Blitz

Sie sind wichtig! 5 (3)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Sichtung meiner Social Media Timeline brachte mich gleich heute Morgen auf eine neue Idee. Die Welt braucht ganz dringend ein „Sie-sind-wichtig!-App“.

Man kann dieses App auf sein Smartphone herunterladen und dabei zwischen verschiedenen Wichtigkeitsstufen wählen. Aufgrund dieser Wichtigkeitsstufe wird sofort der eigene Kalender mit Terminen vollgespült, die bei Bedarf zusätzlich noch Erinnerungs-E-Mail, SMS und Signaltöne verschicken.

Jetzt benötige ich nur noch ein paar Software-Entwickler sowie kreative Terminschreiber und ein neuer Weltkonzern wäre geboren.


Stuttgarter Landtag

10.8.02024 5 (3)

Beitragsfoto: Stuttgarter Landtag

Vermischtes

Gestern konnte ich nochmals eine Einladung zu den 8. Hertensteiner Gesprächen verschicken — jetzt hoffe ich auf weitere Anmeldungen. Bereits am Morgen hatte ich ein angenehmes Gespräch mit Detlef Stern. Anstatt Social Media und E-Mail nutzen wir beide eher das persönliche Gespräch, Bücher und den einen oder anderen Weblog. Zumindest ich habe dann doch noch ein paar Zeitungen, die ich regelmäßig konsumiere.

Wie ich es jüngst wieder einmal erfahren konnte, würde es vielen Heilbronnern voll und ganz ausreichen, wenn die Heilbronner Stimme nur noch mit Todesanzeigen aufwarten würde. Aktuelles oder gar kritische Stimmen über Heilbronn findet man inzwischen selbst im Spiegel. Und für die bei uns übliche Hofberichterstattung ist die Heilbronner Stadtzeitung voll und ganz ausreichend.

Sehr erfreulich ist, dass sich die Initiative „Landtag verkleinern“ (ich hatte bereits berichtet) mit der FDP zusammenschließt und nun beide gegen die bereits beschlossene Vergrößerung des Parlaments vorgehen. Demokratie heißt nicht, dass jeder Parteibuchinhaber einen Anspruch auf Beschäftigung in einem Parlament hat! Leider aber wird es so kommen, dass unsere Parteien letztendlich auch den Landtag auf chinesische Volkskongressgröße maximieren: Partei- vor Staatswohl!

Wenn man wieder einmal wissen möchte, wie wir Menschen eigentlich ticken, dann muss man nur auf die Berichterstattung von Seuchen gucken. Gerade geht die afrikanische Schweinepest durch die Medien. Aber noch heute sprechen wir von COVID-19 anstatt von einer chinesischen Seuche — der Mächtige, zumindest aber der Aggressivste bestimmt unsere Welt.

Bundeswehr

Die primäre Aufgabe aller Streitkräfte, auch der der Bundeswehr, ist die Bündnis- und Landesverteidigung. Seit bereits zwei Jahren ist es wirklich jedem Europäer bewusst, dass kein einziges europäisches Land sich — vielleicht noch mit Ausnahme der USA — mehr alleine verteidigen kann; übrigens ein Faktum, das seit spätestens 1945 besteht.

Das Problem der Bundeswehr dabei ist, dass wir Deutschen weder ausreichend wehrwillige und kaum noch wehrfähige Staatsbürger generieren können. Hinzu kommt, dass die uns verbliebenen Streitkräfte und deren Soldaten von der Politik seit Jahren missbraucht und verheizt werden. Schlimmer noch, dass man der Bundeswehr Waffen und Gerät höchstens in homöopathischen Dosen zur Verfügung stellt. Wer z. B. alle Schaltjahre ein einziges U-Boot baut und die restliche Waffenproduktion in Manufakturen auslagert, der zerstört nicht nur die Bundeswehr, sondern auch unser Land — und dies ganz bewusst aus ideologischen Gründen oder einfach nur, weil man gekauft ist. Dies ist bereits seit Helmut Kohl Faktum.

Angesichts des aktuellen Krieges, dessen tatsächlicher Umfang und Auswirkungen noch nicht abgesehen werden können, wäre es wirklich an der Zeit, dass wir als Staat handeln, so lange wir noch handeln können.

Wir müssen dringend den Bundeshaushalt kriegstüchtig machen und massiv Waffen sowie Munition bei unseren US-amerikanischen Verbündeten bestellen. Wir haben keine Zeit mehr und schon gar nicht das Geld, um die eigene Verteidigungsindustrie wieder auch nur halbwegs aufzupäppeln.

Noch dringender, wir müssen die Bundeswehr schleunigst roboterisieren (eine Idee, die bereits seit spätestens den 1980er-Jahren besteht) und vor allem unsere Soldaten verstärkt aus dem Ausland rekrutieren (ist bei unseren Sportmannschaften gang und gäbe), denn mit adipösen Frauen gewinnt man keinen Krieg.

Am dringendsten ist aber die Frage, wie wir mit den unzähligen eigenen Staatsbürgern umgehen, die bereits heute für Putin Ukrainer, für Erdogan Kurden und für die verschiedensten Kalifen Frauen und Kinder morden. Denn diese werden spätestens dann, wenn der Schießkrieg bei uns beginnt, auch in Deutschland foltern, vergewaltigen und töten.

Wohnung

Wieder einmal ein kleiner Mehrwert für meine Leser. Voraussichtlich ab Dezember 2024 wird eine schicke Zweizimmerwohnung (54 qm, mit Balkon und Kellerraum) in der Fußgängerzone frei. Wer Interesse hat, der kann sich schon einmal mit mir in Verbindung setzen.

„This is the difficult thing about the future: it hasn’t happened yet. It can only be imagined as the extrapolation of current or past trends.“

Christopher Clark (2022: 180)

Neckarhalde

1.8.02024 5 (6)

Beitragsfoto: Neckarhalde

Rundschreiben

Gestern war es dann doch noch so weit und ich konnte mein Rundschreiben veröffentlichen. Von ehemals über 500 Abonnenten sind immer noch 204 übrig geblieben, da will ich nicht meckern. Bis dato haben 87 Leser das Rundschreiben zumindest zur Kenntnis genommen — dennoch könnte auch während der Urlaubszeit diese Rate etwas besser sein. Deshalb werde ich das Rundschreiben heute nochmals veröffentlichen, was manche wieder als „penetrant“ degoutieren werden.

Da es jedem frei steht, dieses Rundschreiben zu abonnieren, aber auch wieder abzubestellen, sei es mir derweil erlaubt, bei den Abonnenten um etwas mehr Aufmerksamkeit zu werben. Und sollte es dereinst keine Abonnenten mehr geben, habe ich wieder etwas mehr Zeit, um mich meinen Büchern zu widmen.

Was mich nun wieder zu den Social Media bringt. Jene von mir noch genutzten habe ich eigentlich nur noch deshalb, weil deren Logos auf dem Weblog schick aussehen, zumindest nach meinem Geschmack. Deshalb sollte sich kein Leser wundern, wenn demnächst auch diese Social Media-Links verschwunden sein werden. Ich habe meine Social Media-Konten schon so oft gelöscht und erneut angelegt, dass mich keine Wehmut befällt, wenn ich sie einmal endgültig lösche. Auch haben sich die Social Media — wie von mir bereits vor Jahren vermutet — inzwischen selbst überlebt, sodass es nicht einmal mehr als Verlust angesehen werden kann.

Schwimmen

Ein Regenguss sorgte dafür, dass das heutige Schwimmen in der Neckarhalde mehr als entspannt verlief. Dafür gab es aber in den Duschen Gedränge. Positiv dabei, dass die meisten tatsächlich auch duschten, so wie es in unserem Kulturkreis eigentlich üblich ist.

Während ich so meine Bahnen zog, habe ich mir überlegt, wie ich einen meiner Vereinsvorsitze am besten abgebe. Eigentlich ist alles gesagt und der Ball liegt im Feld der anderen. Sollte der Ball nicht gespielt werden, dann kann ich das Feld auch verlassen — noch leben wir in einer freien Gesellschaft.

ChatGPT

Heute habe ich mal wieder ein wenig mit diesem KI-Tool gespielt. Es wird tatsächlich besser. Zukünftig werde ich seine Ergebnisse wohl auch in Seminararbeiten bewundern dürfen, sollte ich diese allerdings nachbauen können, wird die Arbeit zumindest als nicht bestanden bewertet.

Zuvor gab es ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern, welches ich heute besonders genoss. Die Themen waren dabei eher hochschullastig, dennoch sehr spannend. Später schaffte ich es dann noch, mich ein wenig um meine eigene Literaturliste kümmern zu können, was dazu führte, dass ich mich in Büchern verlor — besser kann man seine Zeit aber kaum verbringen.

Und seit mein Büro halbwegs aufgeräumt ist, ist auch das Umfeld einladend.

„Heute in mich gegangen – auch nichts los.“

Karl Valentin, in Manfred Lütz, Bluff! (2012: 183)