scotty!

Nachtrag 6.4.2025

Zufall oder nicht? Auf alle Fälle legt nun Jason Kottke mit einen Trailer für das neue Star Trek nach: Season Tree – Strange New Worlds

„I am still stinge watching my way through the second season of Strange New Worlds, but the third season of the show premieres sometime this summer, so I’d better finish it up before then. Anyway, I love this show and crew and the trailer looks appropriately kooky and wacky so let’s goooo!“

Auf alle Fälle weiß ich nun, dass sich immer wieder ganz neue Welten auftun. Leider aber wohl nur alleine deshalb, weil die Kasse stimmt.

„Do you like what you see?
Absolute power corrupting absolutely.“

Captain Kirk, Where No Man Has Gone Before, Season 1
Episode 3 (22.11.1966)

Fediverse Reactions

Doppelhelix-Treppe

Kalenderwoche 12 4.1 (7)

Beitragsfoto: Doppelhelix

Europa

Auch wenn ich diese Woche mit anderen Dingen voll und ganz ausgelastet war, wobei es mir die Grillgäste halbwegs verziehen, dass mein Grill etwas schwächelte, gab es die eine oder andere sehr interessante Veranstaltung zum Thema Europa. Das Landratsamt veranstaltete eine Podiumsdiskussion „Augen auf Europa“ wobei Landrat Norbert Heuser eine flammende Rede zum Einfluss der EU auf kommunaler Ebene hielt. Vielleicht sogar noch etwas erfreulicher die Werbung, die Dr. Andrea Wechsler MdEP während der Veranstaltung für den Europa-Ball machte. Da meine bessere Hälfte und ich leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, hat Semin Bristina für uns mitgehört und uns seine Aufschriebe überlassen. Sein Bericht zur Veranstaltung findet sich demnächst auf der EUROPA-UNION Heilbronn Website, danach muss ich aber gucken, was mit meinem Grill geschehen ist. Amerikanische Produkte sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren.

Vielleicht aber hat das auch etwas mit dem von der deutschen Politik und Industrie jüngst verlautbartem Totmann-Knopf („Kill-Switch“) in den US-Produkten zu tun. Donald Trump hat wohl ganz offensichtlich einen meiner Blog-Beiträge gelesen und meinen Grill sofort abgeschaltet. Inzwischen dürfte es aber allen halbwegs Interessierten bekannt sein, dass dieser „Kill-Switch“ nur in den Hirnen von Putins Schoßhunden und europäischen Kriegsgewinnlern existiert, welche uns weiterhin ihren Schrott verkaufen wollen und dabei wie gewohnt den völlig unnötigen Tod von deutschen Soldaten billigend in Kauf nehmen.

Oppenheimer

Passend zu meiner Vorlesungsreihe der Film von Christopher Nolan aus 2023. Wenn die Studenten schon nicht auf das Buch von Richard Rhodes „The Making of the Atomic Bomb“ (1986) zurückgreifen, was ich bei dessen Dicke verstehen kann, dann sind die 180 Filmminuten eine gute Investition.

Der Film basiert aber nicht auf dem Buch von Richard Rhodes, sondern auf der Oppenheimer-Biografie von Kai Bird und Martin J. Sherwin (2010). Ich bin zwar kein Fan von Biografien, werde mir dieses 704-Seiten Werk aber doch einmal etwas näher anschauen, zumal es mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.

Zurück zum Film selbst, Cillian Murphy gibt einen hervorragenden Julius Robert Oppenheimer. Matt Damon gefiel mir ebenfalls ganz gut als Leslie R. Groves — man könnte sich dabei durchaus einmal die Frage stellen wer der tatsächliche Projektleiter gewesen ist. Stichwort: Verantwortung. Ein weiteres Stichwort macht den Film besonders für Studenten interessant: Risikomanagement.

Und wenn wir schon einmal bei Preisen sind, der Film erhielt sieben Oscars. So gut war er aber dann auch wieder nicht. Mir gefielen im Film zwei weitere Schauspieler ganz gut, zum einen Florence Pugh und zum anderen Rami Malek.

Ob der Film es nun aber in meine kommende Vorlesung zum Thema Integrationsmanagement schafft, mache ich von meiner eigenen Tagesform abhängig. Bin einmal gespannt, ob mich die Studenten darauf ansprechen, denn dieser Film verdeutlicht auch diese Thematik ganz gut.

Vermischtes

Immer mehr Cafés wollen die Nutzung von Laptops einschränken, weil sie mit diesen Kunden meist zu wenig Umsatz machen. Ich erinnere mich noch sehr gut an mein Lieblingscafé in München, wo ich bei einem Stückchen Käsekuchen und einem Tässchen Tee mich meinem Studium in Ruhe widmen durfte.

Ich gehe nicht davon aus, dass dieses wunderschöne Wiener Kaffeehaus wegen meinen damaligen Studien heute nicht mehr existiert, sondern einfach nur für die Münchner zu weltstädtisch war.

Später dann erkannte ich die Notwendigkeiten von Cafés mit ihren Kunden Geld verdienen zu müssen und wechselte für meine Arbeiten in die unterschiedlichsten Bibliotheken, wo ich zudem bei Bedarf noch auf die dort vorhandenen Bücher und anfangs auch das Internet zugreifen konnte. Tatsächlich hatte ich in den 1990er-Jahren einmal ein kostenloses E-Mail-Konto bei einem Provider — fragte mich dann aber doch, warum dieser mir etwas kostenlos zur Verfügung stellt und wechselte zu einer Bezahllösung. Kaum dreißig Jahre später fangen nun immer mehr Mitmenschen an, sich diese Frage ebenfalls zu stellen. Dabei sollte inzwischen doch jeder wissen, dass es auf dieser Welt nichts umsonst gibt.

Und so bin ich einmal gespannt darauf, wie die heutigen Cafébesitzer dieses Dilemma lösen. Da aktuell die Steuermilliarden nur so sprudeln, gäbe es doch die Möglichkeit, dass jeder Cafébesitzer für jeden Besucher mit Laptop eine staatliche Entschädigung erhält — man könnte dabei das bewährte Modell der „Corona-Tests“ weiter nutzen.

Jimmy Kimmel wird aktuell dafür gefeiert, dass er X verlassen hat. Ich hingegen frage mich dabei nur, warum erst jetzt! — schon etwas länger gucke ich ihn kaum noch; könnte wohl damit zusammen hängen, dass ich ihm seine „Show“ nicht mehr abkaufe.

Die Treppenform der doppelläufige Wendeltreppe soll von Leonardo da Vinci erfunden worden sein und wird heute gerne als Doppelhelix bezeichnet. Bei dieser Treppenform laufen zwei Treppenläufe schraubenartig ineinander, bilden also eine Doppelspirale, welche durchaus an die heutige Darstellung von zwei parallelen Stränge bei Makromolekülen erinnern kann.

Schon ganz normale Treppen stellen eine große Herausforderung für heutige Architekten und Baufirmen dar — ich erinnere nur an die Treppenanlage des Europäischen Parlamentsgebäude in Brüssel hin zum Luxemburgplatz. Und selbst in Häusern bei uns kommt man immer öfters und völlig unnötiger Weise ins Stolpern.

Und so findet man doppelläufige Wendeltreppen nur gelegentlich in jenen Repräsentativbauten und Aussichtstürmen, wo Geld keine Rolle zu spielen scheint. Mein Lieblingsbeispiel einer Doppelhelix findet sich im Europäischen Parlament in Straßburg; diese zu begehen ist immer wieder eine Freude. Dafür aber ist der Rest des Gebäudes inzwischen so baufällig, dass man den besten Teil — einmal vom Plenarsaal abgesehen — des Gebäudes, nämlich die Aussichtsplattform aus statischen Gründen wenn überhaupt nur noch in Kleingruppen betreten darf. Und so kann man dies inzwischen sinnbildlich nehmen: dieses Parlamentsgebäude lebt und stirbt mit der EU, einzig in die Zäune, Panzersperren und „Selbstschussanlagen“ wird noch heftig investiert.

Don Martin geht immer