Füllfederhalter

Kaputtmacher 5 (5)

Beitragsfoto: Füllfederhalter | © Markéta Machová auf Pixabay

Neue Bügel am „neuen Radweg“ am Neckarufer | 24. April 2025 um 14:08

Ist doch noch ein wenig Natur zum Zubetonieren übrig. Und wenn man die Bäume fällt, dann passt auch noch der eine oder andere Camper hin.

P. S.

Sobald wir Menschen mit der Erde fertig sind, sieht diese aus wie der Mars, wahrscheinlich aber eher wie die Venus.


Ars fidelis

Ars fidelis 4.8 (10)

Beitragsfoto: Ars fidelis in der Christuskirche

Der Karfreitag dient schon seit Längerem dazu, um gemeinsam mit der Familie durch die Weinberge zu schlendern. Dieses Mal war das Wetter nicht so besonders, dennoch ganz gut zum Spazieren geeignet.

Zuvor aber gab es in der Christuskirche Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“. Wenn diese Musik schon am Karfreitag zu hören ist und dann auch noch in der Bearbeitung fürs Streichquartett, war dies für mich ein Must Have.

Haydns Streichquartette wecken bei mir gute Erinnerungen, seit ich diese vor gut zwei Jahrzehnten zur Untermalung von einem etwas größeren Schulschießen verwendete. Seit Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ sind bei Gefechtsschießen eher die Töne Richard Wagners angesagt, wobei ich auch hierbei finde, dass Streichquartette viel passender sind.

Thematisch bezieht sich das heute gespielte Werk Joseph Haydns auf die sieben letzten Worte Christi, was passender nicht sein könnte und welches bereits 1787 entstand. Die meisten Bürger kennen Haydn sicherlich wegen seiner Vertonung des Gedichts „Gott erhalte Franz den Kaiser“ (1797).

Nun aber zurück zur Bearbeitung für das Streichquartett, welche heute in der Christuskirche von Ars fidelis aufgeführt wurde. Susanne Härterich war für die Liturgie verantwortlich.

Ars fidelis sind aktuell Carla Kühne als erste Geige, Iordanis Eleftheriadis als zweite Geige, Anda Grawert als Bratsche und Luise Grawert als Cello. Sie begeistern bereits seit 2007 ihr Publikum und dies mit Barock-, Klassik- und Popmusik.

Heute konnten die vier Künstler mich begeistern und wäre ich noch aktiv, würde ich sie sicherlich für ein Schulschießen anfragen — ich gehe einmal davon aus, dass dies für die Musiker ein Novum wäre.

Auch der spätere Spaziergang war erwartungsgemäß eine Freude. Der heutige Tag wird nun mit Siedler von Catan seinen Abschluss finden, was sich hinziehen dürfte …

Und wer weiß, vielleicht kommt auch hierbei Hadyn zum Einsatz.


Schweinetasse

Alle gleich 4.2 (10)

Beitragsfoto: Kaffeetasse

Auch wenn jeder von uns — zumindest der vorherrschenden Meinung nach — ein Individuum ist, sind wir doch alle gleich. Bereits vor Jahren hat es Uli Stein ganz gut auf den Punkt gebracht. Diese Tasse gefiel mir so gut, dass ich sie vor ein paar Jahrzehnten verschenkte. Inzwischen befindet sie sich wieder in meinem Besitz, wobei diese Tasse von einem zum nächsten Besitzer auch noch ganze Kontinente überwand.

Erstaunlich dabei die heutige zu beobachtende Tendenz, nämlich dass sich viel zu viele Mitbürger inzwischen selbst ein „Label“ geben und dieses dann auch noch ganz offen zu Markte tragen, einzig und alleine nur deshalb, um damit zu bekunden, dass sie jetzt Anspruch darauf hätten, selbst kein Arschloch mehr sein zu können.

Ganz egal ob jemand multi-, bi-, homo- oder asexuell ist, ganz egal ob jemand grün, braun, schwarz oder bleich ist, ganz egal welches Geschlecht jemand hat und ganz egal, welcher Religion jemand angehören möchte, niemanden wirklich niemanden bewahrt dies davor, einfach nur ein Arschloch zu sein.

Und deshalb sollte man vorsichtig damit sein, in den sozialen Medien kundzutun, dass man von allen anderen nicht gemocht wird, nur weil man sich zu einer ganz bestimmten Menschenart oder -ausprägung zählt.

„Jesus liebt Dich, für alle anderen bist Du ein Arschloch!“

Patch auf einer Biker-JAcke (Nr. 39 in meiner Sprüchesammlung)
Fediverse Reactions