Lesezeichen

Italienische Politik 5 (3)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Mattia Ferraresi | The New York Times

Italy’s Prime Minister Broke Up With Her Boyfriend. It’s Actually Quite a Big Deal. (zuletzt aufgerufen am 1.11.2023, 10.35 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„More than half a century ago, an aphorism commonly attributed to the journalist Leo Longanesi captured the problem: ‘The revolution will never take place in Italy, because we all know each other.’ The same is seemingly true for functional government.“


Mattia Ferraresis Artikel über italienische Politik in der New York Times startet provokant aufmachend aber geht dann sofort in die Tiefe des Geschehens.

Ich glaube daran, dass es uns Deutschen wesentlich besser ginge, wenn wir einmal ebenfalls damit begännen, unsere politischen Untiefen etwas auszuloten.


Europäische Bewegung

31.10.02023 4.5 (6)

Beitragsfoto: Screenshot von der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg Website

Vermischtes

Die letzten beiden Tage gab es die übliche Fahrt mit dem meseno-Bus, die Erledigung der obligatorischen Vereinsaufgaben und eine kleine Feier. Dank meiner besseren Hälfte, letzteres mit leckerem Essen kombiniert.

Auch an dieser Stelle möchte ich mich für die vielen Glückwünsche bedanken. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen dabei, denn aufgrund meiner vielfältigen Basteleien und Spielereien habe ich keinen Überblick mehr über die Geburtstage in meiner näheren wie auch weiteren Umgebung. Vor Jahren löste ich diese Herausforderung ganz gut mit einer eigenen Website, welche ich dann leider aufgrund der völlig überzogenen Datenschutzregeln wieder aufgegeben habe. Heute bin ich schlauer und weiß, dass ich zumindest die Geburtstagsdaten in einer lokale Datenbank sichern können hätte. Da ich aber auch alle meine lokalen Datenbanken aufgegeben habe, wäre wohl nur eine Papierlösung in Frage gekommen und dazu bin ich einfach nicht mehr bereit.

Alternativ hätte ich diese personenbezogenen Daten einem Mail- oder anderem Programm anvertrauen können — sehr viele tun dies offensichtlich. Diese Lösung hat mir aber noch nie so richtig zugesagt, deshalb hatte ich auch meine eigene entsprechende Website geschaffen; denn auch die ursprünglich u. a. bei Linkedin sehr praktische Zusatzfunktion funktioniert eigentlich nur bis zu einer bestimmten Personenzahl. Selbst dann, wenn man nur die dort vorbereitete Glückwunschfunktion verwendet, wäre man sonst gut und gerne 30 Minuten am Tag beschäftigt.

Sie sehen, ich komme da nicht so ohne Weiteres raus. Und deswegen sei es mir verziehen, wenn ich wieder einmal einen Geburtstag vergessen habe.

Europäische Bewegung

Gestern musste ich feststellen, dass die Website der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg doch etwas in die Jahre gekommen war; meine bessere Hälfte wollte dort etwas einstellen und technische Probleme traten auf. Ein kurzer Blick und ich stellte fest, dass ich auf dieser Website das letzte Mal im Mai 2017 tätig geworden war.

Gut sechs Jahre Betrieb ohne nennenswerte Probleme — zumindest kann ich mich an keine mehr erinnern — sprechen für das CMS und die Installation desselben.

Und da ich gerade nichts am Weblog zu basteln hatte, ging ich mal ins Backend der Website. Keine 30 Minuten später war meine bessere Hälfte wieder mit der Website zufrieden. Einige Plugins weniger und mit einem neuen Theme versehen, bin auch ich nun wieder auf der sicheren Seite — weniger ist oftmals mehr!

Übrigens, über die Europäische Bewegung habe ich auch bereits einmal einen Blog-Beitrag geschrieben. Diesen findet man hier.


Drei Drucker

Hewlett-Packard 5 (4)

Beitragsfoto: drei HP-Drucker

Seit meine bessere Hälfte einen Laserdrucker mit in den ersten gemeinsamen Haushalt brachte, nutzen wir Drucker von Hewlett-Packard (HP). Ich hatte damals noch einen Nadeldrucker — ein richtiges Ungetüm — im Gebrauch, der beim Kauf teurer als mein damaliger Schneider-Rechner war.

Und so war ich sichtlich beeindruckt, noch mehr als sich herausstellte, dass dieser Laserdrucker einfach nicht kaputt zu bekommen war. Irgendwann konnte ich den Drucker nicht mehr an die neueren Rechner anschließen und gab ihn auf. Was nicht weiter schlimm war, da inzwischen weitere HP-Drucker bei uns ihren Dienst versahen. Und so zogen die Jahre ins Land und ab und zu musste einfach einmal ein HP-Drucker erneuert werden. Die Welt war für mich in Ordnung, so in Ordnung, dass ich allen HP-Drucker mit bestem Gewissen weiterempfahl.

Dann kam HP auf die Idee, „Instant-Ink“ einzuführen, sozusagen ein Abonnement auf Druckerpatronen. Was sich anfangs sehr gut anhörte, entwickelte sich bei mir zu einem unschönen Zustand, da ich teilweise baugleiche und auch Drucker an verschiedenen Standorten nutzte. Zumindest bei mir führte es dazu, dass ich in Folge davon immer die falsche Patrone zur falschen Zeit am falschen Drucker hatte.

Das Problem war für mich nur dadurch lösbar, dass ich bei allen Druckern wieder zu der ganz normalen Befüllung zurückkehrte — was heute nicht mehr so einfach ist, denn manche Patronen werden rar oder mit einem falschen Klick ist man wieder ein Patronen-Abonnent. Eine zunehmend unfeine Angelegenheit, die ich nur deshalb verschmerzte, da meine Drucker weiterhin ihre Arbeit versahen.

Die nächste unschöne Angelegenheit war der Erhalt von kaputten Original-Druckerpatronen. Das hatte ich zum ersten Mal und als ich dann tatsächlich dahinter kam, war es schon zu spät und die Patronen nicht mehr umtauschfähig — was bei Laserdruckern so richtig ins Geld geht! Zumindest weiß ich jetzt, wie solche Patronen von innen aussehen und das Ganze aufgebaut ist.

Aller guter Dinge sind drei und so ist es jetzt geschehen, dass ein HP-Laserdrucker viel zu früh signalisierte, dass es mit ihm zu Ende geht und dies, nach ehemaligen HP-Maßstäben, noch in seinem Baby-Alter!

Um meiner besseren Hälfte weiterhin ausreichend Druckkapazitäten anbieten zu können, kaufte ich bei HP einen neuen und größeren Laserdrucker. Dieser kam auch sehr schnell per Post — was den netten Zusteller wenig amüsierte, da das Paket überraschend schwer war.

Noch schneller war der Drucker aufgestellt und ans Netzwerk angeschlossen. Damit war meine eigentliche Aufgabe erledigt. Der nun erste etwas größere Druckauftrag von meiner besseren Hälfte brachte es dann zum Vorschein, dass der neue HP-Drucker defekt ist! Jetzt war ich wieder gefragt.

Installation von zusätzlicher HP-Software und das Verbinden mit der HP-Service-Website war schnell erledigt, noch schneller aber die Erkenntnis, dass diese in einem noch schlimmeren Zustand als die heutigen HP-Drucker selbst sind!

Kurz und gut, bevor ich noch im Service-Dschungel von HP einen Herzinfarkt bekomme, habe ich jetzt die Rücklieferung des Druckers beantragt. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wie das mit meiner ersten Rücklieferung in mehr als drei Jahrzehnten HP-Experience vonstatten geht.

Und ich hatte schon gedacht, dass einmal ein HP-Drucker der letzte Drucker sein wird, den ich — inzwischen sind wir im eigentlich im Zeitalter der papierlosen Büros angekommen — selbst kaufen werde.

Jetzt schaue ich mir mal die Rücklieferung und Rückerstattung dieses Druckers an und hoffe, dass dabei der alte nicht schon jetzt seinen Geist aufgibt.

Und hoffentlich entwickelt sich die nun laufende Rückabwicklung des neuen Druckers nicht auch noch zu einem regelrechten Drama — der HP-Online-Service reicht mir voll und ganz! Was ist nur in all den Jahrzehnten aus Hewlett-Packard geworden?

Nachtrag 8.11.2023

Heute erhielt ich die Nachricht, dass ich das Geld für den Drucker zurückerstattet bekomme. Das ist schon einmal eine gute Sache, löst aber mein Druckerproblem nicht.

Und so muss ich mir demnächst einmal ein paar weitere Gedanken machen.