Parkzone

4.4.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Parkzone Uhlandstraße | © Heinrich Kümmerle

Alltag

Die monatlichen Rundschreiben konnte ich an die verschiedenen Verteiler senden. Und ich bekam bereits auch die ersten Antworten und Rückmeldungen. Mein Vorlesen in der Dammgrundschule und meine Hausaufgabenbetreuung bei meseno machen weiterhin sehr viel Spaß. Auch die Fahrten mit dem meseno-Bus sind eine nette Abwechslung.

Interessante Gespräche u. a. mit Herbert Burkhardt, Steffen Schoch und Detlef Stern würzen meinen Alltag und lassen darauf hoffen, dass sich noch dieses Jahr weitere spannende Möglichkeiten ergeben. In Kürze werde ich mich diesbezüglich zudem einer ganz neuen Betätigung widmen können — bin einmal gespannt darauf, wie sich diese in meinen Alltag integrieren lässt.

Das mit dem Tanzen gehört inzwischen mit dazu und selbst das Schwimmen klappt manchmal wieder. Und dank Detlef Stern werden meine Vorlesungen ebenfalls fast alltäglich. Wenn sich jetzt noch die Studenten etwas mehr engagieren, könnte dieses Semester ein schöner Abschluss werden.

Parkraumbewirtschaftungszone

Dass ich vermutlich in einer solchen Zone lebe, durfte ich letztes Jahr zur Kenntnis nehmen, als ich plötzlich eine Verwarnung in Höhe von 20 Euro an meinem Fahrzeug in der Werderstraße vorfand. Der Grund für die Verwarnung war nicht, dass ich etwa falsch geparkt hätte, sondern, dass kurz zuvor manche Parkplätze in der Werderstraße besonders markiert wurden und mein Abstellplatz keine solche Markierung aufwies.

Letzten November fand ich dann ganz zufällig ein neues Schild in der Uhlandstraße, welches zum ersten Mal meine Vermutung bestärkte. Die Überprüfung der entsprechenden städtischen Website bestätigte diese Vermutung allerdings nicht, denn bis heute gehören weder die Uhlandstraße noch die Werderstraße zu solch einer dort aufgeführten Parkraumbewirtschaftungszonen.

Meine Nachbarn berichteten in den letzten Monaten aber immer wieder einmal, dass sie auf Mitarbeiter des Ordnungsamtes getroffen sind, die trotzdem davon ausgingen, dass es doch solch eine Zone gäbe. Ich nahm dies weiterhin sportlich und bemühte mich mein Auto nun immer innerhalb der extra gekennzeichneten Flächen abzustellen.

Und bis zum 31. März 2023 war dies dann auch kein Problem. Nun aber bekam ich eine weitere 20 Euro-Verwarnung, dieses Mal mit der Begründung, dass ich in der Parkraumbewirtschaftungszone (314.11, 314.2) parken würde.

So ergeben sich tatsächlich doch ein paar Fragen. Erstens, wann werden die Anwohner der Werderstraße seitens der Stadt informiert, dass sie in einer Parkraumbewirtschaftungszone leben? Zweitens, wo finden wir diese Zone auf der städtischen Website? Und drittens, woher bekommen wir dann die notwendigen und für diese Zone gültigen Parkausweise?

Bisher sah ich tatsächlich schon Parkausweise an Fahrzeugen in der Werderstraße und deren Nachbarstraßen, welche aber für Parkraumbewirtschaftungszonen der Kern- und Nordstadt gültig waren.

Ohne Frage, ich finde es gut, wenn die Stadt eine Parkraumbewirtschaftung betreibt. Diese muss dann aber auch transparent und für uns Bürger nachvollziehbar erfolgen. Ein ganz offensichtlich willkürliche und wahrscheinlich auch rein zufällige Bestrafung von Bürgern ist wenig professionell und zeigt nur wie schlecht unsere Stadtverwaltung inzwischen aufgestellt ist.

Den Einwand, dass die Stadt keine Zeit oder Mittel für die Information ihrer Bürger hat, lasse ich nicht gelten, denn ich werde von der Stadtverwaltung mit Werbeschreiben für z. B. Internetfirmen oder Quartiersfeiern nur so überschüttet und es kommen auch immer wieder einmal städtische Angestellte vorbei, die für, von mir nicht nachvollziehbare, Umfragen durch unser Viertel geschickt werden.


„Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Communismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft.“

Heinrich von Treitschke, Die Freiheit (Historische und politische Aufsätze: vornehmlich zur neuesten deutschen Geschichte, 2. AUFLAGE, 1865: 616)
Franziska Giffey

1.3.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Franziska Giffey | © Björn Eichenauer auf Pixabay 

Foren

Nach einem ausgiebigen Spaziergang konnte ich feststellen, dass meine Foren weiterhin so vor sich hin plätschern. Sehr gefreut habe ich mich, dass Jean Marsia heute auf einen Forums-Post vom August 2022 geantwortet hat. Anders als in den Social Media geht es in den Foren meist unaufgeregter vonstatten, und ich bin weiterhin davon überzeugt, dass diese auch der bessere Weg ist.

Jean Marsia erhofft sich von seinem Post nicht nur Reaktionen der Leser, sondern zusätzlich auch eine Zustimmung der EUROPA-UNION Heilbronn zu seinem dort veröffentlichten Manifest. Und ich bin einmal gespannt darauf, was unsere Mitglieder von diesem Manifest halten und ob es auch Kommentare im Forum dazu geben wird. Wie bereits geschrieben, dies kann dann auch wieder ein paar Monate auf sich warten lassen.

Klima-Kleber

Noch immer wundert es mich, wie die „letzte Generation“ überhaupt auf die Idee kam, sich überall festzukleben. Nun aber glaube ich der Lösung auf der Spur zu sein, denn es kommt immer häufiger vor und wird auch immer offensichtlicher, wie sich unsere Berufspolitiker selbst an ihre Stühle kleben — je lukrativer der Posten, umso stärker der dabei verwandte Klebstoff.

Besonders unsere Wahlverlierer schaffen es weiter im Amt zu bleiben, schlimmstenfalls werden sie nun wie ganz aktuell Franziska Giffey nicht mehr Regierende Bürgermeisterin, sondern nur noch Stellvertreterin — und wir können davon ausgehen, dass sie sich für diesen Makel fürstlich entschädigen lässt.

Schimpfen wir jetzt aber lieber nicht über die Berliner, wir in Baden-Württemberg haben das Kleben inzwischen bei uns zur Staatsräson erklärt, was übrigens darauf schließen lässt, dass wir allesamt nur noch die schlechten Dinge von anderen übernehmen.

Wer jetzt aber gleich wieder über die „große Politik“ schimpfen möchte, der gucke erst einmal in unsere Gemeinden, wo Bürgermeister, ob rechtmäßig gewählt oder auch nicht, zumindest so lange im Amt bleiben (dürfen), bis die kommenden Wahlen wieder anstehen. Und sollte einmal wirklich alles so richtig schiefgehen, dann reklamieren sie einen Burn-out für sich und bleiben ebenfalls im Amt — ohne dabei noch ins Rathaus zu müssen.

Deshalb gucke ich mir zwar die Klima-Kleber weiterhin mit großer Verwunderung an, sehe aber den echten Aufreger eher bei unseren Polit-Klebern. Und es würde mich auch nicht mehr wundern, wenn beide Kleberkreise mit zu den Schnüfflern gehören, was dann doch so einiges erklären könnte.

Rundschreiben

Und schon wieder war es an der Zeit für meine monatlichen Rundschreiben. Das Rundschreiben an die Freien Wähler wird von mir schon etwas länger und wunschgemäß als E-Mail an die Heilbronner Mitglieder verschickt. Darin finden sich fast ausschließlich Vereinsinterna und Veranstaltungshinweise.

Das Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn, das meine Leser auch hier finden können, wird zwar ebenfalls in erster Linie für die Vereinsmitglieder geschrieben, dient aber zusätzlich noch zur Information für weitere Interessierte. Dieses Rundschreiben wird mit einer entsprechenden Software verfasst und verteilt. Und im Gegensatz zum Freie Wähler-Rundschreiben, können alle Internet-Nutzer das EUROPA-UNION-Rundschrieben selbst abonnieren und auch wieder abbestellen. Dies ist der große Vorteil einer solchen Newsletter-Software.

Für mich ist es dabei interessant zu erfahren, wie viele Abonnenten das Rundschreiben zur Kenntnis nehmen — ob diese es dann auch lesen, bleibt weiterhin ein Geheimnis. Über all die Jahre hinweg konnte ich zudem feststellen, dass selbst Rundschreiben auf immer weniger Interesse der Leserschaft stoßen. Und so bleibt mir als Verfasser nur die Gewissheit und Beruhigung, dass die Mitglieder und weitere Interessierte die bereitgestellten Informationen hätten nutzen können. Ob sie es dann auch tun, bleibt jedem selbst überlassen.

„Je weniger funktionellen Sinn mehr die gesellschaftliche Arbeitsteilung hat, um so sturer klammern die Subjekte sich an das, wozu die gesellschaftliche Fatalität sie bestimmt hat. Entfremdung wird zur Nähe, Entmenschlichung zur Humanität, die Auslöschung des Subjekts zu seiner Bestätigung. Die Sozialisierung des Menschen heute verewigt ihre Asozialität, während doch auch der Asoziale nicht sich schmeicheln darf, er wäre ein Mensch.“

THEODOR W. ADORNO, MINIMA MORALIA (14. AUFLAGE 2022 [1951]: 288)

Auszeit

29.1.02023 5 (2)

Beiragsfoto: Auszeit | © Shutterstock

Tanzkurs

Ein entspanntes Wochenende noch mit einem Tanzkurs zu beenden, was möchte man denn mehr? Auf jeden Fall konnte ich heute erneut feststellen, dass es immer noch — vielleicht aber auch wieder — genügend Tanzwillige gibt. Und so hoffe ich nun darauf, dass wir auch für unseren Europa-Ball viele Tanzbegeisterte finden werden.

Jetzt noch einen ersten Blick ins bereits schon etwas ältere Buch von Bernard Lown, welches den vielversprechenden Titel „The Lost Art of Healing – Practicing Compassion in Medicine“ trägt und dann ist es auch bald wieder soweit, dass ich den meseno-Bus in Richtung nördlicher Teil unseres Landkreises lenke.

Rundschreiben

Einen richtig entspannten Sonntag verbringe ich mit dem Schreiben von Rundbriefen. Die Freien Wähler müssten den ihren inzwischen in den Postfächern liegen haben. Darin informiere ich die Heilbronner Mitglieder über die jüngsten Ereignisse und den aktuellen Sachstand unserer Kandidatenlisten. Wie schon erwähnt, 2024 kommt schneller als wir es allesamt gerne hätten. Vor ein paar Tagen informierte mich ein Bekannter, dass demnächst bereits wieder Weihnachten sei und ich konnte nicht umhin, nachzuschauen, ob unsere städtischen Mitarbeiter bereits wieder die Lichterketten aufhängen.

Beim Rundschreiben der EUROPA-UNION wird es noch ein wenig dauern, da die Sitzungen der letzten beiden Tage sehr produktiv und für unseren Verein auch sehr erfolgreich verlaufen sind. Und so kann ich doch so Einiges berichten.

Pause

Gestern Abend ließ ich einfach einmal eine sehr spannende Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages in Straßburg sausen und genoss dafür lieber einen entspannten Abend zuhause.

Und so ist jetzt meine Klausur druckreif und kann in die Vervielfältigung gehen. Dafür habe ich mir einen Termin an der Hochschule organisiert, den ich dann noch mit einem Käffchen zusammen mit Detlef Stern verbinde.

Auch habe ich mich mal so umgeschaut, wer noch von meinen Freunden und Bekannten als Blogger unterwegs ist. Thomas Heiligenmann hat ebenfalls und dies seit 2014 ein eigenes Weblog; allerdings hat er dort offensichtlich eine Art kreative Pause eingelegt. Auf jeden Fall treiben ihn ähnliche Überlegungen wie mich um, denn er hat den einen oder anderen Social Media Account gelöscht. Auch ich, der jüngst wieder mit Konten bei den Sozialen Medien aufwarten kann, überlege mir schon wieder einmal, warum ich diese überhaupt betreibe. Auf jeden Fall, und dies ist meine Erfahrung aus dem An- und Abmelden von Twitter und anderen Medien, ist dies wenig produktiv, ja sogar für künftige Auftritte in den Social Media schädlich. So bekam ich zum Beispiel meine alten Namenskonten nicht mehr zurück und dies mit dem Argument „gelöscht sei gelöscht“, wobei aber Neuanlagen meist daran scheiterten, da „der entsprechende Account bereits vorhanden sei“.

Wie im echten Leben halt auch, On-Off-Beziehungen taugen wenig bis nichts. Wie mir es aber Herbert Burkhardt versicherte, wenn ich schon für ein Amt kandidieren möchte, dann muss ich auch mit Auftritten in den Social Media aufwarten können. Und so wird mir wohl zumindest bis 2024 nichts anderes übrig bleiben als diese Kanäle weiterhin aufrecht zu erhalten.

Aber wieder zurück zu den persönlichen Blogs, jetzt bin ich einmal gespannt darauf, ob Thomas Heiligenmann sein Blog reaktiviert. Wenn ja, dann findet sich dieses demnächst in meiner eigenen Blogroll.

Memento mori

Gerade spielt man noch und schon ist alles vorüber …