View over the city

Patreon — eine Idee aus Kalifornien 4.2 (5)

Beitragsfoto: Blick auf San Franzisko | © Pixabay

Wohl dem Surfen auf amerikanischen Websites und Weblogs geschuldet, bin ich auf Patreon gestoßen, eine Website, die sich die Unterstützung von Kreativen auf die Fahnen geschrieben hat.

Und als langjähriger und inzwischen auch von manchen Mitbürgern geschätzter Blogger zähle ich mich einfach einmal zu den Kreativen; zumindest kann man mir nicht absprechen, dass ich hin und wieder mit — sagen wir mal so — äußerst kreativen Ideen um die Ecke komme.

Und da ich bekanntlich gerne experimentiere und auch neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen bin, probiere ich das mit dem Patronatentum einfach einmal aus. Meine Aktion der Kaffeespende, damit ich mit einem anderen Heilbronner Blogger nach einer COVID-19 bedingten Zwangspause in einem Kaffee gemeinsam über neue Projekte nachdenke, lief zwar ganz gut an, blieb aber letztendlich bereits in der Sprintphase stecken. Wobei zu befürchten ist, dass es nie zu einem Endspurt kommen wird. Was uns beide (@t73fde | @301062K51219) sicherlich nicht davon abhalten wird, demnächst wieder einmal zusammen einen Kaffee zu schlürfen. 

So bin ich jetzt einmal gespannt darauf, wie sich das mit dem Patronatentum entwickeln wird. So wie ich diese Patreon-Website verstanden habe, kann ich meine zukünftigen Unterstützer mit mehreren Angeboten locken. Zum einen werde ich wohl ein bis zweimal im Monat (wenn ich einer entsprechenden Empfehlung folge) für meine Patrone exklusive Weblog-Beiträge schreiben. Und zum anderen überlege ich mir, meinen Patronen auch eines meiner Bücher als kleines Präsent zu überreichen — in der Hoffnung, dass das jetzt nicht eher abschreckend wirkt.

Und wie sagte der deutsche Fußballkaiser Franz Beckenbauer schon so oft und gerne: „Schau’n mer mal.“

Nachtrag 20.8.2023

Schon etwas länger habe ich wieder davon Abstand genommen, mit solchen Tools wie Patreon zu arbeiten. Nicht weil diese nicht funktionieren, sondern einzig und alleine, weil sich für mich der Mehraufwand nicht lohnt.

Toller Tag

Schwerpunkt des heutigen Tages war die Geburtstagsfeier meiner besseren Hälfte. Zwar fiel der Grill aus, aber ich konnte mit einem Ersatzgrill aufwarten, sodass die Feier ungestört verlief. Und da das Wetter auch noch mitmachte, ein wunderbarer Tag mit noch wunderbareren Gästen. Danach ging es noch zur obligatorischen Tanzstunde.


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

19.3.02022 5 (2)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Spaziergang

Heute bei gutem Wetter einen angenehmen Spaziergang entlang des Neckars und dann zurück durch die Fußgängerzone absolviert. Tief in Gespräche eingebunden und bemüht, einem alten Neuheilbronner die schönen Seiten der Stadt zu präsentieren, eine wunderbare und erfrischende Angelegenheit.

Dabei kann man feststellen, dass das ganz bewusste Darüberhinwegschauen die Welt einfach schöner macht. Entspannt konnte ich wieder an meinen Schreibtisch zurückkehren.

Ich sollte — auch wenn diese Erkenntnis sehr spät kommt — dies zu meiner Lebensphilosophie machen: einfach immer weggucken und nur darauf achten, dass mir keine Gelegenheit entgeht, um auf Kosten anderer eigene Vorteile einzuheimsen.

Bei meinem eigenen Alter wird sich diese Philosophie ohne Frage noch auszahlen, und frei nach Jeanne-Antoinette Poisson „Nach mir die Sintflut, Pest und Cholera sowie gerne auch die Chinesen.“

Hajek-Nachfolge

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal die Gelegenheit finde, um mich einmal lobend über die Grünen-Fraktion im Heilbronner Gemeinderat äussern zu können. Nachdem man aber deren ehemalige Vorsitzende anderweitig mit einem Posten befriedigen konnte, gab es jetzt tatsächlich die Chance, dass die Grünen-Fraktion ihre Verantwortung wahrnimmt und nach einem geeigneten Nachfolger für unseren Baubürgermeister Wilfried Hajek Ausschau hält.

Wilfried Hajek muss seine Sache auch gut gemacht haben, da ich keine Fraktion im Gemeinderat kenne, die sich nicht an ihm während der letzten 16 Jahre gerieben hat. Und so war ich schon darauf eingestellt, dass man die Gelegenheit seiner Nachfolge nutzt, um etwa einen Stadtrat zu versorgen oder wenigstens einen Parteifreund zu einem neuen Posten zu verhelfen — ohne Rücksicht auf den Heilbronner Bedarf und die Notwendigkeiten.

So bin ich nun sehr positiv überrascht, dass sich die Grünen der Verantwortung gestellt haben und einen externen Kandidaten präsentierten, der über Fachkenntnisse und auch bereits Erfahrung verfügt. Und dass jetzt auch die anderen Fraktionen darüber überrascht sind — leider negativ — kann man gut erkennen, wenn man deren vorgetragene Bedenken und Einwürfe in der Heilbronner Stimme (19.03.2022: 34) liest. Diese Bedenken verstehe ich nur als Versuch, doch noch einen eigenen Stadtrat oder notleidenden Parteigenossen bzw. -freund unterbringen zu können.

Deshalb hoffe ich, dass sich die Grünen-Fraktion durchsetzen werden kann. Und dass ich so etwas einmal schreibe, hätte ich bis vor Kurzem vehement geleugnet.

Vortragsabend

Der gestrige Vortragsabend war für den Vortragenden — mich — eine wahre Freude. Zugegebener Maßen ist „Rüstung“ ein sehr sperriges Thema, das zumindest die letzten gut 15 Jahre in Heilbronn kaum einen hinter dem Sofa hervorgeholt hat. Ein Teilnehmer formulierte es etwa wie folgt: „Rüstung hat bei uns den Stellenwert ähnlich dem von Pornographie.“

Und so war ich sehr erfreut, dass nicht nur alle Plätze vergeben waren, sondern sich auch sehr interessierte und gut informierte Teilnehmer zum Vortrag eingefunden hatten. Als ich dann noch feststellen konnte, dass auch ein Vertreter der „Rüstungsindustrie“ mit diskutierte, war für mich der Abend bereits gerettet.

Und auch unsere Vereinsjugend war stark vertreten und mit ihren Vorstellungen zum Thema erfreulich pragmatisch und dabei auch sehr zielorientiert — schon alleine das hat mich ungemein motiviert, glaubt man manchmal doch, dass unsere Jugend auf einem ganz anderen Planeten lebt.

Letztendlich dauerte die Diskussion länger als ich erwartet hatte, auch konnten wird diese dann noch in Kleingruppen beim anschließenden gemeinsamen Abendessen weiter fortführen — und so wurde es wieder einmal etwas später.

Mein Dank gilt allen Beteiligten, die eindeutig gezeigt haben, dass auch schwierige Themen diskutiert werden können, und man mit einer guten Streitkultur für alle Beteiligten zufriedenstellende Ergebnisse erreichen kann. Und auch ich konnte aufgrund der gemachten Einwürfe (z. B. im Bereich des Sanitätswesens), konkreten Nachfragen und auch Ideen doch so einiges zum Nachdenken mitnehmen.

Auch nehme ich das Feedback mit auf, beim nächsten diesbezüglichen Vortrag, die Faktenlage mithilfe einer Präsentation auch bildlich darzustellen — bei Teilnehmern wie bei diesem Vortrag, lohnt sich der entsprechende Mehraufwand sicherlich.

Last but not least möchte ich mich bei Prof. Dr. Walther Heipertz bedanken, der für diesen Vortrag extra aus Heidelberg angereist war.

Video des Tages

Die militärische Lage in der Ukraine vorgetragen von Oberst Dr. Markus Reisner

Geburtstage des Tages

David Livingstone und Hans Küng


US Flagge

Dankbarkeit 5 (2)

Beitragsfoto: US Flagge | © Pixabay

Und wieder einmal müssen wir — was die meisten Bundesbürger sicherlich erneut nicht machen werden — anerkennen, dass wir Europäer und ganz besonders wir Deutschen ohne die US-Amerikaner längst wieder in den Armen des Sowjetkommunismus, egal in welcher aktuellen Ausprägung, lägen.

Unsere amerikanischen Freunde haben in den letzten Tagen ihre Hausaufgaben gemacht und verlegen mit einem sehr großem Aufwand ihre Truppen nach Europa. Darunter auch jene, denen sie vor Kurzem noch versprochen haben, dass diese sich einmal erholen werden können.

US-Präsident Joe Biden erfüllt damit nicht nur seine vertraglichen Pflichten, sondern gleicht mit seinen Haushaltsmitteln und unter Einsatz seiner US-Mitbürger zusätzlich noch die Mängel und offensichtlichen Vertragsbrüche gerade von uns Deutschen aus.

Und was machen unsere Regierung und Abgeordneten in dieser schwierigen und gefährlichen Situation? Sie debattieren darüber, wie man unsere Verwaltungen durch die Bundeswehr weiter entlasten kann und wer sich am, nun beabsichtigt zu erhöhenden, Militärhaushalt dieses Mal bereichern darf; eine gute Chance für die jüngst abgewählten Unionspolitiker wieder an Honigtöpfe zu kommen.

Kaum auszudenken, dass ein deutscher Bundeskanzler unseren Bündnispartnern eine solche massive Unterstützung gewährte. Ich vermute, er würde den Bundestag nicht mehr lebend verlassen.

Und wenn die US-Amerikaner dieses europäische Geschacher, welches erneut alleine auf ihre Kosten ausgetragen wird, mitbekommen, muss man sich nicht wundern, wenn demnächst ein neuer US-Präsident der NATO und Europa endgültig den Abschied gibt.

Was können wir Bürger machen? Wenigstens sollten wir den US-Soldaten, die demnächst wieder überall in Europa zu finden sein werden, unsere Dankbarkeit zeigen.

Und vielleicht wäre es keine schlechte Idee, bei den kommenden Wahlen Schauspieler oder andere Bürger zu wählen, die neben der Politik auch ein eigenes Leben haben und vor allem auch kennen.

„RESPONSIBILITY, n. A detachable burden easily shifted to the shoulders of God, Fate, Fortune, Luck or one’s neighbor. In the days of astrology it was customary to unload it upon a star.“

Ambrose Bierce, The Devil’s Dictionary (2020 [1911])