Screenshot von Kümmerles Weblog

In eigener Sache 4.7 (3)

Beitragsfoto: Screenshot von Kümmerles Weblog

Dieses Weblog wird von mir rein privat ohne Gewinnabsicht betrieben. Und so freue ich mich jedes Mal darüber, wenn ich Feedback zum Weblog erhalte, da dies die einzige echte „Anerkennung“ ist, die ich für meine entsprechende Arbeit bekomme. Und dass der Unterhalt einer Website richtig Arbeit ist, kann ich alleine aufgrund meiner, die ganzen Jahre hinweg, selbst gemachten Erfahrungen jedem versichern.

Deshalb nehme ich einen gestrigen Kommentar zu meinem Weblog auch zum Anlass, diesen Beitrag zu schreiben.

Und gleich vorweg, selbstverständlich nehme ich als bekennender Amazon-Kunde die Gelegenheit wahr, um über die Weiterleitung zu Amazon ggf. eigene Einnahmen (Affiliate-Programm) für mich zu generieren. Aber Amazon wäre wohl nicht so ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man darüber tatsächlich nennenswerte Einkünfte erzielen könnte. Und, sollte Werbung mein Weblog bereichern, werde ich wohl auch dies zulassen, nicht, weil es für mich Einnahmen generieren könnte, sondern, weil es mir durchaus jedes Mal schmeichelt, wenn eine Firma mein Weblog für ihre eigene Werbung als geeignet ansieht. Zudem kann man auch für mein Weblog spenden. Und dies einzig und alleine deshalb, weil mir die Idee der wackelnden Kaffeetasse (hier wurde mein Spieltrieb „getriggert“) ganz gut gefällt. So sind alle diese „Gadgets zum Geldverdienen“ für mich eigentlich nur ein guter und verlässlicher Indikator dafür, wie sich mein Weblog im Internet (Milliarden von Websites) ganz allgemein so schlägt [inzwischen wieder vom Weblog entfernt].

Nun aber zurück zum gestrigen Kommentar von Klaus F. Selbstverständlich kann man sich auf meinem Weblog ohne jede Gefahr bewegen und damit auch auf alle „wackelnden Tassen“, Buttons oder Hyperlinks dieses Weblogs drücken. Im Extremfall findet man sich auf einer Amazon-Website wieder und wird dort zum Kauf verführt — für entsprechende Käufe übernehme ich selbstverständlich keine Verantwortung.

Und warum nun macht mein Weblog so viel Arbeit?

Ganz einfach, weil mir die eigene Sicherheit und auch die meiner Leserschaft am Herzen liegt. Und so ist das Weblog das Resultat meiner bisher im Internet gemachten eigenen Erfahrungen.

Der Betreiber dieses Weblogs bin ich ganz persönlich. Die entsprechende Domain wurde unter meinem eigenen Namen angemeldet, und das Weblog als deutsches Medium bei der Deutschen Nationalbibliothek (ISSN 2701-0082) registriert.

Der Server dieses Weblogs wird von einer deutschen Firma in Deutschland betrieben, regelmäßig überprüft und gewartet. Die Software, die ich für dieses Weblog verwende wurde vorab von mir selbst geprüft, gekauft und ggf. auch entsprechend lizensiert. Sämtliche externen Hyperlinks werden von einer speziellen Software einmal in der Woche auf ihre Gültigkeit hin und darauf überprüft, dass diese weiterhin auch das angegebene Ziel erreichen.

Damit sämtliche Software dieses Weblogs auch halbwegs rund läuft und weder meinem Weblog noch den Rechnern meiner Leser schadet, habe ich zwei Sicherheitspakete installiert, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Weblogs prüfen und auch von der Software gesetzte Cookies analysieren und ggf. dann auch stilllegen. Zusätzlich versucht diese Software auch Hacker und Spammer fernzuhalten. Und damit das mit den Spammern für mein Weblog nicht überhand nimmt, überprüft Google zusätzlich nochmals die Kommentarfunktionen dieses Weblogs.

Darüber hinaus habe ich die Registrierung zu meinem Weblog abgeschaltet. Somit können nur von mir persönlich freigeschaltete Nutzer auf das Blog oder seine Foren zugreifen. Dies unterbindet nochmals die Möglichkeit, dass Schadsoftware oder anderer Code auf das Weblog gelangt.

Und damit das auch so bleibt und meine Leser sich auf Kümmerles Weblog sicher bewegen können, lasse ich mein Weblog täglich von zwei unabhängigen Firmen auf Schadsoftware oder entsprechenden Code überprüfen. Einmal von SIWECOS und einmal von SiteLock, also jeden Tag gleich zweimal!

Eigentlich muss man es nicht mehr erwähnen, nämlich, dass alle Daten meines Weblogs und sämtlicher Unterseiten abhörsicher übertragen werden, nämlich mit dem sicheren Hypertext-Übertragungsprotokoll (https).

Damit hoffe ich, zumindest die Bedenken von Klaus F. ausgeräumt zu haben. Und ich wage zu behaupten, dass die Benutzung von Kümmerles Weblog damit für sämtliche Nutzer ungefährlich ist; einmal abgesehen von den Inhalten meiner eigenen Beiträge und Kommentare, die bei den Lesern durchaus Spuren hinterlassen können und auch sollen!

„Blogging is a form of popular writing in which ordinary individuals (as opposed to professional writers) publish their thoughts and musings, usually in short pieces displayed in reverse-chronological order, in a blog (short for “web log”), a website designed for collecting such self-published pieces.“

wikiquote, 13. März 2022

Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Experten

Zumindest in Militärangelegenheiten sollten wir darauf achten, dass nur jene als „Experten“ wahr- und ernstgenommen werden, die auch zumindest einen militärfachlichen Hintergrund haben. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass wieder einmal Pfarrer über Pornografie referieren und Kühe über Raumfahrt philosophieren.

Und nein, selbst ein tatsächlich abgeschlossenes Studium der Politik und dazu noch an irgendeiner völlig unbedeutenden Fakultät reicht nicht aus, um dem Rest der Menschheit die Welt erklären zu wollen. Genauso wenig wie Erfahrungen im Taxifahren oder Steinewerfen bei einer Demonstration für den Frieden.

Und selbst Journalisten, besonders jene die ansonsten nur Promis stalken, sollten sich jetzt ein wenig zurücknehmen. Das deutsche Expertentum — jene die nichts können und tun, verdienen als Experten ihren Lebensunterhalt — hat uns allen schon in Sachen Wirtschaft und auch in Sachen Umwelt sehr geschadet. Man stelle sich nur vor, was diese „Experten“ erst in Sachen Landesverteidigung anstellen können!

Bundesausschuss

Man kann einen Samstag wohl kaum besser beginnen als mit der Teilnahme an einem Bundesausschuss. Und aufgrund von COVID-19 oder vielleicht auch aus Praktikabilitätsgründen findet dieser erneut „online“ statt. Damit kann ich gleich das Eine oder Andere ganz gut nebenher erledigen.

Die meisten Delegierten sind dabei sehr leidgeprüft und können auch damit umgehen, dass sämtliche Anträge erst am Vortag vorliegen und damit keine Zeit mehr bleibt, um ggf. die eigenen Mitglieder noch in die Entscheidungsprozesse mit einzubinden; inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass dies ein bewusstes Vorgehen seitens unserer Berufspolitiker im Verband ist.

Das Ganze wird aber dann noch übertroffen, indem zu Beginn des Ausschusses jetzt auch noch Dringlichkeitsanträge vorliegen. Das Lustige daran ist, dass diese dann meist aus den Reihen jener Mitglieder kommen, die einem das Ganze Jahr über Verbandsarbeit erklären wollen.

So bin ich heute wieder einmal gespannt darauf, was für Überraschungen heute noch so auf dem Programm stehen.

Zweite Staffel?

Leider sind die in den Medien gezeigten Informationen wenig hilfreich, um sich ein tatsächliches Lagebild von der Situation in der Ukraine machen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Medien von Anfang an keinen Mühen machen, um an notwendige Schlüsselinformationen zu kommen. Könnte natürlich auch sein, dass die Medien dazu angehalten wurden, diese nicht zu verbreiten.

Am 17. Kriegstag zeichnet es sich aber so langsam ab, dass es sich bei den russischen Kräften in der Ukraine tatsächlich nur um die erste Staffel des Angriffes auf die Ukraine handelt. Wobei deren Angriffsziel dann die Einkesselung der ukrainischen Städte und das Binden der ukrainischen Hauptkräfte wäre.

Dies könnte man bestätigen, indem man nach russischen bzw. weißrussischen Truppenbewegungen Ausschau hält, die langsam aber sicher in den ehemaligen Bereitstellungsräumen der ersten Staffel eintreffen müssten. Im Falle, dass diese Truppenbewegungen festzustellen sind, könnte man daraus schließen, dass das Angriffsziel der zweiten Staffel der weitere Durchstoß und die Besetzung der Westukraine ist. Den Resten der ersten Staffel fiele dann die Aufgabe zu, die ausgehungerten Stadtbevölkerungen weiter zu dezimieren.

Richtig spannend könnte es dann werden, wenn man neben den Bewegungen einer zweiten Staffel nunmehr auch weitere Truppenbewegungen im Moskauer Raum feststellen würde. Denn dies würde den russischen Streitkräften weitere Angriffsziele und auch weiter Stoßachsen außerhalb der Ukraine ermöglichen.

Aber wie schon gesagt, von Anfang an wird unser Fokus auf die Kräfte in der Ukraine gelenkt, so dass wir kaum eigene Analysen vornehmen können.

Und im Falle, dass keine zweite Staffel zu identifizieren sein wird, müssen wir davon ausgehen, dass die russische politische wie auch militärische Führung nicht nur moralisch das Letzte ist, was derzeit so auf Gottes Erdboden fleucht, sondern auch deren Qualität absolut unterirdisch ist.

Meinung des Tages

„Welcome to Londongrad, Where Kleptocrats Wash Their Money Clean“, ein Meinungsbeitrag von Jonathan Pie in der New York Times (11. März 2022)

Geburtstag des Tages

Paul Gerhardt


Kaffeegenuss

Zeit für ein Gedicht 5 (1)

Beitragsfoto: Kaffeegenuss | © Pixabay

In Zeiten wie diesen, sollte, ja, muss man sich die Zeit dafür nehmen und nach Gedichten Ausschau halten, die einem persönlich und vielleicht sogar auch seelisch weiterhelfen können. Ein solches Gedicht fand ich heute in der New York Times. Elisa Gabbert schrieb am 6. März 2022 unter dem Titel „A Poem (and a Painting) About the Suffering That Hides in Plain Sight“ über ein Gedicht von W. H. Auden, welches dieser bereits 1938 angesichts des bevorstehenden Zweiten Weltkrieges in Brüssel verfasst hat.

Ich hatte dieses Gedicht vor ein paar Jahren schon einmal auf einer meiner Websites gestellt und mich darüber gewundert, warum es bei den Lesern so wenig Beachtung fand. Wahrscheinlich war einfach die Zeit noch nicht reif dafür, um sich näher mit diesem Gedicht auseinanderzusetzen.

Musee des Beaux Arts

About suffering they were never wrong,
The old Masters: how well they understood
Its human position: how it takes place
While someone else is eating or opening a window or just walking dully along;
How, when the aged are reverently, passionately waiting
For the miraculous birth, there always must be
Children who did not specially want it to happen, skating
On a pond at the edge of the wood:
They never forgot
That even the dreadful martyrdom must run its course
Anyhow in a corner, some untidy spot
Where the dogs go on with their doggy life and the torturer’s horse
Scratches its innocent behind on a tree.

In Breughel’s Icarus, for instance: how everything turns away
Quite leisurely from the disaster; the ploughman may
Have heard the splash, the forsaken cry,
But for him it was not an important failure; the sun shone
As it had to on the white legs disappearing into the green
Water, and the expensive delicate ship that must have seen
Something amazing, a boy falling out of the sky,
Had somewhere to get to and sailed calmly on.

W. H. AUDEN (Dezember 1938)

So wurde ich heute mehr als positiv überrascht, als ich die Besprechung dieses Gedichtes von Elisa Gabbert lesen durfte. Alleine schon diese Besprechung ist es wert, dass man die New York Times abonniert.

Und immer noch sehr von dieser Besprechung beeindruckt, wage ich es nicht, mich ebenfalls zu diesem Gedicht zu äußern. So kann ich jedem nur empfehlen, nicht nur das Gedicht zu lesen, sondern sich auch die Mühe zu machen und die entsprechende Besprechung von Gabbert zu lesen.

Über W. H. Auden kann man noch ganz kurz berichten, dass er als Brite geboren wurde, 1946 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm, mit einer Deutschen verheiratet war und in seinen letzten Lebensjahren Teilzeitösterreicher wurde, wo er auch begraben ist.

„We would rather be ruined than changed 
We would rather die in our dread 
Than climb the cross of the moment 
And let our illusions die.“

W. H. Auden, The Age of Anxiety (2011 [1947]: 105, Epilog)