Bücher

Buchhändler 5 (3)

Beitragfoto: Bücher | © Shutterstock

Gut zweieinhalb Millionen Bücher sind alleine in Deutschland über den Buchhandel aktuell zu erhalten. Dabei sind die vergriffenen Bücher, welche über Antiquariate und Buchläden angeboten werden, nicht einmal mit eingerechnet. Und jedes Jahr kommen gut 75 000 deutschsprachige Neuerscheinungen hinzu.

Wenn man sich diese Zahlen einmal genauer betrachtet, dann muss man sich nicht wundern, wenn das eigene Buch nicht gleich in jeder Buchhandlung zu finden ist. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel — ich gehöre sicherlich nicht dazu!

Auch möchte ich mich nicht mit dem meistverkauften Buch, der Bibel, messen, welches bereits in über 2 300 Sprachen übersetzt wurde und gut und gerne 6 Milliarden Mal über den Ladentisch ging.

Deswegen freut es mich umso mehr, dass mein Buch Europa ist für alle da! bereits über die folgenden Buchhändler und Informationszentren zu beziehen ist:

  • ALPHA Buchhandlung
    In Mannheim erhält man mein Buch bei ALPHA. Es wird dann innerhalb von 1 bis 2 Wochen geliefert.
  • Amazon
    Amazon druckt mein Buch nicht nur „on demand“, also sobald es bestellt wird, sondern bietet es auch auf allen seinen Verkaufsplattformen an. Das Buch ist dann üblicher Weise in drei Tagen beim Käufer.
  • Blattgold-Buchladen [aufgegeben]
    In Heilbronn-Böckingen findet man mein Buch im Schaufenster von Blattgold; man kann es dort auch gleich kaufen und mitnehmen. Über den Buchladen habe ich übrigens einen eigenen Beitrag geschrieben.
  • Bücherkiste Siegen
    Auch in Siegen kann man mein Buch kaufen. In spätestens drei Tagen sollte es bei Ihnen sein.
  • buchhandel.de
    buchhandel.de ist die öffentliche Rechercheplattform des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB) und verlinkt zu den meisten Buchhändlern in Deutschland und Österreich.
    Damit ist zumindest sichergestellt, dass die Buchhandlung Ihres Vertrauens mein Buch für Sie bestellen kann.
  • Buchhandlung am Kronenplatz
    In Karlsruhe eine gute Wahl, um mein Buch zu bestellen.
  • Buchhandlung Daub
    In Menden erhalten Sie mein Buch direkt in der Buchhandlung oder aber Sie bestellen es dort online.
  • Buchhandlung Eselsohr
    Zwar gibt es mein Buch in Bitburg noch nicht „online“ bei einer Buchhandlung zu bestellen, dafür aber kann man es dort gleich vor Ort in der Buchhandlung Eselsohr kaufen und auch gleich mitnehmen.
  • Buchhandlung Gütelhöfer
    Bei Gütelhöfer in Köln kann man mein Buch ebenfalls bestellen. Das Buch ist dann innerhalb von 24 Stunden lieferbar.
  • Buchhandlung Stritter
    Stritter führt mein Buch nicht nur in seinem Online-Katalog, sondern hat es auch bereits in der Buchhandlung vorrätig.
  • Buchhandlung Taube
    Auch in Brackenheim, Marbach und Waiblingen ist mein Buch zu erhalten.
  • Buchladen Neuer Weg
    In Würzburg findet man mein Buch in der Sanderstraße 23-25. Es ist dann in zwei bis drei Wochen lieferbar.
  • Dussmann – das KulturKaufhaus
    Dussmann das KulturKaufhaus ist direkt am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte gelegen.
  • Eppelheimer Buchladen
    Auch in Heidelberg werden Sie fündig. In ein bis zwei Wochen ist das Buch dann bei Ihnen.
  • Falter
    Auch in Österreich ist mein Buch erhältlich. Sie können es sehr leicht im faltershop.at bestellen.
  • Hugendubel
    Hugendubel hat gut 100 Filialen in Deutschland. Dort oder auch „online“ können Sie mein Buch bestellen.
  • Lehmanns
    Lehmanns hat zurzeit 18 Filialen im gesamten Bundesgebiet und eine in der Schweiz. Dort oder auch gerne „online“ können Sie mein Buch bestellen.
  • Medimops
    Mein Buch gibt es inzwischen auch gebraucht zu erwerben. Günstiger kommt man wohl nicht dazu.
  • Ostend-Buchhandlung
    Auch in Stuttgart kann man mein Buch bestellen. Es ist dann in ein bis zwei Wochen lieferbar.
  • SEKO Fachbuchhandel
    In der Metropolregion Nürnberg kann man bei SEKO mein Buch bestellen.
  • Tourist Info Schengen
    Derzeit wohl die schönste Art, um an mein Buch zu kommen. Es liegt dort im Informationszentrum zum Verkauf aus.
  • Ulrich von Hutten Buchhandlung
    Zwar kann man bei Ulrich von Hutten in Frankfurt (Oder) mein Buch nicht online bestellen aber in der Buchhandlung vor Ort.

Ich möchte mich bei allen oben aufgeführten Buchhändlern und auch allen weiteren, die mein Buch im Angebot haben, recht herzlich bedanken.

Ich bin davon überzeugt, dass diese damit ihren Kunden ein Buch anbieten, das sich auf jeden Fall zum Lesen lohnt und zudem auch für unser gemeinsames Europa wirbt. Ein Faktum, das man in der heutigen Zeit nicht unterschätzen sollte.

„Some books are to be tasted, others to be swallowed, and some few to be chewed and digested; that is, some books are to be read only in parts; others to be read, but not curiously; and some few to be read wholly, and with diligence and attention.“

Francis Bacon, Essays (1625, Of Studies)

Eine von zwei Europabänken, die die Aufbaugilde erstellt hat.

Europaweg 5 (5)

Beitragsfoto: Europabank der Aufbaugilde Heilbronn

Seit sehr Langem versucht die EUROPA-UNION Heilbronn ein Europahaus in Heilbronn zu initiieren. Bereits mein Vorgänger als Heilbronner Kreisvorsitzender, Prof. Dr. Walter Dörr, hatte sich, obwohl in Heilbronn mit der Haute­vo­lee bestens vernetzt, daran vergeblich abgearbeitet.

Kaum gewählt, nahm ich mir vor, diese Idee nochmals aufzugreifen und mit einem zusätzlichen Bildungsanspruch untermauert der Verwaltungsspitze und dem Gemeinderat schmackhaft zu machen. Selbst der Versuch, dieses Projekt der Allgemein- und politischen Bildung für alle Heilbronner Bürger mit der bereits etablierten Heilbronner Experimenta zu verknüpfen, verlief im Sande beziehungsweise stieß bei der Verwaltungsspitze auf taube Ohren.

Als uns Europäischen Föderalisten nun vor ein paar Jahren der Bürgermeister von Dobel, einer Kurstadt im Nordschwarzwald, stolz „seinen“ Europaweg vorstellte, nahmen wir Heilbronner die Idee eines Europawegs und die Zusage, diesen auch in Heilbronn umsetzen zu dürfen, mit nach Hause.

Ein erster Versuch, solch einen Europaweg im Zuge der Bundesgartenschau in Heilbronn zu realisieren, schlug fehl; offensichtlich war diese Idee den Verantwortlichen zu popelig oder der dahinterstehende Gedanke für eine Stadt mit gut 130 verschiedenen Nationalitäten, wie es aus der Stadtverwaltung heraus immer wieder gerne kolportiert wird, wohl doch nicht allgemein akzeptiert.

Jüngst hat die EUROPA-UNION nunmehr einen zweiten Versuch unternommen, um gerade in Zeiten, in denen das Geld offenbar nicht einmal mehr langt, um die vorhandene städtische Infrastruktur instand zu halten, geschweige denn an aktuelle Notwendigkeiten anzupassen — sogar nicht einmal mehr, um einen bereits bestehenden und immer weiter zerfallenden „Korridor“ für Fußgänger und Radfahrer herzurichten –, der Stadt Heilbronn den Europaweg vom Europaplatz den Neckar entlang bis hin zum Wertwiesenpark schmackhaft zu machen, da dieser ohne Weiteres und auch ohne größere Kosten hergerichtet werden könnte.

Zudem würde ein solcher Europaweg unseren Heilbronner Europaplatz ein klein wenig aus seinem tristen nur Dasein erlösen und uns Heilbronnern sowie unseren Gästen wieder ein wenig erlebbarer machen — und auch dieses ohne größere Investitionen.

Dieser von der EUROPA-UNION initiierte Europaweg könnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn und gerne auch weiteren Akteuren zum Leben erweckt werden.

Der Europaweg soll

  • wie besagt am Europaplatz starten und am Neckar entlang bis zum Wertwiesenpark reichen;
  • die bereits vorhandenen und zumindest teilweise auch sanierungsbedürftigen Bänke mit einbeziehen, wobei diese Bänke unter Federführung des städtischen Betriebsamtes umgestaltet werden;
  • sponsorenfinanziert sein.

In einer ersten Ausbaustufe könnten

  • die vorhandenen Bänke in den jeweiligen Nationalfarben europäischer Länder lackiert werden. Die EUROPA-UNION übernimmt dabei gerne die Patenschaft für die „Europabank“.
  • Vereine, Partnerstädte, Firmen, Schulen, Kirchen, Personen etc. für weitere Patenschaften gewonnen werden.
  • jede Bank erhielte zudem ein eigenes Kennzeichen. Damit könnte man den Europaweg auch für ein traditionelles Lauf- und Suchspiel verwenden, welches hervorragend für Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene geeignet ist. 
  • das Bemalen und spätere Warten der Bänke zudem als Sommeraktion für Kinder und Jugendliche genutzt werden, die unter Anleitung von Mitarbeitern des Betriebsamtes die Bänke bemalen.

In einer zweiten Ausbaustufe erhielten

  • die Bänke jeweils eine Tafel, die Informationen zum jeweiligen Land und, wenn vorhanden, zur entsprechenden Partnerstadt zeigt;
  • einen QR-Code, welcher auf eine Website führt, die 
    + zum einen weitere entsprechende Informationen zur Bank, Land und Leute zeigt und 
    + zum anderen auf Informationsseiten der Stadt Heilbronn führt, die gerade für Menschen aus dem Herkunftsland der jeweiligen Bank wichtig sind.

In einer dritten Ausbaustufe könnten

  • länderspezifische „Kunstobjekte“ – möglichst von Kindern und Jugendlichen gestaltet – neben oder auf jede Bank gestellt werden;
  • diese jährlich neu erschaffen werden, wobei ihr „Zerfall“ das Jahr über dokumentiert würde;
  • oder diese jährlich saniert werden;
  • Kunstaktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und Museen weiter ausgebaut werden, wobei darin großes erzieherisches sowie künstlerisches Potenzial steckt.

Der zweite Versuch, einen Europaweg in Heilbronn zu etablierten, ist nunmehr gestartet, und ich bin schon jetzt auf die Antworten gespannt, welche von der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat kommen könnten.

Beide Heilbronner Institutionen sind dabei in der glücklichen Lage, dass aus der Heilbronner Bürgerschaft beständig Anregungen und Vorschläge kommen, wie man und dies möglichst kostensparend, Heilbronn noch besser und noch schöner machen könnte. Die Ideen, wie zum Beispiel der Öffnung des Lerchenbergtunnels, den Neckar in Heilbronn für Hausboote freizugeben oder aber einen Europaweg zu gestalten, sind nur einige der jüngsten Beispiele.

Sowohl Gemeinderat als auch Stadtverwaltung wären gut beraten, wenn sie Bürgerinitiativen und -ideen zumindest einmal in Erwägung ziehen würden, vor allem dann, wenn es sich dabei nicht um wirklich kostenintensive Vorhaben handelt.

Allerdings, so scheint es, sind in Heilbronn weiterhin und dies trotz der offensichtlich angespannten Haushaltssituation, die bereits jetzt zu vermeintlichen Rückschritten in der Stadtentwicklung führen — ich möchte hierbei an die jüngste Diskussion um die Stadtbücherei erinnern — weitere neue Großprojekte im Gespräch, deren einziger derzeitiger Zweck nur in der Selbstdarstellung einzelner Personen liegen kann.

So können wir alle schon froh darüber sein, dass die Heilbronner Stimme jüngst nur über einen millionenschweren Ausbau der Neckarpromenade und nicht von der Idee einer Kolossalstatue mit Getränkeausschank im Sockel geschrieben hat.

„Ziel und Wege. — Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, Wenige in Bezug auf das Ziel.“

 Friedrich Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches, 494. Aphorismus)

Mädchen beim Studium

Stadtbibliothek 5 (1)

Beitragsfoto: © Shutterstock

Kaum hängen die Schilder „Universitätsstadt Heilbronn“ und schon beginnt die Diskussion, ob man die geplante und mit großen Worten angekündigte Umgestaltung der Heilbronner Stadtbibliothek eigentlich noch benötigt.

Man ist versucht zu glauben, dass es wohl vielen Verantwortlichen alleine um den Schein geht, und dabei Schilder sowie medienwirksame Ankündigungen das Maß aller Dinge sind.

Jüngst wurde noch eine Bibliothekskonzeption für den Zeitraum 2020 bis 2025 auf der Grundlage von Zukunftsworkshops mit Bürgern der Stadt und Mitarbeitern der Stadtbibliothek Heilbronn entwickelt. Dabei ist uns Heilbronnern zwar nicht der große Wurf gelungen, an den ich schon fast glaubte, als man sich erstmals Expertise von einer Musterbibliothek, nämlich von der New York Public Library — welche mich durch ihren ganzheitlichen Ansatz seit Jahren begeistert — holte, aber sicherlich ein großer Schritt in diese Richtung getätigt worden.

Das Leitbild der Stadtbibliothek ist dabei das folgende:

Die Stadtbibliothek Heilbronn versteht sich als Ort der Bildung, Inspiration und Information sowie der Vielfalt und Begegnung. Mit ihren Angeboten, Beratungsleistungen und Veranstaltungen adressiert sie alle Generationen sowie die Diversität der Stadtgesellschaft. Sie ermöglicht Teilhabe für alle Bürger. Als Bildungspartnerin für Schulen, Kindertages- sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen begleitet sie Menschen in allen Lebensphasen. Sie ermöglicht aktives Lernen und fördert Lese-, Sprach-, Medien- und Informationskompetenz in der physischen und digitalen Welt. Eng vernetzt mit den kulturellen und sozialen Angeboten in der Stadt bietet sie Raum für kulturelle Erfahrung, Begegnung, Entspannung und Kommunikation.

Heilbronner Bibliothekskonzeption (Stand Oktober 2019)

Damit gibt die Stadtbibliothek allen Bürgern die Chance, sich den besagten „dritten Lebensraum“ anzueignen, welcher in der heutigen Zeit — und zukünftig noch viel mehr — für sehr viele von uns „lebensbestimmend“ werden wird.

Noch viel wichtiger aber und für unsere Bürgergesellschaft überlebensnotwendig ist, dass jenen Menschen und hier vor allem die jüngeren unter uns, welche in den viel zitierten prekären Lebenssituationen ausharren müssen oder noch schlimmer, aus völlig ignoranten Familienverhältnissen stammen, die Chance eröffnet wird, durch Bildung und das Kennenlernen funktionierender bürgerlicher Strukturen den „zweiten Lebensraum“ (Arbeitswelt) erfolgreich zu besiedeln und damit sich selber und später auch für ihre eigenen Nachkommen einen eigenen „ersten Lebensraum“ (ein passables Zuhause) zu schaffen.

Somit ist eine funktionierende und lebendige Stadtbibliothek nicht nur das eigentliche Aushängeschild einer jeden Stadt, sondern auch eine Notwendigkeit, um möglichst alle in der Stadt vorhandenen Potentiale zu finden und dabei zu helfen, dass diese dann auch ihre Chance ergreifen und letztendlich zu einem Gewinn für „ihre“ Stadt werden.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit des derzeitigen Heilbronner Gemeinderats dies ähnlich sieht, und so mancher Stadtrat seine persönlichen Interessen, die oftmals südlich der Kaiserstraße liegen, zum Wohle der gesamten Stadt und uns Bürgern hintenanstellt.

Gerne erinnere ich unsere Gemeinderäte daran, dass eine gute Infrastruktur und Bildungsmöglichkeiten wesentlich für jede Stadt und deren Entwicklung sind. Und wenn Geld gespart werden muss, dann bitte dort, wo wir Bürger — zumindest die meisten von uns — selber nachsteuern können und deshalb städtische Subventionen nett aber nicht überlebensnotwendig sind: z. B. Kindergartenplätze ab 3 Jahren, kostenloser bis billiger öffentlicher Nahverkehr, Anschaffung von Kunstwerken und deren Instandhaltung, sowie die Ausrichtung von Festen und Feiern.

Auch könnte man durchaus darüber nachdenken, ob man nicht den Personalkörper der Stadtverwaltung regelmäßig auf Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit überprüft.

Ich bin mir sicher, dass unsere Gemeinderäte viel besser und weitere Einsparpotentiale im städtischen Haushalt finden können (z. B. Sitzungsgelder), ohne dass man unserer Jugend Bildungspotentiale und Chancen entziehen muss.

„The main difference is that nowadays all persons equally have those opportunities of higher education which in your day only an infinitesimal portion of the population enjoyed.“

Edward Bellamy, Looking Backward: 2000–1887 (1888)