Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.4 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Gestern saßen wir mit Ursula und Dan beisammen und verpassten dann leider Oliver, der ebenfalls zu einer Stippvisite in Heilbronn war. In den 1970er-Jahren Oliver zu verpassen — ein Ding der Unmöglichkeit!

Und so ändern sich die Zeiten doch …

Weil die lokalen Temperaturen wieder ansteigen und zudem mein letzten Musikvideo ganz offensichtlich bei meiner Leserschaft nicht der Renner war, lege ich nun nochmals nach!

Nein, nicht mit Prince. Es geht tatsächlich noch besser. Hot Chocolate gründete sich bereits 1968 und waren aus den 1970er-Jahren einfach nicht wegzudenken. Und gegen Errol Brown hat Prince nie im Leben eine Chance!

Mit „Emma“ aus ihrem Debutalbum „Cicero Park“ (1974) dürften sie ihren ersten Hit gelandet haben und waren ab dann bis etwas 1983 jährlich in den Charts vertreten.

Und zu „Sexy Thing“ aus ihrem Album „Hot Chocolate“ (1975) muss ich auch heute noch das Tanzbein schwingen!

Und wer zu „Every 1’s A Winner“ von der gleichnamigen Platte von 1978 nicht das Tanzbein schwingt, der hat wohl noch nie gelebt …

Zum Schluss dann noch der Song „I’ll Put You Together Again“ (1978), besser kann man einen langsamen Walzer einfach nicht tanzen!

Nun gucke ich, dass ich heute erst wieder ein paar Haare verliere, dann räume ich eine Tanzfläche frei und lege diese Platte auf …

„I was frightened
I was scared
I was thrown into confusion
As they stood right there in front of me
It wasn’t an illusion“

Hot Chocolate, No Doubt About It

Siedler von Catan

Drohnen und mehr 4.7 (6)

Beitragsfoto: Siedler von Catan | © Bettina Kümmerle

So schön und gut das auch mit den heutigen Drohnen sein mag, eines dürfen wir dabei allerdings nicht vergessen, Kriege werden weder mit der Luftwaffe, der Marine, der Artillerie oder gar von Drohnen gewonnen, sondern einzig und alleine mit den Soldaten, die vor Ort den Kampf führen.

Jeder Staat kann seine eigene Existenz nur mit ausreichend kampffähigen und kampfwilligen jungen Männern sicher. Selbstverständlich geht das besser, wenn diese dabei über ausreichend Ressourcen, Waffen, Munition und Ausrüstung verfügen.

Möglichst gute Drohnen sind dabei eine großartige Hilfe, sie ersetzen aber keine Soldaten! Gut eingesetzt, werden sie die Effizienz und vielleicht auch die Effektivität der Soldaten verstärken.

Wenn nun auch BMW, Mercedes und VW Waffen produzieren wollen, dann ist dies einzig und alleine deren Versuch, um sich selbst zu retten. Welcher Soldat möchte aber von einem Autohersteller eine Waffe haben, der nicht einmal und dies nach gut Einhundert Jahren in der Lage ist, um konkurrenzfähige Autos zu bauen?

Ein Krieg ist das Schrecklichste was jeder Gesellschaft überhaupt geschehen kann. Meist sind dessen katastrophalen Folgen erst nach Jahrzehnten so richtig festzustellen. Und auch wir leiden, ob wir es wahrhaben wollen oder auch nicht, noch heute an den Folgen der beiden Weltkriege!

Das einzig Schöne an einem Krieg ist, dass wir Menschen dabei erkennen, was wirklich zählt, was wichtig ist, auf wen wir uns verlassen können und wer tatsächlich etwas taugt.

Das Unschöne dabei, dass jeder am Ende wieder weiß, dass die Guten einen Krieg nie überleben und nur die üblichen Verdächtigen als Gewinnler daraus hervorgegangen sind.

Eigentlich weiß aber jeder von vornherein, wer in einem Krieg als Sieger hervorgehen wird, denn es sind immer dieselben Familien. Daraus entwickelte sich im Mittelalter der Adel. Heutzutage, weil es mehr Menschen gibt, sind die Gewinnler zwar etwas vielfältiger verteilt, aber sie sind immer noch die gleiche „Schicht“ — und wir himmeln sie weiterhin an.

Und so gewinnen nur jene Kriege, die mehr kriegsfähige junge Männer verheizen können als ihre Konkurrenz.

So viele Drohnen können wir gar nicht in die Ukraine liefern, wenn deren junge Männer in den Westen fliehen. Wladimir Putin hat zwar kaum kriegsfähige Männer, kann das aber, wie eigentlich schon immer in der Geschichte Russlands, durch Masse kompensieren und entledigt sich dabei auch noch jenen Bevölkerungsteilen, die wirklich keiner benötigt — nur die Chinesen sind darin noch besser.

Das Wesen des Krieges ist es dabei, dass wir dies — zumindest noch die kommenden Jahrzehnte — nicht durch Drohnen ersetzen werden können. Kriege fordern weiterhin die Besten unserer Jugend!

Was nun aber nicht heißt, dass es völlig egal ist, wer nun unsere Drohnen und andere Waffen baut. Wenn uns wie Wladimir Putin auch, unsere eigene Jugend völlig egal ist, dann überlassen wir es weiterhin jenen, die schon immer am Krieg verdienen, unserer Jugend die Waffen zu stellen.

Besser wäre es, wir gäben unseren Soldaten die besten Waffen der Welt — eigentlich wären wir es ihnen sogar schuldig.

Leider aber geht es weiterhin nicht um jene, die immer noch bereit dazu sind, um unser Land zu verteidigen. Es geht einzig und alleine um den Gewinn — und Gewinnler kämpfen nicht, egal ob mit oder ohne Drohnen.

„Es ist endlich an der Zeit, dass Ihr wieder das Sterben lernt.“

Deutscher Politiker an Soldaten

Blitz

Ansage 4.9 (9)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Selbstverständlich wusste der Führer nichts davon! Seit aber Donald Trump signalisierte, dass  JD Vance sein rechtmäßiger Nachfolger — er kennt seine eigenen Kinder nur zu gut! — sein wird, kennt dieser nun überhaupt keine Kompromisse mehr.

Ist es bei uns durchaus üblich, dass eine Abgeordnete einer Regierungspartei ihr eigene Autobahnausfahrt erhält (schon eine ganze Weile her, etwas so um die Regentschaft von Helmut Kohl herum), so hat nun der US-amerikanische Vize ganz neue Maßstäbe gesetzt.

Wie einst bei Nero werden nun ganze Flüsse gestaut, wenn dieser mit seiner Familie einen Bootstrip machen möchte (meine Leser können den entsprechenden Artikel hier kostenfrei lesen)

Das ist nun eine echte Ansage für alle unsere Möchtegerndespoten!

Wegen des zunehmenden Wassermangels bei uns, lassen wir aber auch das Stauen einer ganzen Bundesautobahn gelten — das wird JD Vance und Donald Trump sicherlich auch imponieren, auf alle Fälle aber dem blökenden Wahlvolk!

Jetzt gilt es nur noch zu warten, bis unsere „Regierungsmedien“ verkünden, dass selbstverständlich ohne Wissen des Führers irgendeine Wahnsinnsaktion durchgezogen wurde.

Geheime Eskapaden sind einfach nicht mehr zeitgemäß!

Mein ganz persönlicher Tipp: Markus Söder lässt zu Jens Spahns Geburtstag Neuschwanstein rosarot anmalen und lädt zudem 5 000 Italiener (ok, das machte schon Bauknecht!) zur Feier ein.