Tubular Bells

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Beitragsfoto: Plattencover Tubular Bells (1973)

Als ich dieses Musikstück von Mike Oldfield ca. 1974 zum ersten Mal hörte, war ich mir sofort ganz sicher, dass ich diese Langspielplatte unbedingt besitzen muss; was bei meinem mir damals zur Verfügung sehendem Taschengeld eine schwerwiegende und auch langfristige Entscheidung war.

Und auch 1992, als Tubular Bells II erschien, griff ich sofort zu – dieses Mal aber zu einer CD -, genau so wie 1998 beim Erscheinen von Tubular Bells III.

Tubular Bells Live Performance on BBC TV am 30. November 1973

Erst mit The Millennium Bell 1999 wurde ich dann doch etwas vorsichtiger und wartete auch etwas länger, bis ich mich zum Kauf entschied.

2003 musste ich aber doch wieder sofort zugreifen und kaufte die Neueinspielung von Tubular Bells (2003), jetzt aber wieder mit Sally Oldfield als Hintergrundstimme.

Besser noch als alle seine Platten zusammen, sind Mike Oldfields Live-Auftritte.

Tubular Bells Live Performance at Montreux 1981

Am 4. September 1992 spielte Mike Oldfield mit einem großen Orchester inklusive Feuerwerk zum ersten Mal Tubular Bells II und dies vor der Burg in Edinburgh.

Am 4. September 1998 gab es in London auf dem Horse Guards Parade die Weltpremiere von Tubular Bells III, und ich war wieder hin und weg. Und noch heute kann ich von seinen Live-Auftritten nicht genug bekommen, auch wenn ich sie mir zum größten Teil erst hinterher anschauen muss.

Seine Millennium Bell hatte dann zu Silvester 1999 in Berlin Premiere, wobei mir bis heute das Setting und der tiefere Hintergrund immer noch nicht ganz verständlich sind.

Zum Schluss des Beitrages lasse ich gerne nochmals das BBC und Mike Oldfield selber zu Wort kommen.

https://youtu.be/s-8NbBBG6pE
Tubular Bells The Mike Oldfield Story

„Everything on Tubular Bells was done on the first take – it was lovely, so spontaneous. I had such a long time to prepare it, and I had just one little chance to do it, and now I listen to it and it has a lovely spontaneous energy. It’s got mistakes, and I could easily have cut them out, but I left them on.“

Mike Oldfield, Das „Telegraph Interview“ (10. Juni 2009)

Skype-Logo

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Beitragsfoto: Skype-Logo | © Skype

Als dieser Instant-Messaging-Dienst 2003 eingeführt wurde, war es, als ob zumindest die gesamte Berufswelt nur so darauf gewartet hätte. Die Skype-Software wurde von Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn erstellt, und Skype von Niklas Zennström und Janus Friis als eigenständiges Unternehmen gegründet.

Meine Familie und ich hatten Skype von Anfang an in Gebrauch und nutzten die Telefon,- Chat- und Video-Funktionen bis Ende 2012 täglich.

Ab 2011 experimentierte ich verstärkt mit eigenen Chat- und Video-Tools, so dass Skype bei mir immer mehr in Vergessenheit geriet. Mit dem Ende meiner Experimente 2019 und dem Beginn von COVID-19 entdeckte ich diesen Dienst erneut und kann ihn dabei auch ohne Weiteres empfehlen.

Seit 2011 gehört Skype zu Microsoft und seit 2017 kann man mit der integrierten Funktion „Geld senden“ während eines Chats mit PayPal auch Geld überweisen. Und bis zu einer Größe von 300 Megabyte können noch Dateien jeglichen Typs versendet werden. Damit bleibt Skype ein sehr guter „Allrounder“, der zudem noch kostenlos ist, wenn man nicht von seiner „Telefonfunktion“ Gebrauch machen möchte.

Wohl einzig die Tatsache, dass die Video-Konferenzen personenmäßig limitiert sind, aber dies nur, um der Software Microsoft Teams keine Konkurrenz zu machen, und die Eigenart von uns Menschen, gerne gerade das verwenden zu wollen, was derzeit „in“ ist, verhindert, dass Skype wieder zum allgemeinen Standard der Telekommunikation wird.

Anruf über Skype: call me

Nachtrag 6.1.2024

Heute bin ich auf einen etwas anderen Nachruf auf Skype gestoßen, einem CNBC-Beitrag, der danach fragt, ob Skype überhaupt noch eine Zukunft hat. Erfreulich dabei ist zu erfahren, dass neben mir wohl weitere gut 30 Millionen Menschen Skype weiterhin nutzen und Microsoft hoffentlich diese Menschen durch ein Abschalten dieses Services nicht verärgern möchte.

Nachtrag 28.2.2025

Heute erfuhr ich, dass Skype noch dieses Jahr abgeschaltet werden soll. Die letzten Nutzer, zu welchen ich selbst zähle, dürfen dann eine kostenfreie Microsoft Teams-Lösung nutzen. Wenn es schön macht?

„An undesirable society, in other words, is one which internally and externally sets up barriers to free intercourse and communication of experience.“

John Dewey, Democracy and Education (2018 [1916])

Linkedin

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Beitragsfoto: Beispielbild | © Pixabay

Linkedin wurde 2002 von Reid Hoffman, Allen Blue, Konstantin Guericke, Eric Ly und Jean-Luc Vaillant in Mountain View gegründet, um bestehende Geschäftskontakte pflegen zu können und zudem neue geschäftliche Verbindungen zu knüpfen.

Anfangs war ich von diesem Netzwerk nicht so richtig überzeugt und hatte deswegen auch meinen Account nach ein paar Jahren wieder gelöscht. Als ich dann aber nach Heilbronn zurückgekehrt, versuchte, meine Kontakte nach außerhalb aufrechtzuerhalten, kam ich wieder auf dieses Netzwerk zurück und musste feststellen, dass es für genau diese Zwecke sehr gut geeignet ist. Und seither nutze ich es auch entsprechend.

Inzwischen gehört das Netzwerk, wie Skype übrigens auch, zu Microsoft und hat insgesamt fast 700 Millionen Nutzer weltweit; damit dürfte es mit die beste Möglichkeit sein, um geschäftliche als auch private Verbindungen aufrechthalten zu können.

Zumindest bei mir klappt es ganz gut, vor allem dann, wenn man nicht zu viel von sozialen Medien erwartet. Vor allem anderen aber muss man immer in Erinnerung behalten, dass die Betreiber dieser Netzwerke einen kommerziellen Zweck verfolgen und die Nutzerdaten dabei die gängige Währung sind.

Da ich von 2001 bis 2018 mehrfach versucht habe, selbst solch ein soziales Netzwerk aufzubauen und zu betreiben, dies aber ohne jegliches kommerzielles Interesse, kenne ich zumindest einige der Schwierigkeiten, um diese erfolgreich zu starten und danach auch weiter zu betreiben.

Interessanter Weise musste ich dabei feststellen, dass die meisten Nutzer sozialer Netzwerke geradezu darauf versessen sind, ihre personenbezogenen Daten und noch weit mehr öffentlich zu machen, und soziale Medien, die diese Daten eigentlich schützen wollen, hingegen kaum eine Chance haben, am Markt zu bestehen.

Inzwischen glaube ich sogar, dass viele Nutzer jenen Betreibern, die dies gerade nicht und dafür mit Geld oder guten Worten entlohnt werden möchten, mit großem Misstrauen begegnen: „Geiz ist geil“ und die persönliche Entblößung offensichtlich noch weit mehr.

Deshalb mein Fazit, dass man ganz genau überlegen muss, welche dieser vielen kommerziellen Angebote man letztendlich auch selbst nutzt, zu welchem Zweck und dann auch, wie intensiv? Ein kleiner Hinweis sei hier erlaubt: man muss und sollte die vorgegebenen Profile nicht zur Gänze ausfüllen; weniger ist hierbei oft viel mehr.

Nachtrag 23.10.2024

Auch wenn ich zum Schluss noch 915 Kontakte hatte habe ich nun mein Konto endgültig gelöscht.

„The medium is the message.“

Marshall McLuhan, Understanding Media: The Extensions of Man (1964)