Buga-Duscher 2019

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Beitragsfoto: Buga-Duscher 2019 | © Bettina Kümmerle

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Dass man mit dem Geld anderer Leute viel zwangloser und sorgenfreier umgeht als mit dem eigenen, ist eine altbekannte Tatsache. Auch wird schon seit Jahrzehnten immer wieder darüber berichtet, wie Verantwortliche des ÖRR das Geld zum Fenster hinauswerfen — meist fördern sie dabei „nur“ Möchtegernkünstler, die dann Sendungen oder gar Filmkunst am laufenden Band produzieren, die übrigens kein Mensch anschauen möchte; ein Grund warum die Sender immer weniger Publikum haben.

Dass dies kein deutsches Alleinstellungsmerkmal ist, zeigen z. B. die Diskussionen im Vereinigten Königreich oder ganz aktuell die entsprechenden parlamentarischen Entscheidungen in Frankreich. Ich bin fest davon überzeugt, dass es die Verantwortlichen des ÖRR selber sind, die Schuld am Niedergang des ÖRR tragen!

Dabei wäre ein funktionierender öffentlich-rechtlicher Rundfunk gerade in den heutigen Zeiten wichtiger als jemals zuvor!

Und wenn dann gerade während der Diskussion um weitere Gebührenerhöhungen zudem jetzt noch richtige Skandale ans Tageslicht kommen, dann wird es so langsam aber sicher sehr eng für den ÖRR.

Wohl aus Verzweiflung fordern jetzt sogar ÖRR-Mitarbeiter mehr Transparenz in den Rundfunkanstalten, eine Forderung, die diese Damen und Herren noch vor wenige Monaten sehr vehement mit der Begründung abgelehnt hatten, dass der ÖRR bereits völlig transparent sei (Hic!).

Wenn die verantwortlichen Politiker den ÖRR noch retten wollen, dann ist eine völlige Transparenz bis hinein in die Rundfunk- und Verwaltungsräte absolut zwingend — aber bitte nicht wieder nur eine geschwätzte Transparenz.

Zudem muss der ÖRR auf eine für seine ureigenen Aufgaben notwendige Größe reduziert und es müssen dabei auch gerade jene Felder und Aufgaben abgeschafft werden, die zwar nett aber nicht für einen ÖRR zwingend notwendig sind. Und zu guter letzt müssen die Gehälter, Boni und sonstige Vergütungen auf normales Beamten und Angestellten-Niveau herabgesenkt werden — wer als „Nachrichtensternchen“ reich werden möchte, der kann sein Glück gerne in Hollywood versuchen.

Ich gehe einmal davon aus, dass man damit nicht nur den ÖRR retten, sondern auch noch die Gebühren für alle senken könnte.

Buga-Duscher

Die Buga-Duscher sind erneut ein Thema, weil sie schon wieder und nun bereits zum vierten Mal zerstört wurden. Im März diesen Jahres hatte ich mich noch über deren Reparatur gefreut und auch darüber, dass die Stadt einen etwas besseren Aufstellungsort gefunden hatte.

Gemäß Heilbronner Stimme (09.08.2022: 21) möchte die Stadt nun mit der Künstlerin Christel Lechner über eine Verlegung der Figuren sprechen, denn der Schaden beläuft sich erneut auf mehrere tausend Euro.

Deshalb schlage ich den Umzug der Buga-Duscher ins Heilbronner Hallenbad vor. Und im Falle, dass die Badegäste die Figuren zerstören, kann man diese dort zudem einfacher zur Rechenschaft ziehen.

Nachtrag 10.8.02022: 17.45 Uhr

Joachim Friedl von der Heilbronner Stimme hat sich heute auch diesem Thema angenommen und fragt dabei:

„Kommen die Skulpuren ans Soleo?
Die Zeit, bis die fünfköpfige Duscher-Gruppe wieder komplett ist, wird die Verwaltung nutzen, um einen neuen Standort für die Kunstwerke zu finden. ‚Der Wilhelmskanal ist Vergangenheit‘, stellt Christner fest. Als möglichen neuen Ort kann sich die Kulturdezernentin das Soleo und dort am Weg Richtung Eisstadion vorstellen: ‚Der Platz sollte am Wasser liegen, eingezäunt und gut frequentiert sein. Wer einen Vorschlag hat, kann sich gerne melden.‘“

Heilbronner Stimme, 10. August 2022, 16:10 Uhr  |  Update: 10. August 2022, 17:04 Uhr

Holz und Hölzer

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Beitragsfoto: Holz und Hölzer | © Shutterstock

Ausmisten

Das stand schon länger auf meiner To-do-Liste, nämlich mein Büro wieder einmal etwas auszumisten. Eigentlich passt das zudem ganz gut zum „Death Cleaning“, über das ich hier bereits mehrfach geschrieben habe. Nachdem ich mir nun einen ersten Überblick verschafft habe, weiß ich jetzt, wo ich meine freien Minuten in den kommenden Tagen verbringen werde.

Unter einem Stapel alte Elektroartikel habe ich unter den ausrangierten Festplatten auch einen Like-Zähler aus dem Jahr 2019 gefunden und einfach einmal mit der Steckdose verbunden. Kurze Zeit später bekam ich eine sehr nette E-Mail vom Produzenten des Zählers, in der er mir erklärte, wie ich den Zähler wieder „richtig online“ bekomme. Und jetzt habe ich nicht nur wieder einen Facebook-Account, den ich bereits kurz nach meiner Wahl zum Ersten Vorsitzenden der Freien Wähler wieder einmal eingerichtet hatte, sondern nun auch eine entsprechende Facebook-Seite, die keine zwei Minuten später „richtig“ mit dem Zähler verbunden war.

Da dieser Zähler ganz hinten in meinem Büro zu finden ist, stört das Klickern des Zählers keinen meiner Mitbewohner aber freut mich, wenn ich nun meine Zeit beim Aufräumen im Büro verbringe. Und da der Zähler nun auch wieder funktioniert, wird er wohl auch noch eine Weile in meinem Büro zu finden sein, was ich von den älteren Festplatten nicht behaupten kann.

Als Leser meines Weblogs können Sie nun, im Falle dass Sie noch über einen eigenen Facebook-Account verfügen, meine neue Seite „liken“ und mein Zähler fängt zu rattern an.

Mitarbeiter gesucht

Da die Märkte wieder funktionieren, gibt es auch für jene Firmen wieder mehr zu tun, die für die vielen Markstände sorgen. Eine solche Firme sitzt in Untergruppenbach und sucht ganz folgerichtig nun nach weiteren Mitarbeitern.

Ganz aktuell nach einem ungelernten Mitarbeiter, der gerne mit Holz arbeiten möchte. Die Arbeit kann nach einer kurzen Einweisung aufgenommen werden und der bereits vorhandene Arbeitsumfang reicht gut bis zum Ende des Jahres.

Der Stundenlohn beträgt dabei schon jetzt 14 Euro; also über dem vom Bundestag am 3. Juni 2022 beschlossenen Mindestlohn, welcher übrigens für alle Arbeitnehmer erst ab dem 1. Oktober 2022 auf 12 Euro je Stunde erhöht werden wird.

Der zukünftige Mitarbeiter sollte allerdings zuverlässig sein und der Firma auch nach der Einweisung als Arbeitskraft kontinuierlich zur Verfügung stehen. Ich kenne die Chefs und weiteren Mitarbeiter ganz gut und schätze bereits seit Jahrzehnten den sehr guten und kollegialen Umgangston innerhalb der Firma.

Und ich gehe einmal davon aus, dass ein neuer Mitarbeiter, sobald er sich in dieses sehr angenehme aber auch mit körperlicher Arbeit verbundene Arbeitsumfeld integriert hat, dort auch zukünftig weiterhin eine sehr gute Beschäftigung finden wird; dafür sprechen auch die vielen ehemaligen Mitarbeiter, die immer noch, selbst als Rentner, bei der Firma und ihren ehemaligen Kollegen vorbeischauen.

Wenn Sie sich diese Arbeit einmal näher anschauen möchten, dann nehmen Sie bitte mit mir Verbindung auf, und ich leite ihre Telefonnummer gerne weiter.

Zettelkasten

Wie schon angekündigt, mein neuer Zettelkasten auf der Basis von Detlef Sterns Zettelstore hat sich als optimales Spielzeug herausgestellt. Damit es auch ein perfektes Werkzeug werden kann, muss ich noch etliches an Zeit und Arbeit investieren.

Und so bleibt es weiterhin sehr spannend. Sehr gut dabei ist, dass Detlef Stern mir mit Rat und Tat zur Seite steht. ein weiterer Nebeneffekt dabei ist, dass ich nun dazu gezwungen bin, auch meine alten Ablagen zu durchforsten und neu zu sortieren. Und so bin ich auch gespannt, ob ich später nicht nur so einiges an Software einsparen, sondern auch noch meine eigenen Server-Kapazitäten reduzieren werden kann.

Aber schon jetzt hat das Ganze für Außenstehende Vorteile, so lasse ich mich zum Beispiel jetzt nicht zu Kritik über unseren teuren Fahrradausstellungsturm für Besserverdiener hinreißen, der zudem nur Fahrräder aufnehmen kann, die ganz besonderen Ansprüchen genügen.

Gestern gab es allerdings dann doch etwas, was ich nicht unerwähnt lassen möchte. Am Sonntagmittag hat mir der Postbote einen Brief zugestellt. Sage da nochmals jemand, dass es keine motivierten Mitarbeiter mehr gäbe!


Wollhausbrücke

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Beitragsfoto: Wollhausbrücke im August 2022

Wollhausbrücke

Nicht nur mit der BUGA-Brücke haben wir in Heilbronn so unsere Probleme, sondern auch mit Brücken, die wir bereits seit mehr als zehn Jahren überhaupt nicht mehr nutzen (können) und die bis heute einfach so herumstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Wollhausbrücke.

Ich erinnere mich noch ganz gut daran, als das Wollhaus eröffnet wurde und die Brücke eine sehr praktische Angelegenheit war, um zu der damaligen MacDonalds Filiale zu gelangen. Wahrscheinlich aber nutzten die meisten, so wie ich übrigens auch, die Abkürzung und den natürlicheren Weg über den Busbahnhof.

Offensichtlich auch der Grund, warum die Brücke dann sehr schnell einfach nur so herumstand und eher nur noch für einen kleineren Teil der Heilbronner von Interesse war. Übrigens, schon im Kindergarten lernt man, dass man Wege dort errichtet, wo sich die Menschen auch bewegen — die Römerstraße dürfte ein gutes Beispiel hierfür sein. Und im Falle, dass man die eingetretenen Bewegungsrichtungen ändern möchte, dann muss man zudem mit Sperren arbeiten — beides wurde bei der Planung am Wollhaus ignoriert.

Seit 2012 nun steht die Brücke für niemanden mehr zur Verfügung und sollte bereits auch schon abgerissen sein; im Gegensatz zum restlichen Wollhaus steht dabei der Stadtverwaltung überhaupt niemand im Weg — aber was sind schon zehn Jahre in den Augen der dortigen Verwaltungsmitarbeiter. Da ist ein Projekt erst ein Projekt, wenn es den eigenen Urenkeln noch die Beschäftigung sichert und die entsprechenden Akten werden dabei einfach nur von einer Generation zur nächsten vererbt.

Mein derzeitiges Lieblingsbeispiel ist die Turmstraße, da werden wohl noch meine eigenen Enkel Experten, Berater, Verwaltungsmitarbeiter und Event-Spezialisten beim Farbe auf den Boden schmieren betrachten können.

Und so wird wohl auch die Wollhausbrücke weiterhin nur so herumstehen, wahrscheinlich immer noch, selbst wenn das Wollhaus längst einer anderen städtischen Verwendung zugeführt wurde — dann wohl aber als Heilbronner Kulturdenkmal.

Hertensteiner Gespräche

Wenn mein Blog schon so viel Beachtung findet, dann ist es bestimmt auch eine gute Idee, um auch dort für die 6. Hertensteiner Gespräche zu werben. Besonders freut es mich dabei, dass erneut Europäische Föderalisten mit dabei sind, die diese Gespräche entweder gleich von Anfang an mit begleiten oder aber bereits sehr früh als Moderatoren mit eingestiegen sind.

Neben den beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Vassilios Vadokas und Leonhard Reinwald der EUROPA-UNION Heilbronn sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Michael Georg Link MdB sind auch meine bessere Hälfte und Landesgeschäftsführerin der EUROPA-UNION Baden-Württemberg Bettina Kümmerle und der stellvertretende Landesvorsitzende Florian Ziegenbalg sowie aus Heidelberg Prof. Dr. Walther Heipertz wieder mit dabei.

Und wenn alles klappt, dass ist auch der Generalsekretär der EUROPA-UNION Deutschland Christian Moos erneut mit an Bord. Neu hinzu kommt dieses Mal das UEF Vorstandsmitglied und Präsident der Société européenne de défense Jean Marsia aus Belgien. Besonders freut es mich aber, dass auch „Hertensteiner“ aus dem Ruhrgebiet extra wegen der Hertensteiner Gespräche nach Heilbronn kommen werden. Und wenn es weiterhin so gut läuft, dann dürfen wir am Samstag, 17. September 2022 noch mehr Gäste aus Nah und Fern zu den inzwischen 6. Hertensteiner Gesprächen begrüßen.

Ganz besonders freut es mich als Heilbronner, dass sich ohne großes Brimborium und auch ohne große Fördermittel oder gar Spenden sowie ganz still und heimlich eine europäische Hochwertveranstaltung in meiner Heimatstadt etablieren konnte. Wenn sich jetzt noch weitere meiner Mitheilbronner dazu entschließen könnten, dieses Angebot auch zu nutzen, dann wäre für mich ein kleiner Traum Realität geworden.