Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

1.9.02021 4.7 (3)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Wahlrecht

In Texas können wir gerade erleben was alles geschehen kann, wenn eine der sonst führenden politischen Parteien, nämlich die Republikaner (Grand Old Party), meinen, dass sie zukünftig kaum noch die Mehrheit bei den Wählern erzielen werden können.

Die jetzt beschlossene Wahlrechtsreform macht es gerade jenen Wählergruppen schwieriger zu wählen, die dafür bekannt sind, kaum die Republikaner wählen zu wollen.

Dies ist, nach dem bereits in vielen US Staaten zur Spitze getriebenen Gerrymandering, ein weiterer Schritt der politischen Verantwortlichen, um sich vom Volkswillen unabhängiger zu machen.

Auch bei uns finden immer wieder notwendige Anpassungen der Wahlkreise statt; wir können dabei nur hoffen, dass von uns niemand auf die Idee eines Gerrymanderings kommt.

Die sich nun aber in den USA abzeichnende Entwicklung, die Wählerschaft von den „zu Wählenden“ immer weiter abzukoppeln, sollte eine rein US-spezifische Eigenart bleiben. Und wir Wähler sollten in Deutschland die Errungenschaft von „allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen“ Wahlen (Grundgesetz, Artikel 38) noch mehr schätzen als zuvor.

SEO

Ich gucke mir ab und zu gerne mal die vielfältigen Versprechen von entsprechenden Firmen rund um eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Websites an und habe diesbezüglich vor Kurzen einmal Google auf mein Weblog gelassen. Denn auch Google suggeriert, mit Analytics und anderen Tools eine solche zu erreichen.

Da auch die Angaben, die von Google direkt kommen, angezweifelt werden dürfen, zumal Absprungraten von über 100 % nicht nachvollziehbar sind, muss ich davon ausgehen, dass SEO nichts anderes als Hokuspokus ist, um einen Markt zu schaffen, den niemand benötigt — außer den entsprechenden Firmen und Experten vielleicht.

Zudem wäre es einmal interessant zu wissen, wieviel Energie und Lebenszeit wir zurückgewinnen könnten, wenn man dieses SEO-Gedöns einfach abschaltet.

EU-Militär

Kaum ist der Afghanistan Einsatz vorbei, drängeln die sogenannten Hilfsorganisationen nach einem Nachfolgeeinsatz, denn ohne diesen schwimmen ihnen die Einkünfte davon.

Und auch unsere „Militär-Experten“ in der Politik schreien wieder einmal nach einer „EU-Armee“, sind aber weder dazu bereit, die notwendigen Grundlagen zu schaffen noch das Militär ausreichend personell, materiell und finanziell auszustatten.

Geburtstag des Tages

Art Pepper


Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

31.8.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

We Are All Part of Europe!

Morgen starte ich mit dem Layout meines neuen Buches. Übersetzer und Proofreader haben ihre Arbeit getan, jetzt muss das Ganze noch in Form gegossen und die letzten Unstimmigkeiten beseitigt werden.

Bin einmal gespannt darauf, wie lange ich dafür benötige. Einen ersten Eindruck über das Buch kann man sich schon jetzt auf der Website zum Buch machen. Und sobald es das Buch zum Kaufen gibt, hoffe ich darauf, dass ein Europäischer Föderalist dazu auch in der Federalist Debate eine Kritik schreibt.

Zettelkasten

Detlef Stern lässt einfach nicht locker und baut seinen Zettelstore immer weiter aus. Inzwischen hat dieser eine Komplexität erreicht, die mir schon wieder etwas zu viel ist — man kann das eine oder andere „Feature“ natürlich auch ignorieren, oder muss potentielle „Add-ons“ auch erst gar nicht integrieren.

Ich nutze die regelmäßigen Informationen über den jüngsten Entwicklungsstand des Zettelstores, um wieder einmal einen manuellen Backup meines Zettelkastens zu machen — einzig und alleine deshalb, weil meine Hardware so langsam in die Jahre kommt und es absehbar ist, dass diese sich plötzlich und ganz unverhofft verabschiedet.

Dem Thomas Michl, der beständig nach funktionierenden und einfach handbaren „Zetteldingern“ sucht, kann ich den Zettelstore schon jetzt nur wärmstens empfehlen. Einzig ist, man muss noch einen „Workaround“ für den mobilen Einsatz etablieren, und das mit den PDF (ein reines „Bequemlichkeits-Issue“) wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

Magazin

Nach einem kurzen Stadtgang, fand ich die Federalist Debate im Briefkasten vor. Damit könnte der Tag eigentlich nur noch zum Lesen dienen. Ein erster Blick verspricht eine sehr interessante Lektüre und so liegt das Magazin nun auf meinem Bücherstapel, der noch zu lesenden Bücher.

Im vorangegangenen Magazin hatte ich dort über die Grundlagen des europäischen Föderalismus geschrieben und so freue ich mich nun in dieser Ausgabe auf weitere Artikel und Buchkritiken über die Geschichte des Föderalismus’.

Zudem ist es sehr erfreulich, wie viele Zeitgenossen sich noch inhaltlich mit dem Föderalismus beschäftigen und ihn dabei immer noch als die Lösung für die meisten gesellschaftlichen Probleme und Herausforderungen ansehen.

Website des Tages

Zettelstore

„Zettelstore is a software that collects and relates your notes (“zettel”) to represent and enhance your knowledge.“

Inzidenz des Tages

Die Stadt Heilbronn ist mit einer Inzidenz von 143,1 erneut Spitze im Land. Unsere Verwaltung bekommt einfach nichts auf die Reihe. Deshalb können wir froh darüber sein, dass Heilbronn von Fluten, Erdbeben oder ähnlichem weiterhin verschont bleibt.


Bäume

30.8.02021 5 (2)

Bäume | © Pixabay

Realpolitik

Jetzt tönt es aus allen Kanälen und in allen Medien. Wir benötigen eine Realpolitik. Zumindest ist es das Eingeständnis unserer „Entscheider“, dass die letzten Jahre reines Kasperletheater waren.

Das Problem mit der Realpolitik ist es dabei weiterhin, dass eine Realpolitik Menschen benötigt, die nicht nur sehr gut ausgebildet sind, sondern auch über mindestens zwanzig Jahre an Erfahrung verfügen — man bekommt im wahren Leben einfach nichts geschenkt.

Und schon ist es bei uns wieder mit der Realpolitik vorbei — aber „unsere Löwen“ haben dafür einmal gut gebrüllt.

Katzenplage

Wenn es bereits der SWR, wie heute geschehen, thematisiert, dann muss das Ganze schlimmer sein als bisher vermutet. Mich stören diese verwilderten Katzen in meiner Umgebung schon längst ganz gewaltig, auch machen sie mehr Dreck und Lärm als jeder Hund. Warum Menschen sich überhaupt Katzen zulegen und diese dann verwildern lassen, ist mir völlig unverständlich.

Es ist an der Zeit, dass man verwilderte Katzen aus unserem Stadt- und Landkreis verstärkt „entnimmt“ und zudem sämtliche Hauskatzen, wie die Hunde längst auch, besteuert. Von mir aus auch als eine Abgabe, deren Erlöse direkt zur Lösung des Katzenproblems verwendet werden. Das wäre praktizierter Naturschutz — zumindest die Vögel werden es uns danken.

Berliner Platz

Trotz des Regenwetters hatte ich einen guten Start in die neue Woche. Sehr erfreulich ist auch, was sich alles am Berliner Platz rund um das K3 entwickelt. Ältere Restaurants werden aufgefrischt und neue nehmen so langsam aber sicher Gestalt an. Die Bürger investieren weiterhin in ihre Stadt, trotz einer nicht enden wollenden Pandemie.

Wenn die Stadtverwaltung jetzt noch sicherstellt, dass die Turmstraße — wie schon öfters versprochen — zur Fußgängerzone umgewandelt wird, und man den Fahrzeugverkehr, einschließlich der Radfahrer, in der Fußgängerzone wieder mehr einschränkt, wird auch diese Heilbronner Ecke ein richtiges Schmuckstück zum Verweilen und Shoppen.

Website des Tages

Tierschutzverein Heilbronn und Umgebung

Das Tierheim Heilbronn beherbergt bis zu 65 Hunde, 200 Katzen, 60 Vögel sowie bis zu 50 weitere Kleintiere und Exoten. Weiterhin sind wir für den Tierschutz im Landkreis Heilbronn zuständig.