Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

10.9.02021 5 (1)

Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Freibäder

Unsere Freibäder sind mehr als nur eine weitere Bespassung für Gelangweilte! Sie dienen vornehmlich der einfachen sportlichen Betätigung unserer Bevölkerung und sind damit Teil der aktiven Gesundheitsvorsorge. Richtig genutzt, sorgen die Freibäder dafür, dass wir weniger Kosten im Gesundheitssektor haben.

Zudem sind sie — ebenfalls richtig betrieben — wertvolle Sportstätten, die in Großstädten vorhanden sein müssen. Und last but not least, gehören sie, neben den Hallenbädern, mit zur schulischen Ausbildung unserer Kinder, die dort die Chance haben, das Schwimmen zu lernen. Und gerade in der heutigen Zeit, wo wir uns alle wieder verstärkt dem Wasser zuwenden, bekommt die Schwimmkompetenz eine höhere Bedeutung.

Deshalb sind wir alle gut beraten, zumindest die vorhandenen Schwimmbäder zu erhalten. Und sämtliche dafür genutzten Steuergelder sind eine gute Investition in unsere Zukunft; was man nicht von allen städtischen Unternehmungen behaupten kann.

Raketen

Wohl mit dem Werbeslogan „an deutschen Raketen wird die Welt genesen“, schafft schon wieder ein Bundesminister noch kurz vor der Wahl Tatsachen.

Entgegen aller Rationalität und Erkenntnissen soll nun eine deutsche Startrampe in der Nordsee geschaffen werden. Damit schießen wir entgegen jeglicher Vernunft, von einem möglichst weit vom Äquator entfernten Punkt, Raketen ins All, die damit mehr Treibstoff verbrauchen als unbedingt nötig. So schaffen wir gerade in der heutigen Zeit ein weiteres umweltschädliches Unternehmen mit Signalcharakter.

Da dieses neue Unterfangen deshalb auch nie wirtschaftlich sinnvoll und lukrativ werden wird, hat der zuständige Minister entschieden, dass der Staat — also wir Steuerzahler — der „Ankerkunde“ dieses Irrsinns sein wird. Das bedeutet, dass wir zumindest jahrzehntelang zusätzliche Steuermilliarden aus dem Fenster werfen werden, und im Bestfall ein paar Bekannte des Ministers sich daran gesund stoßen dürfen.

Recyclinghof Plus

Gestern habe ich, wie viele andere auch, mein Auto mit Kartonagen gefüllt und mich auf den Weg zum Recyclinghof Plus gemacht. Selbstverständlich hatte ich vor dieser Aktion, so wie wohl viele andere auch, die entsprechende städtische Website besucht, um ja keinen Metzgersgang zu absolvieren — denn schon lange nutze ich das Auto nur noch für notwendige Besorgungen und Termine.

In der Vogelsangklinge angekommen, wunderte ich mich kurz über die Fahrzeuge, die einfach so dastanden, um kurz darauf selber nur so dazustehen. Kurz und knapp, am Recyclinghof hing ein Schild, dass man eine interne Veranstaltung hätte, und wir alle konnten die Mitarbeiter auch beim Veranstalten begucken.

Ohne Wenn und Aber gönne ich allen ihr Mitarbeiterfest und ganz besonders bei solch gutem Wetter! Aber man könnte, sollte und müsste als Dienstleister seine Kunden darüber informieren, dass man heute einmal nicht geöffnet hat — ganz besonders dann, wenn es im gesamten Stadtkreis an diesem Tag keine Alternative gibt.

Und genau für solche Fälle gibt es bei gut organisierten Institutionen seit Jahrzehnten das World Wide Web. Dort schreibt man sehr einfach auf der entsprechenden Website „HEUTE GESCHLOSSEN“!

Wir Bürger sind grundsätzlich sehr flexibel, und man könnte die Defizite der eigenen Verwaltung dadurch ausgleichen, indem man immer vor Ort anruft, bevor man eine städtische Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte.

Nur steht dabei zu befürchten, dass die Stadtverwaltung die Gelegenheit ergreift und eine Telefonzentrale mit lauter Telefonistinnen einrichtet, um den zusätzlichen Bürgerbedarf decken zu können. Ergo, ist das vorherige Anrufen eine abwegige Möglichkeit. Besser wäre, man qualifiziert die städtischen Mitarbeiter entsprechend — sollte im Jahr 2021 keine all zu große Herausforderung mehr sein.

Und da ich schon einmal völlig umsonst mit dem Auto unterwegs war, nutzte ich die Gelegenheit, um meinen üblichen Stadtspaziergang einmal per Auto zu absolvieren — aus dem Auto heraus betrachtet, sieht Heilbronn noch viel attraktiver aus. Deswegen touren wohl auch so viele Heilbronner die Allee mit dem Auto oder Motorrad hoch und runter, da sie einfach von unserer Stadt nicht genug bekommen können.

Geburtstag des Tages

Mary Oliver


Maskerade

9.9.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Maskerade | © Pixabay

Wohnen

Nachdem die Wohnungssituation kurz vor der Wahl des Gemeinderats einmal Thema war, köchelt das Thema erneut in den letzten Tagen vor der Bundestagswahl wieder etwas — dies beweist, dass es in Heilbronn tatsächlich ein Problem ist.

Die Aufbaugilde hat auch entsprechend einmal mit Kleinsthäusern in Heilbronn geworben — was aus der Idee wurde, konnte mir der Initiator bisher aber nicht mitteilen.

Die altbewährten Werkswohnungen hingegen sind dabei eine private Initiative von Firmen. Wenn ich es richtig sehe, dann schafft Dieter Schwarz hierbei schon einmal Fakten. Und vielleicht gibt es auch noch andere Firmen in Heilbronn, die entsprechend nachziehen könnten — auf jeden Fall erhöht dies die Attraktivität der Arbeitgeber und ist damit ein wichtiges Instrument, um qualifizierte Beschäftige anzulocken und zu binden.

Die Stadtsiedlung Heilbronn ist das wirklich effektive Instrument unserer Stadt, um beim sozialen Wohnungsbau so richtig aus den Puschen zu kommen. Leider ist die Gewinnorientierung auch dort immer mehr der Schwerpunkt — was zugegebener Maßen aber auch zu attraktiven Gebäuden führt.

Ich gehe einmal davon aus, dass der private Wohnungsmarkt immer noch der größte Anbieter von Wohnungen, auch für die sogenannten sozial Benachteiligten, ist.

Die Idee, den privaten Wohnungsanbietern dabei durch städtische Angestellte unter die Armee zu greifen, ist zwar eine Idee, besser wäre es aber, man sorgt dafür, dass die privaten Vermieter besser vor Mietnomaden und anderen Wohnungszerstören geschützt werden — ein praktizierter Vermieterschutz macht, entgegen bestimmter Ideologien, durchaus Sinn!

Damit wäre sichergestellt, dass auch wieder mehr und bessere Wohnungen auf den Markt kommen — und die städtischen Angestellten könnten sich einmal ihren ureigenen Aufgaben widmen.

Eine sehr schnelle Lösung, um den sozialen Wohnungsmarkt zu entspannen, wäre, wenn man die Wohnungen, welche für sozial Benachteiligte erstellt wurden oder immer noch für diese unterhalten werden, einmal danach abfragt, wer tatsächlich darin wohnt. Und dann allen Mietern, die keinen Anspruch auf verbilligten Wohnraum haben, nahelegt, diesen schnellstmöglich für tatsächlich Bedürftige freizumachen.

So wie ich es aber inzwischen einschätze, wird man, anstatt Lösungen zu präsentieren, sehr werbewirksam in den Fraktionen des Gemeinderates weiterhin um Wohnungsquoten debattieren und diese, nach eigenem Gusto, auch immer wieder einmal anpassen. Damit wird aber im besten Falle sehr, sehr langfristig gesehen vielleicht etwas zum Positiven verändert — manchen Mitbürgern reicht blanker Aktionismus aber völlig aus, vor allem jenen, die gut und günstig wohnen.

Kippen

Bereits seit Jahrzehnten ein untragbarer aber gerne geduldeter Zustand in Heilbronn, das Wegwerfen der Kippen. Es gibt keinen Platz, keine Straße, keinen Hof, die nicht mit Kippen belastet sind.

Selbst bei ehrenamtlichen Reinigungsarbeiten, z. B. auf dem Kiliansplatz, scheuen sich unsere Mitbürger nicht, den Ehrenamtlichen die Kippen mit lustigen Kommentaren vor die Füße zu werfen. Gerne fliegen die Kippen auch aus vorbeifahrenden Autos heraus auf Passanten, und man muss dabei leider feststellen, dass dies von allen Rauchergruppen so gehandhabt wird.

Da Kippen inzwischen anerkannter Sondermüll sind und nicht nur umwelt-, sondern auch gesundheitsschädlich, reicht es nicht, mit Busgeldern zu drohen und auf jegliche Kontrollen zu verzichten.

Wenn man es tatsächlich ernst mit unserer Gesundheit und der Umwelt meint, dann wird das Kippenwegwerfen ein Straftatbestand und rigoros verfolgt.

Zudem sollte man dafür Sorge tragen, den Grundstückseigentümern die entsprechenden Reinigungskosten von den lokalen Zigarettenverkäufern, oder zumindest von der Stadtverwaltung wieder zu erstatten.

Es ist wirklich an der Zeit, dass man die Verursacher und Täter in Verantwortung nimmt und nicht immer wieder die Opfer noch weiter schädigt!

Freie Wähler

Gestern trafen sich die Freien Wähler zur Sommer-Monatsversammlung im Jägerhaus. Ich habe mich sehr gefreut, dass gut 30 Freie Wähler zusammenkamen, darunter die Heilbronner Stadträte Marion Rathgeber-Roth und Herbert Burkhardt, und wir uns nach einer langen Pandemiepause wieder ganz ungezwungen untereinander austauschen konnten.

Wer die Freien Wähler noch nicht kennt, kann sich gerne bei obigen Stadträten informieren, oder sucht das persönliche Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden Christian Roth.

Website des Tages

Freie Wähler Heilbronn

Die Freie Wählervereinigung Heilbronn ist keine Partei, sondern ein eingetragener Verein und eine starke politische Kraft für Heilbronn.


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

7.9.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Nukleare Teilhabe

Im freien Europa besitzen nur Frankreich und das Vereinigte Königreich Atomwaffen. Man kann davon ausgehen, dass die des Vereinigten Königreichs dank der Unterstützung der USA auch funktionieren und zu einer glaubhaften Abschreckung beitragen können.

Deutschland übernimmt im Rahmen der NATO mit der Nuklearen Teilhabe ebenfalls Verantwortung und trägt damit einen kleinen Teil zur Abschreckung gegenüber Russland und China bei. Die Nukleare Teilhabe ist ein wesentlicher Kern der Verteidigungsstrategie der NATO; diese garantiert uns bereits seit 1949 Frieden und Freiheit.

Der heute von den Grünen geforderte Ausstieg aus der Nuklearen Teilhabe ist der erste Schritt Deutschlands aus der NATO. Damit machen sich die Grünen die SED/PDS/Linken-Ideologie zu eigen und gefährden die Sicherheit unseres Landes und von uns Bürgern.

Was Politiker nicht so alles machen, um an die Macht zu kommen.

Abschottung

Nicht nur wir Europäer machen aus unseren Ländern kleine Festungen, inzwischen sind auch die USA zu einer einzigen Sperrzone geworden. Die Begründungen für Grenzkontrollen oder Grenzschließungen werden dabei immer vielfältiger.

Inzwischen reichen zur Einreise in die USA ein Visum und das bekannte ESTA-Formular nicht mehr aus, und auch die Vorlage eines negativen PCR-Tests oder Antigentests ist wenig hilfreich.

Jetzt hängt alles von einem National Interest Exceptions (NIE) Formular ab, welches man kaum bis gar nicht bekommt. Aus gewöhnlich gut informierter Quelle habe ich erfahren, dass die USA derzeit 99 % der Anträge ablehnen, so dass inzwischen Hunderttausende von EU-Bürgern darauf warten, wieder in die USA reisen zu dürfen.

Und wer glaubt, dass dabei Menschenwürde oder Menschenrechte noch irgend etwas zählen, der irrt sich gewaltig; diese zählen auch bei uns nur noch dann etwas, wenn sich jemand bereichern kann. Und was mit Gesellschaften geschieht, wenn dort Rechte zur Ware werden, sieht man derzeit überall.

Surferwelle

Thomas Aurich stellt heute in der Heilbronner Stimme ein paar Ideen für Heilbronn vor. Das mit der Surferwelle könnte durchaus etwas werden, meines Erachtens aber eher hinter dem Wasserkraftwerk, wo bereits einmal die Kanus unterwegs waren, und bitte ohne weitere Gastronomie.

Auch mit der Idee, das Wollhausareal so neu zu bebauen, dass es u. a. als Attraktion dienen kann, kann ich mich gut anfreunden. Und mehr Grün in der Stadt kann ebenfalls nie schaden.

Das mit der Open-Air-Bühne ist allerdings nicht nur viel zu teuer, sondern auch kaum umsetz- oder gar bespielbar. Schon alleine aus Sicherheitsgründen — ich erinnere mich noch gut daran, wie wir als Rettungsschwimmer bei den Neckarfesten Alkoholisierte aus dem Fluss gezogen haben.

Website des Tages

Bundesverfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Geburtstag des Tages

Buddy Holly