Lesezeichen

IBM & Holocaust 4.1 (8)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Joan Westenberg | westenberg.

Why Do Corporations Love Authoritarianism? (zuletzt aufgerufen am 21.3.2025, 7.50 Uhr)

„The least fun fact you’re likely to read today: IBM helped the Nazis. …

There’s a persistent pattern: left to standard profit-maximizing incentives, corporations keep landing on the wrong side of history. Why?

There are five reasons:

  1. Controlled stability: Authoritarian regimes provide predictable business environments free from democratic messiness.
  2. Labor suppression: Dictatorships crush unions and worker protections that might cut into profits.
  3. Influence capture: Authoritarian states offer more direct avenues for businesses to shape policies to their own ends.
  4. Desperate times: Corporations ally with authoritarians when threatened by more radical alternatives – socialism, etc.
  5. Unlimited value extraction: Without the limitations of a system that protects its people, corporations are free to extract value without being concerned with long-term harm or regulations.“

Lesenswerter Blog-Beitrag von Joan Westenberg. Man muss dabei nicht voll ihrer Meinung sein, aber es lohnt sich m. E. sehr einmal ihren Argumenten zu folgen.

Letztendlich liegt es wie immer am Leser, ob er es überzeugend findet oder nicht.

Man könnte nun auch einmal schauen, wie sich unsere eigenen Großkonzerne in Deutschland vor, während und nach dem Dritten Reich verhielten. Und vor allem darauf, wen sie so alles heute mit unterstützen. Wie bereits von mir erwähnt, Reinhold Würth dürfte dabei eine sehr rühmliche Ausnahme sein.


Blitz

Kleingeister 4.8 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Kleingeister mit großem Mund sind bei uns schon sehr lange das Non plus ultra. Aktuell diskutieren diese lebenden Größen der Menschheit bei uns die neue europäische Sicherheitspolitik.

Deren Fazit: Europa kann alles wie bisher und übrigens auch viel besser sowie dazu auch noch billiger als irgend jemand anderes auf dieser Welt. Diese Genies sind zudem davon überzeugt, dass man Migration mit Zäunen abschaffen kann und das Klima bloß eine lokale und temporäre Erscheinung ist. Ganz im Vertrauen lassen sie uns auch noch wissen, dass man Warzen besprechen kann und Schneeballsysteme der letzte Scheiß sind.

Seit spätestens 1958 könnten wir alle aber auch wissen, dass „wer den Mond kontrolliert, auch die Welt kontrolliert“ (Brigadegeneral Homer A. Boushey). Kurz darauf hatte sich sogar ein Lyndon B. Johnson wie folgt geäußert: „Wer den Weltraum kontrolliert, kontrolliert die Welt.“ Heute müssten wir dies noch um das Internet im besonderen und die öffentliche Meinung (der gesamten Welt) im allgemeinen ergänzen.

Seit spätestens 1945 wissen wir zudem alle, dass sich Europa alleine nicht mehr verteidigen kann. Darüber habe ich bereits etliche Bog-Beiträge geschrieben. Wer anderes behauptet, der kann auch durch Null teilen und Kreise quadrieren.

Sämtliche Fakten zeigen, dass wir in der westlichen Welt gemeinsam agieren müssen und auch nur so weiter in Freiheit überleben können. Wie sonst wollen wir das Internet, den Weltraum und die öffentliche Meinung für uns gewinnen können?

Nun aber wird der (europäische) Nationalismus wieder einmal zum Allheilmittel erkoren. „Sieg Heil“ wird zum neuen Globuli.

Wenn unsere geistigen und politischen Führer keine Antidemokraten und Totalitaristen sind, dann gibt es nur eine einzige weitere Erklärung: Kleingeister mit großem Mund.


Füllfederhalter

Klicksklaven 5 (1)

Beitragsfoto: Füllfederhalter | © Markéta Machová auf Pixabay

Miss Erfolgskontrolle | 20. März 2025 um 11:44 Uhr [Beitrag und Kommentare nicht mehr vorhanden]

Zumindest die Klicksklaven sind lernfähig. Bei mir hat es zwar gut ein Jahr gedauert, dann aber wurden diese Versuche eingestellt. Und dies noch bevor ich meine Überlegungen wie ich diese lästigen Kommentare am besten wieder loswerden könnte abgeschlossen hatte.

Nachtrag 21. März 2025 um 8:08 Uhr

Mich haben schon drei bis fünf solcher täglicher Versuche genervt, die ich zudem gebündelt wegklicken konnte. Ab 30 Versuchen am Tag hätte ich vielleicht auch einen eigenen Blog-Beitrag verfasst.