Blumen

Opafreuden 5 (4)

Beitragsfoto: Blumenstrauss | © Bettina Kümmerle

Der 13. September ist heuer ein Samstag und für mich auch noch Opatag. Hätte ich vor 33 Jahren nicht einmal daran gedacht, jemals Vater zu werden, so ist das Opasein wohl eine natürliche Folgeentwicklung.

Und so bin ich nun Opa eines Mädchens aus München. Die Mutter ist ebenfalls Münchnerin. Eine Stadt, die ich aus meinen eigenen Studentenzeiten gut in Erinnerung behielt.

Was nun aber ganz gut veranschaulicht, wie wir Menschen selbst in für uns wahrnehmbaren Zeiträumen migrieren. Eine meiner Großmütter kam aus Königsberg und meine Enkelin beginnt ihr Leben in München. Und kein Mensch weiß, wohin es sie dereinst einmal verschlagen wird.

Da der glückliche Vater Soldat ist, wird sie bereits in sehr jungen Jahren zumindest Deutschland ganz gut kennenlernen.


Blitz

Sondervermögen 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Am Ende ist das Sondervermögen einfach weg. Keiner weiß — besser: keiner möchte es wissen! — wohin die Hunderte Milliarden Euro gegangen sind.

Die Bundeswehr steht nicht besser da als zuvor und die Infrastruktur ist so kaputt wie die letzten Jahrzehnte bereits.

Hierzu fällt mir eine uralter Witz ein, den ein sehr bekannter Unionspolitiker immer wieder zum besten gegeben hat.

Treffen sich in Brüssel drei Bürgermeister, einer aus Italien, einer aus Frankreich und einer aus Deutschland, und finden sich nach den üblichen Gelagen ganz sympathisch.

Und so beschließen sie, sich gegenseitig zu besuchen. Als erstes fahren sie nach Frankreich. Erstaunt schauen sich die beiden Besucher die Bürgermeistervilla an und haken sofort nach.

„Ich weiß, ich verdiene nicht so viel“, sagt der französische Bürgermeister, „aber als die EU bei uns eine Brücke baute, fand es sich, dass auch für mich dabei etwas heraussprang.“

Als nächstes treffen sie sich beim Italiener und staunen über dessen hochherrschaftliches Anwesen.

„Ihr wisst doch, die Mafia und so wurde aus unserer vierspurigen EU-Brücke nur eine zweispurige und das hat sich auch für mich gelohnt.“

Zum Schluss treffen sie sich beim Deutschen. Dessen Anwesen erstreckt sich über einen Hügel in Stadtnähe und könnte durchaus als Schloss durchgehen.

„Ich weiß, was Ihr jetzt denkt“, sagt der Bürgermeister, „aber sehr Ihr hier irgendwo eine Brücke?“


Mann beim Ausfüllen eines Formulars

Freude am Morgen 5 (2)

Mann beim Ausfüllen eines Formulars | © Pixabay

Kaum stehe ich etwas später als sonst also sehr spät auf, was ich mir in meiner letzten Lebensphase durchaus erlauben darf, lese ich einen sehr erfreulichen Beitrag von Thomas Michl.

Da ich ihn noch als sehr kampfstarken Juso kennengelernt habe, freut der Beitrag mich nun doppelt.

| Für Demokratie und Vielfalt tomsgedankenblog.social/2025/09/13/g…

Thomas Michl (@thomasmichl.bsky.social) 2025-09-13T08:30:07.558Z