Sonnensystem

Star Trek 5 (3)

Beitragsfoto: Sonnensystem | © Shutterstock

Heute wurde Gene Roddenberrys Star Trek 60 Jahre alt. Ines Kunze vom SWR hat dazu eine sehr gute Reportage geschrieben. Für mich gilt weiterhin, dass William Shatner der beste Raumschiffkapitän ist. Zudem, dass er ohne Leonard Nimoy und DeForest Kelley nie ein erfolgreicher Captain geworden wäre, was übrigens für alle guten Führer gilt und folglich auch zu den Gesetzen guter Führung zählt.

Noch heute, auch wenn zugegebener Maßen inzwischen doch zu sehr aus der Zeit gefallen, ist für mich die Serie von 1966 bis 1969 die beste. Gleich danach kommt aber „Deep Space Nine“ (1993 – 1999), welche ich erst dieses Jahr bis zum Ende bingen konnte. Alle anderen Serien dürfte ich zumindest angefangen haben, diese aber dann nie wirklich beendet — was mich dann wohl doch nicht zu einem echten Trekkie macht.

Dafür habe ich allerdings bis auf „Star Trek: Sektion 31“ (2025) sämtliche Filme bis zum Ende geschaut und dürfte diese zudem auch noch als DVD haben.

Wie von mir hier bestimmt schon öfters geschrieben, durfte ich Leonard Nimoy einmal persönlich kennenlernen, was mich vielleicht bei den Trekkern wieder rehabilitiert. Und sollte das nicht reichen, dann sicherlich meine Vorliebe für „Boston Legal“ (2004 – 2008).

Was nun dazu führt, dass ich entweder demnächst doch noch den jüngsten Star Trek-Film schaue oder doch wieder ein paar Folgen von „Boston Legal“ binge.

So wie Gene Roddenberry von einer besseren Welt voller besserer Menschen träumte, so träume ich weiterhin beim Bingen der obigen Serie von besseren Rechtsanwälten. Heute bekam ich ganz unverhofft ein Mahnschreiben einer etwas jüngeren Rechtsanwältin. Da diese wenigstens meine Adresse richtig wiedergeben konnte, hat sie damit bei mir schon einen Stein im Brett. Und so hoffe ich, dass diese junge Dame noch die Kurve bekommt und künftig bei einer richtigen Kanzlei anheuern kann.

Aber da wir heute 60 Jahre Star Trek feiern, lasse ich für heute einmal Rechtsanwälte Rechtsanwälte bleiben und frage mich auch nicht weiter, was „unsere“ Politiker heute noch so alles anstellen werden.

Gene Roddenberry war übrigens B-17-Bomberpilot und flog auf dem Pazifikkriegsschauplatz 89 Einsätze, was erklären dürfte, warum Captain Kirk so ein guter Kapitän ist.

Zur Feier des Tages hier noch die Titelmelodie von „Deep Space Nine“. Der Autor ist Dennis McCarthy.

Und ganz am Ende der Anfang vom Ganzen. Alexander Courage komponierte diese Titelmelodie 1965 ohne Künstliche Intelligenz innerhalb einer einzigen Woche.

„Come on, we hate all our clients. It’s good to hate – it allows us to overcharge and still sleep at night.“

Denny Crane, Tortured Souls (1.15)

Wissen

9.9.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Krieg

Kein Krieg ist ein Zuckerschlecken! Deshalb muss jeder Krieg von vornherein verhindert werden! Wenn man dann aber wie aktuell Israel oder die Ukraine zum Krieg gezwungen wird, dann darf man nicht den Fehler begehen und dabei auch noch die Samthandschuhe anzuziehen.

Schlau ist es immer, mit allen Mitteln die gegnerische Führung auszuschalten. Ob das dann letztendlich ausreichend ist, wird man erst später feststellen können. Im Falle, dass die angegriffenen Staaten auch Länder in den Krieg mit einbinden, die den Gegner unterstützen, ist dies nur folgerichtig und zwingend.

Ob und was dann während eines Krieges Kriegsverbrechen waren, das sollten nach dem Krieg unabhängige Gerichte klären. Schon heute weiß aber jeder von uns, dass z. B. die Russische Föderation nie unter Anklage gestellt wird.

Und damit gibt es weder ein Kriegsvölkerrecht noch Kriegsverbrechen. Was übrigens den Opfern dieser Verbrechen völlig egal sein dürfte.

Exportweltmeister

Sage keiner mehr, dass wir es nicht mehr können. Zwar nicht mehr bei Autos oder anderen Hightech-Produkten, aber unser Erfindergeist ist weiter ungebrochen, wohl aber auch unsere kriminelle Energie.

Und so holt Deutschland auf Kosten von uns Steuerzahlern teilweise unseren eigenen Müll wieder aus dem Ausland zurück. Dieses Mal sogar direkt aus der Nachbarschaft, denn laut Tagesschau sind gerade tschechische Naturparks als Mülldeponien bei uns sehr gefragt.

Nur die Chinesen sind da noch etwas schlauer, denn die verkaufen uns ihren Sondermüll als Schnäppchen und müssen diesen im Falle, dass sie dabei erwischt werden, auch nicht mehr zurücknehmen.

Vermischtes

War einmal wieder etwas einkaufen, dieses Mal im Reformhaus Maier und als Zugabe gab es noch den obigen Schnappschuss. Was mich nun daran erinnert, dass für mich am 23. September 2025 das Wintersemester beginnt. Dafür liegt mein Holzhaufen weiterhin unvollendet in der Ecke herum.

Heute erreichte mich eine begründete Absage für eine Berichterstattung bei den 9. Hertensteiner Gesprächen. Der SWR Studioleiter Heilbronn Anno Knüttgen versicherte uns, dass der SWR um die Hertensteiner Gespräche wisse, auch bereits über diese berichtet habe, leider aber dieses Jahr keinen Reporter zu den Gesprächen entsenden könne. Auf alle Fälle ist eine begründete Absage immer besser als gar keine Reaktion!

Auch gab es ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern, dabei durfte ich ihm beim Aufsetzen eines Servers über die Schulter schauen. Ich bin immer wieder ganz baff, wenn ich Profis bei der Arbeit zugucken kann. Vor allem dann, wenn ich selbst nicht übers Basteln hinausgelange. Hoch motiviert nehme ich mir dann wieder eimal vor, mehr mit dem Terminal zu arbeiten — die guten Vorsätze halten dabei nicht sehr lange.

Am Ende des Tages gab es noch ein gutes Gespräch mit Thomas Michl. Wir beide kennen uns inzwischen auch schon gut 25 Jahre.


Spaziergang

7.8.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Spaziergang

Misogynie

Ist ein Misogyniker auch ein Misanthrop? Ich meine ja. Ist es nun sexistisch, wenn man ersteren als letzteren bezeichnet? Vielleicht kann ich mich auch nur nicht in Menschen hineinversetzen, die andere Menschen alleine aufgrund ihres Geschlechts, der Hautfarbe oder anderen Merkmalen weniger wert schätzen.

Auf alle Fälle aber hat Karmvir K. Padda einen interessanten Artikel zum Thema Misogynie geschrieben: „I analyzed more than 100 extremist manifestos: Misogyny was the common thread“.

Ich kenne nun einen neuen Begriff, den ich allerdings noch nicht so ganz ein- oder gar zuordnen kann: „Based Chads“. Victor Orban soll so einer sein, Markus Söder könnte vielleicht einer sein, aber wie ordnet man dann einen Jens Spahn ein?

Misogynie als eine der Grundlagen für Irre, „Nutters“ und andere üble Gestalten kann man nachvollziehen und das Thema hätte bestimmt ganz gut in unsere Reihe „Wir Menschen“ bei den Hertensteiner Gesprächen gepasst. Dieses Mal haben wir aber keinen Moderatoren gefunden, der sich daran wagt.

Wer führen oder wer auch nur Politik machen möchte, der muss unbedingt auch ein Menschenfreund sein. Wer Menschen nicht mag, der ist dort völlig fehl am Platz!

Und zu Frauen muss man ganz besonders nett sein, denn, da sie nicht Autofahren können, sind sie von vorne herein gehandicapt.

Vermischtes

Dieses Mal waren Rita und Jörg bei uns zu Gast. Das Resultat war ein wunderschöner Nachmittag. Das nächste Mal werden wir gemeinsam ein paar Gartenwerkzeuge ausprobieren; es muss auch nicht unbedingt der SWR mit dabei sein.

Was ich wieder einmal ganz gut beobachten durfte, im Luxus lässt es sich ganz gut leiden. Jene ohne Luxus haben da manchmal sicherlich ein echtes Problem.

„Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“

 Marcel Reich-Ranicki 

Huhn oder Ei, was war zuerst da? Gerade im Spiegel gelesen, ein Fahrlehrer soll mit mehr als 1,6 Promille auf dem Beifahrersitz gesessen haben. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass sie erst ab 1 Promille ihren Job hinbekommen. Wobei Prinz Philips eine andere Sichtweise auf den Sachverhalt hatte und bereits 1995 einen schottischen Fahrlehrer fragte: „How do you keep the natives off the booze long enough to pass the test.“ Dies könnte nun obige uralte Frage aus der Antike wiederbeleben: wer war zuerst da, der betrunkene Lehrer oder der betrunkene Schüler?

Ein weiteres Mysterium beschäftigt mich derzeit gleich in mehreren Vereinen. Warum übernimmt jemand ein Ehrenamt wenn er dafür keine Zeit aufbringen, geschweige denn, dass er dieses auch ausfüllen kann?

Mich heute kundig gemacht und bereits dem Jobcenter per online-Formular geantwortet. Auf anderen Websites ist es inzwischen durchaus üblich, dass man automatisch ein PDF seiner Antwort zugesandt bekommt und damit etwas in Händen hält — nicht, dass demnächst doch ein Kuckuck am Auto hängt. Denn wenn man gleich beim Erstkontakt mit dem Richter gedroht bekommt, muss man auf so etwas gefasst sein.

Weblog

Meine regelmäßigen Leser wissen es bereits, ich schreibe hier nicht um zu gefallen und schon gar nicht um mit diesem Blog Geld zu verdienen.

Hyperlinks, kurz Links genannt, sind allerdings von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Blogs, wenn nicht gar der meisten anderen Websites. Es gibt dabei zwei Unterarten, jene Links, die auf eigene Seiten verweisen und jene, die auf andere Websites verlinken.

Wenn man als Autor von Webseiten Links setzt, dann hat man auf jene Einfluss, die auf die eigenen Inhalte oder gar eigene Websites verweisen, aber überhaupt keinen Einfluss auf jene Hyperlinks, die zu externen Seiten führen.

Und so kommt es immer wieder und dies von Beginn des Internets an dazu, dass die selbst gesetzten Links ins digitale Nirvana führen. Für Websites, die ausschließlich tagesaktuelle Inhalte präsentieren und ab dem nächsten Tag keine Bedeutung mehr haben wollen, ist dies auch überhaupt kein Problem. Für ernstzunehmende Nutzer eine alltägliche Herausforderung.

Und so freute ich mich jedes Mal darüber, wenn ich ein Plugin (Tool) gefunden hatte, das regelmäßig die gesetzten Links auf Gültigkeit überprüfte. Über ein paar Jahre hinweg glaubte ich sogar das richtige Plugin gefunden zu haben und bezahlte sogar dafür.

Nun hat mich Detlef Stern rein zufällig darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Plugin plötzlich nicht mehr alle paar Monate oder Wochen nach ungültigen Links suchte, sondern nun minütlich, wenn nicht gar öfters. Der einzige Grund dafür: SEO — das Hokuspokus für digitale Junkies.

Eine kurze Überprüfung ergab nun, dass diese gute Plugin inzwischen einer Firma gehört, die sich auf SEO spezialisiert hat.

Und so habe ich nun bis auf Weiteres kein Hilfsmittel mehr, welches darauf achtet, dass die von mir gesetzten Hyperlinks auch weiterhin ein Ziel haben. Was nun des öfteren dazu führen wird, dass Links ins digitale Nirwana führen werden.

Solange Webseitenbetreiber und Blogger weiterhin auf SEO setzen, werden wir alle keine wirklich geeigneten Hilfsmittel für unsere Websites mehr bekommen.