Hinweisschild

30.5.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Hinweisschild an einem Wohngebiet in Costa Mesa

Rundschreiben

Die Nachrichten aus der Heimat plätschern zwar weiterhin so vor sich hin, allerdings muss ich mich fragen, ob diese Informationen auch ausreichen, damit ich das monatliche Rundschreiben mit ausreichend Inhalten füllen kann.

Unsere Ausstellung zum Europäischen Wettbewerb, welche fast den gesamten Mai über in der Heilbronner Stadtbibliothek zu sehen war, wurde von einem Team Freiwilliger abgebaut und in Untergruppenbach zwischengelagert. Und der kommende Europastammtisch ist bereits gebucht und wird sicherlich auch wieder viele an Europa Interessierte versammeln.

Leider machen mir die Freien Wähler in Heilbronn immer mehr Sorgen und ich kann nur hoffen, dass Herbert Burkhardt, Eugen Gall und Heiner Dörner die Kuh wieder vom Eis bekommen.

Bei meinen täglichen Spaziergängen in meiner aktuellen Nachbarschaft entdecke ich derzeit viel Neues, wobei ich mir auf so manches davon überhaupt keinen Reim machen kann; außer vielleicht, dass ich es als Hinweis deuten soll, nicht wirklich alles verstehen zu wollen.

Soziale Medien

Je entspannter ich durch die von mir noch genutzten sozialen Medien schlendere, umso mehr muss ich feststellen, dass diese eigentlich nichts anderes mehr sind als die früheren Kleinanzeigen in den lokalen Blättern jeglicher Art.

Und dabei nutze ich Linkedin nur noch als Adressbuch, wenn ich mit einem Bekannten in Verbindung treten möchte und auf Twitter habe ich inzwischen so viele Nutzer stummgeschaltet, dass ich mich bereits selber fragen muss, warum ich denn überhaupt dort noch vorbeischaue?

Da ich die ursprüngliche Idee der Tweets aber weiterhin für gut halte, habe ich (wieder) einmal eine eigene Seite gebastelt, wo ich meine und auch „geklaute“ Tweets poste; ganz folgerichtig findet man die nun unter „Tweets“ [Und bereits im August 2022 habe ich dies wieder eingestellt].


Tanz des Tages

Samba

Geburtstag des Tages

Benny Goodman

Subventionen

Subventionen 5 (2)

Beitragsfoto: Ein Rettungsschirm an Subventionen | © Shutterstock

Wer immer noch am Irrglauben festhält, dass Subventionen den Bedürftigen in unserer Gesellschaft helfen, der sollte sich einmal die jüngsten Aktionen unserer Politik näher anschauen.

Bis zu 9 000 Euro staatlicher Fördermittel soll es beim Kauf eines Elektroautos oder eines Verbrenners mit Alibi-Elektromotor geben. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sämtliche Fahrzeuge dieser Art bei uns jetzt gut 10 000 Euro mehr kosten als zuvor. Und so zahlt ein Käufer mehr für ein solches Fahrzeug, als wenn es keine staatlichen Subventionen gäbe und zusätzlich zahlt er, so wie übrigens alle Nichtkäufer auch die entsprechenden Subventionen oben drauf. Tatsächlich ist diese „Förderung der Autofahrer“ erneut eine Umverteilung von unten nach oben, eine Klientelpolitik der perfidesten Art.

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man bei uns für ein antiquiertes Kleinstfahrzeug mit Elektromotor so viel bezahlt wie in den USA derzeit für einen Elektroboliden der Marke Ford, der zudem noch den eigenen Haushalt für bis zu drei Tage mit Strom versorgen können soll.

Ein weiterer aktueller Fall ist der Tankrabatt, den wir alle durch wegfallende Steuereinnahmen bezahlen und jene, die tanken müssen, zusätzlich noch durch entsprechend erhöhte Spritpreise. Ergo ebenfalls eine Klientelpolitik der übelsten Art.

Deshalb müssen wir endlich erkennen, dass, egal wo der Staat mit Subventionen oder Transferzahlungen aller Art eingreift, dieser immer nur unsere Vermögen umverteilt und gerade jenen, die über keine Vermögen verfügen, dabei auch noch die Chance nimmt, ein solches selbst zu erzielen.

Die Gewinner dieser Umverteilung sind nie die tatsächlich Bedürftigen, sondern immer nur jene, die die Entscheidungsträger „in der Tasche haben“. Die Aufgabe der Entscheidungsträger ist es dabei, dafür zu sorgen, dass die richtigen und wichtigen Menschen in unserer Gesellschaft ihre Gewinne weiter maximieren können, wobei sich die „verkommensten“ Entscheidungsträger vom Volk nicht nur für ihr „soziales Gewissen“ feiern lassen, sondern sich auch noch dabei selbst bereichern.

„What the welfare system and other kinds of governmental programs are doing is paying people [and corporations] to fail. In so far as they fail, they receive the money; in so far as they succeed, even to a moderate extent, the money is taken away.“

Thomas Sowell, Milton Friedman’s “Free to Choose” television series (1980)

Strandspaziergang

28.5.02022 5 (1)

Beitragsfoto: morgens am Strand in Newport Beach

James Bond

Wenn wirklich nichts Sehenswertes im Fernsehen kommt, aber die Flimmerkiste den Raum erhellen soll, dann wird bei uns traditionell ein James Bond Film gezeigt. Ich konnte mich in all den Jahren nicht mit meinen Vorschlägen durchsetzen, dies zum Thema „Familienoberhaupt“.

Und so kann wohl jeder in meiner Familie ohne Probleme die Unterhaltungen der dortigen Protagonisten selber führen. Neu ist aber, dass, nachdem James Bond jüngst heldenhaft von uns gegangen ist und seine Auferstehung wohl ein paar Jährchen auf sich warten lassen wird, meine bessere Hälfte nun auf die den Filmen zugrunde liegenden Bücher von Ian Fleming zurückgreift.

Ian Fleming, der mir persönlich wegen seines Buches „Chitty Chitty Bang Bang“ in guter Erinnerung ist, hat übrigens Geburtstag. Nachdem ich heute Morgen über eines seiner Bücher gestolpert bin und ich ihn bereits unter „Geburtstag des Tages“ erwähnt habe, komplettiert er nun meinen heutigen Blog-Beitrag, bevor ich mich mit einem guten Buch in das Jacuzzi begebe und den Tag beende, welcher bei den meisten Lesern dieses Beitrages bereits der Morgige ist.

Zeitverschiebung

Bitte nicht wundern, wenn Sie als Weblog-Leser Hinweise auf Microblog-Beiträge von gestern in Ihren Posteingang bekommen. „Ihr gestern“ ist zurzeit „mein heute“, und so bin ich, was die lokalen Ereignisse in Heilbronn angeht, ein wenig hinter der Zeit zurück.

Dafür konnte ich aber einen wunderbaren Tag am Strand verbringen und diesen zur Mittagszeit — nach meiner aktuellen Zeitrechnung — mit einem ausgezeichneten Essen bei meinem Lieblingsitaliener in Newport Beach krönen. Seit ich mit Marco Carrieri befreundet bin, habe ich eine ganz neue Sichtweise, was Restaurants und ganz besonders italienische angeht. Und so genoss ich heute ein vorzügliches Fleischgericht, während meine Begleiterinnen verschiedene Pasta-Sorten auf ihrem Teller hatten. Dafür ließen sie sich es nicht nehmen und hatten jeweils noch eine ausgezeichnete Nachspeise.

Chris Kurbjuhn macht mir regelmäßig in seiner Netzecke den Mund mit seinen Genusserlebnissen wässrig, sodass ich jetzt nicht auch noch damit anfangen möchte, meine eigenen kulinarischen Erlebnisse hier zu posten. Wer gute Rezepte sucht, der ist weiterhin beim „Splitterbrötchen-Lieferant“ ganz gut aufgehoben.

Dennoch komme ich nicht umhin — da Tiziana meines Erachtens weiterhin das beste Tiramisu überhaupt macht — doch ein entsprechendes Bild zu posten, nämlich vom heutigen Nachtisch meiner besseren Hälfte. Tina und ich sind übereinstimmend der Überzeugung, dass das Tiramisu vom il Farro in Newport Beach verdächtig nah an Tizianas Kreation herankommt.

Tiramisu (Il Farro in Newport Beach)

Geburtstag des Tages

Ian Fleming