Hasen

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Hasen | © Pixabay

Tag des Notrufs

Da war doch noch etwas? Genau, der 11. 2. ist seit ein paar Jahren der Tag des Notrufs. Die 112 wurde 1991 eingeführt und gilt inzwischen nicht nur in der Europäische Union, sondern auch in vielen anderen Ländern, wie dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Lichtenstein, Andorra, Vatikanstadt, Monaco, Indien, Island, Kasachstan, Norwegen, Osttimor, Russische Föderation, Serbien, Sierra Leone, Südafrika (Mobilfunk), Südkorea, Türkei und der Ukraine.

Damit hat sich die 112 neben der US-amerikanischen 911 zu einer der weltweit genutzten Notrufnummern entwickelt.

© Nils Bunjes, Europa Zentrum Baden-Württemberg

Rundschreiben

Neben all dem Basteln konnte ich dann gestern doch noch das Rundschreiben der EUROPA-UNION veröffentlichen, etwas aus der Reihe, was aber durch die vielen Terminänderungen notwendig war.

Wer es noch nicht gelesen hat, kann dies gleich hier nachholen. Es sind ein paar interessante Termine dabei, und so freue ich mich schon auf viele Anmeldungen.

Weblog

Als erstes möchte ich mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, für die ich gestern bei den Weblog-Abonnenten, ob über E-Mail oder RSS, gesorgt habe. Eigentlich wollte ich nur mal schnell eine Kleinigkeit abändern, und schon war es geschehen, nicht nur das Layout hatte sich verabschiedet, sondern auch die, für das Weblog notwendige, Datenbank fing an zu meckern. Dabei sind meine Tools, Apps und sonstigen Hilfsmittel wirklich hart im Nehmen; gestern war es dann aber doch etwas zu viel des Guten.

So hoffe ich, dass ich das Ganze in den kommenden Tagen wieder in den Griff bekomme. Und wer nicht nur den Links der E-Mail folgt oder per RSS mitliest, wird heute schon feststellen können, dass das Weblog — wieder einmal — eine neue Form angenommen hat. Jetzt bin ich auf die Kommentare dazu gespannt.

Geburtstage des Tages

Thomas Edison und Hans-Georg Gadamer


Maskerade

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Beitragsfoto: Maskerade | © Pixabay

Kuckucksuhr

Das Schöne an der Zusammenarbeit mit Profis ist, dass man regelmäßig positiv überrascht wird. So hat gerade bei mir eine freundliche Mitarbeiterin der Kuckucksuhrenfirma Hönes angerufen, dass ich mein Schätzchen wieder abholen kann. Nach über 20 Jahren störungsfreiem Betrieb, teilweise unter sehr erschwerten Bedingungen (Umzüge und Beschuss von Bällen aller Art) hatte unsere Kuckucksuhr jüngst etwas geschwächelt.

So werde ich mich wohl in den kommenden Tagen aufmachen und der Firma Hönes einen Besuch abstatten. Sicherlich wird mich meine bessere Hälfte begleiten wollen, sonst steht zu befürchten, dass ich mit einer weiteren Uhr zurückkomme.

Europa-Blitzer

Laut Heilbronner Stimme (10.02.2022: 25) wird gerade darüber diskutiert, ob man den Europaplatz nicht durch einen Blitzer etwas aufwertet. Nachdem man in anderen Städten — meist sehr viel später als in Heilbronn — einen Europaplatz geschaffen hat, und diese nunmehr für Fußgänger und Passanten möglichst attraktiv gestaltet, hat man in Heilbronn einen etwas anderen Weg gewählt.

Der Europaplatz in Heilbronn, der tatsächlich durch ein einsames Straßenschild als solcher noch zu erkennen ist, aber damit weit besser wegkommt als der Berliner Platz, den man schon länger gänzlich „entplatzt“ und „entbärt“ hat, von einem mickrigen Straßenschild ganz zu schweigen, ist der Europaplatz den Heilbronnern nunmehr als eine der innerstädtischen Rennstrecken bekannt — die sogenannte Dieter-Schwarz-Schikane mit integrierten Nothalten an diversen Stadtbäumen.

So ist es wohl nur folgerichtig, dass man sich jetzt schwerwiegende Gedanken über einen stationären Blitzer macht — die mobilen Blitzer vor Ort wurden der Situation offensichtlich nicht gerecht.

Da ich nicht nur meckern möchte, komme ich mit einem eigenen Vorschlag um die Ecke: den stationären Blitzer könnte man doch blau anmalen und mit goldenen Sternchen versehen — ein Europa-Blitzer sozusagen. Billiger kann die Stadt den Europaplatz sicherlich nicht aufwerten.

Nur eine Notiz am Rande, da man bei uns Plätze schon lange nicht mehr als solche erkennen kann und auch noch die letzten vorhandenen mit allen möglichen Dingen zugestellt oder gar überbaut werden sollen, muss man sich nicht wundern, dass immer wieder Forderungen zu hören sind, x-beliebige Straßenkreuzungen in Plätze umzubenennen.

Europa-Ball

Heilbronner, die etwas älter als ich sind, erinnern sich noch an die Europa-Bälle, die in den 1950er- und 1960er-Jahren eine Heilbronner Institution waren. So freut es mich nun sehr, dass die EUROPA-UNION diese Tradition in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Brenner wieder aufleben lässt.

Und da mich meine bessere Hälfte jüngst wieder dazu bewegt, etwas das Tanzbein zu schwingen und gleich noch mit einem gemeinsamen Tanzkurs nachgesteuert hat, werde ich mir diese Gelegenheit eines Europa-Ball-Besuches auch nicht entgehen lassen.

Geburtstag des Tages

Berthold Brecht


Experimenta

9.2.02022 5 (1)

Experimenta | © Shutterstock

Impfpflicht

Schon alleine die aktuellen Streitereien zeigen, dass die Idee einer Impfpflicht reinem Populismus entsprungen ist. Selbst meine schlimmsten diesbezüglichen und hier im Weblog bereits aufgeführten Befürchtungen wurden bereits übertroffen.

Es fehlt unseren verantwortlichen Politikern nicht nur der dazu notwendige Charakter, sondern in erster Linie der Sachverstand, um überhaupt solche Gesetze zu schaffen und danach umgesetzt zu bekommen.

So nutzen diese jetzt die Diskussion um eine Impfpflicht höchstens zum eigenen Schaulaufen, wohl aber eher dazu, um der Konkurrenz zu schaden. Es hätte wohl jeden erstaunt, wenn es diesen um eine Schadensbegrenzung oder gar -abwehr und um das Wohl unseres Landes gegangen wäre.

Rundschreiben

Die letzten ereignis- und entscheidungsreichen Tage hier bei uns in Heilbronn — selbstverständlich Europa und die EUROPA-UNION betreffend — versuche ich heute noch in meinem monatlichen Rundschreiben zusammenzufassen und dabei auch über die kommenden Veranstaltungen zu informieren.

Zur OB-Wahl wurde schon viel zu viel geschrieben und gesagt, und es wird wieder einmal so weitergehen, wie die letzten Jahre auch — alles andere wäre ein Wunder gewesen. Ach, wie schön waren die Zeiten, als wir Heilbronner noch mit neuen Ideen und Entwicklungen glänzten.

Europäischer Brief

Wenn Europastammtische so viel neue Informationen beinhalten, dann muss man auch diese Stammtische nachbereiten, und so habe ich heute doch mehr zu tun als eigentlich vorgesehen. Dazwischen kam dann nicht nur das Vorlesen an der Dammgrundschule, sondern auch noch das Erscheinen des Europäischen Briefs. Das Erfreuliche daran ist, dass es diesen nun auch in einer deutschsprachigen Ausgabe gibt.

Die erste Ausgabe des Europäischen Briefs diesen Jahres trägt die Nummer 75 und widmet sich der Analyse des Justizproblems, mit seinem Ursprung im Konflikt zwischen Polen, das mit seinem autoritären Kurs zu kämpfen hat, und der Europäischen Union, die versucht, die Werte der Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Gerne verweise ich hier nochmals auf einen Beitrag von Hans Müller.

Interessant dabei ist auch, was für Themen den Herausgeber des Briefes derweil noch so beschäftigen, nämlich die Möglichkeit großer politischer Veränderungen in Europa (sicherlich eine sehr positive Sichtweise der aktuellen Geschehnisse!). 

Frankreich, das die sechsmonatige Präsidentschaft der Europäischen Union innehat, wird die Konferenz über die Zukunft Europas abschließen, da sich Emmanuel Macron schwerpunktmäßig mit der Wiederwahl zum Präsidenten der Republik Frankreich beschäftigt — wer möchte ihm das verübeln?

Weiterhin merkt der Autor an, dass es auch wichtige Wahlen in Italien (die des Präsidenten der Republik) und Wahlen in Portugal gab.

Im Osten droht derweil die Krise in der Ukraine zu eskalieren, eine Eskalation, von der viele befürchten, dass sie außer Kontrolle geraten könnte; und noch weiter östlich, in der Nähe von Taiwan, verschärft sich die Rivalität zwischen China und den USA.

Vor diesem Hintergrund ist es dennoch sehr wichtig, dass sich der Brief mit dem Konflikt zwischen dem Europäischen Gerichtshof und Polen beschäftigt und dabei auch deutlich zu machen versucht, was für uns Europäer auf dem Spiel steht.

Hier finden Sie den aktuellen Europäische Brief …

Geburtstag des Tages

Wilhelm Maybach