Dilbert

14.1.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Dilbert Comic

Scott Adams

Wenn ich ein Vorbild in Sachen Projektmanagement hatte, dann sicherlich diesen Pacific Bell-Angestellten, dessen Karriere ich von Anfang an bis hin zur Stunde des Wiesels mitverfolgte. Zum Schluss wurde er etwas wunderlich und entwickelte sich später sogar zum Rassisten. Er hatte wohl viel zu früh Abstand von der Realität genommen.

Richard Sandomir schrieb in der New York Times den hier verlinkten Nachruf auf Dilbert.

„The title character was a frustrated engineer working from a cubicle at a high-tech company whose intelligent, anthropomorphic pet, Dogbert, dreamed of world domination.“

Richard Sandomir, 13.1.2026

Mir bleiben seine ersten Bücher und seine Comic-Strips in guter Erinnerung, die auch heute noch sehr lehrreich sind, wenn man nicht gerade die Weltherrschaft anstrebt.

Basteln

Gestern konnte ich zwischen zwei Veranstaltungen ein wenig basteln, besser ausgedrückt, ich habe basteln lassen. Detlef Stern hat ein neues Spielzeug und ich wollte das auch einmal haben. Früher™ hat man einfach seine Autos kurz getauscht, heute in der digitalen Welt bekommt man einen eigenen Zugang zur entsprechenden Software. Und damit hat dann das Basteln erst so richtig begonnen.

Ob ich dann auch einmal zum Spielen komme, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen. Und weil ich kurz darauf dann völlig den Überblick verlor — das mit Kennwörtern und Zugangscodes war noch nie mein Ding! — habe ich ein wenig DS9 gebingt. Was mich dabei immer wieder fasziniert, wo die Protagonisten die notwendige Energie für ihre Spielzeuge herbekommen.

Detlef Stern und ich bekommen spätestens mit der nächsten Stromabrechnung den Hinweis darauf, wo unsere Energie so alles herkommt.

Vermischtes

Höhepunkt des gestrigen Tages war ein gut besuchter Europastammtisch. Demnächst werde ich darüber auf der EUROPA-UNION Website berichten.

Beim Stöbern durch meine Blogroll bin ich auf einen Beitrag von Addy Osmani gestoßen, den ich allen Machern nur empfehlen kann. Schon alleine sein Titel ist sehr vielversprechend „21 Lessons From 14 Years at Google“. Seine 17. Lehre unterschreibe ich ohne Wenn und Aber — wobei ich sie selbst nie befolgt habe.

Gestern konnte ich auch meine Vorlesung für dieses Semester abschließen. Es bestand mehr als genug Zeit und Gelegenheit, um mir während des Semesters Fragen zu stellen oder gar ein paar der gestellten „Hausaufgaben“ zu erledigen. Wohl der Zeit geschuldet, kommen nun die ersten in den Vorlesungen nicht anwesenden Studenten mit Fragen um die Ecke. Es hat bei mir den Anschein, als ob man als Edelstudent das Gemeinschaftserlebnis Vorlesung meidet, dafür aber auf Einzelunterrichtung durch den Dozenten besteht, möglichst noch zum gerade für den Studenten passenden Zeitpunkt. Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn sie demnächst die Herausgabe von „Leitungslösungen“ für die Klausur fordern.

Der olympische Gedanke war vielleicht schon immer reine Fiktion. Was die Verantwortlichen sich heute aber leisten, kann nicht einmal mehr von den kriminellsten Zeitgenossen übertroffen werden. Inzwischen werden die olympischen Spiele an Massenmörder und Kinderschänder verkauft, diesen zumindest aber die beste Publicity garantiert — Hauptsache die Organisatoren können sich selbst bereichern!

Das Schlimme daran ist es aber, dass die ganze Welt dabei mitmacht und diesen Verbrechern die Steuer- und Sponsorenmilliarden nur so in den Hintern schiebt.

Post Scriptum

https://yoyod.de/@kuemmerle


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute einmal nicht 1979, sondern gleich weitere zehn Jahre zurück in der Musikgeschichte. 1969, ebenfalls ein sehr gutes Jahr, brachte die Band Shocking Blue ihren absoluten Top-Hit heraus, der einfach nicht aus den 1970er-Jahren wegzudenken ist. Der Song „Venus“ befindet sich auf der zweiten Platte der Musikgruppe, welche erstmals Mariska Veres als Sängerin beinhaltet.

Der Erzählung nach entließ die Band zuvor ihren Leadsänger, nämlich als sie auf einer Party Mariska Veres gesehen hatten — das waren einfach noch Zeiten; der Erfolg gab der Gruppe aber recht.

Auch wenn Shocking Blue damals nicht mit ihren Konkurrenten so richtig mithalten konnte, war die Qualität der Musikgruppen insgesamt weit besser als dies heute noch der Fall sein dürfte.

Mein zweiter Lieblingssong dieser Musikgruppe „Love is in the Air“ stammt von ihrer Debut-LP (1967), welche ganz schlicht den Namen der Band trägt, und wurde noch von Fred de Wilde gesungen. Zugegeben, Mariska Veres sah einfach besser aus.

Bereits 1974 war es dann mit dieser Gruppe wieder zu Ende, wobei man deren Musik noch heute hören kann.

1986 versuchte sich die Gruppe Bananarama an „Venus“. Wer das Original kennt, der wird vom nun folgenden Rumgehüpfe etwas enttäuscht sein.

Mir zeigt dieser Vergleich eindeutig, dass Quantität sehr selten Qualität ersetzen kann! Und so steht zu befürchten, dass ein weiteres Cover mit gut einem Duzend Venus von Willendorf aufwarten wird — wie wir es bereits wissen, verändert die Zeit auch die jeweiligen Geschmäcker.

„Her weapons were her crystal eyes
Making every man mad
Black as the dark night she was
Got what no one else had, whoa!“

Robbie van Leeuwen, Venus (1969)

Gemäldeausschnitt

Binge Watching 5 (4)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Bereits 2015 wurde das Wort „Binge Watching“, kurz bingen, zum Wort des Jahres gekürt, zumindest von den Autoren des Collins-English-Dictionary. Hätte ich keine Kinder gehabt, wäre dieser Begriff wohl völlig an mir vorbeigegangen. Gebingt hatte ich aber schon zuvor, nur hieß das bei uns eher noch Serienmarathon.

Schon etwas öfters ertappte ich mich hier im Blog dabei, dass ich über diese Sucht schrieb. Nun mache ich mir einmal Gedanken darüber, was sich denn bisher so alles gebingt habe.

Also Serien geguckt, von denen ich gleich mehrere Folgen am Stück konsumierte. Ohne Frage, das dürfte erst zusammen mit meinen beiden Söhnen der Fall gewesen sein, nämlich als wir entsprechende Fernsehserien als Videokassetten zurück mit nach Hause nahmen.

Damit entfallen die Serien aus meiner Jugend, die ich zwar regelmäßig sah, aber nur dann, wenn sie im ÖRR liefen.

Und nun bin ich einmal selber auf meine Aufstellung gespannt. Wer sich nun etwas wundern sollte, der bedenkt bitte dabei, dass ich ein Gesellschaftsbinger bin.

  • Agatha Christie’s Poirot (1989 – 2013)
  • Babylon 5 (1993 – 1998)
  • Battlestar Galactica (2004 – 2009)
  • Boston Legal (2004 – 2008)
  • Death in Paradise (seit 2011)
  • Die Simpsons (seit 1989)
  • Elementary (2012 – 2019)
  • Father Brown (seit 2013)
  • Grantchester (seit 2014)
  • Inspector Barnaby (seit 1997)
  • Lucifer (2016 – 2021)
  • Miss Fisher’s Murder Mysteries (2012 – 2015)
  • Murdoch Mysteries (seit 2008)
  • Navy CIS (seit 2003)
  • Scooby-Doo (seit 1969)
  • Sex and the City (1998 – 2004)
  • SpongeBob SquarePants (seit 1999)
  • Star Trek: Deep Space Nine (1993 – 1999)

Ich habe bestimmt die eine oder andere Serie vergessen und werde diese später noch mit hinzufügen. Wenn ich die Namen dieser Serien nochmals Revue passieren lasse, so würde ich die angenehme Gesellschaft vorausgesetzt, fast alle auch nochmals bingen, allerdings dieses Mal wohl eher in homöopathischen Dosen.

Was ich mich dabei erst gar nicht frage, wie viel Lebenszeit ich damit hätte besser verbringen können, denn letztendlich ist es doch die Gesellschaft, in der man sich dabei befindet, die zählt. Und so ganz nebenbei konnte ich mich auch noch mit ganz anderen Dingen beschäftigen, wie z. B. Blog-Beiträge schreiben, da das selbstständige Vor- und Weiterspulen sicherlich nicht ganz so gut angekommen wäre.

Vorgemerkt

  • Fargo (seit 2014)
  • Mad Men (2007 – 2015)