Blitz

Frage des Tages 5 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Stürmt eine Frau aus der Wahlkabine und fragt in die Runde, wo sie denn das Kreuz machen müsse, um Sarah Wagenknecht zu wählen?

Ich habe ihr die AfD empfohlen.

Was mich wieder daran erinnert, dass wir dringend einen Wählerführerschein benötigen.

Dass nur völlig Verblödete links- und rechtsaußen wählen war mir schon vorher bewusst. Somit sind die Wahlen ein ganz guter Intelligenztest für die gesamte Wählerschaft.


meseno-Puppentheater

9.6.02024 5 (6)

Beitragsfoto: meseno-Puppentheater

Vermischtes

Gut vier Stunden habe ich mit meiner besseren Hälfte Plakate abgehängt, ein paar mehr als wir aufgehängt hatten. Ich hoffe einmal, dass meine weiteren Mitstreiter ebenfalls so fleißig waren. Morgen gucken wir dann, wo wir noch nachsteuern müssen. Auf alle Fälle werden wir versuchen, einen Teil unserer Plakate und Banner in neue Produkte umzuwandeln. Damit betreten wir wohl Neuland und vielleicht wird es sogar eine erfolgreiche Unternehmung.

Über 60 Prozent Wahlbeteiligung bei den Europawahlen sind schon einmal ein Erfolg, leider die gut 20 Prozent, welche von extremistischen Parteien eingefahren werden weniger. Dies bestätigt aber meine Befürchtung, dass ein völlig überbordeter Sozialstaat nicht nur mehr als 20 Prozent unserer Bevölkerung verblödet, sondern diese auch noch wohlstandsverwahrlost hat.

Die Kommunalwahl betreffend, müssen wir noch etwas abwarten. Die ersten Ergebnisse dürfte es morgen geben. Diesen Abend werden daher noch ein paar Wahlkämpfer zusammensitzen und die bisherigen Geschehnisse schon einmal Revue passieren lassen.

Wahltag

Am Vorabend dieses Wahltages hatte ich tatsächlich genug vom Wahlkampf, vor allem weil es heute nicht nur mit dem obligatorischen Wahlgang weitergeht, sondern wir auch noch die ganzen Plakate und Bauzaunbanner abbauen müssen.

Deswegen gönnte ich mir wieder einmal „North by Northwest“ von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1959. Auf alle Fälle viel besser als das restliche Programm des gestrigen Abends.

Meine Leser kann ich jetzt nur noch bitten, wählen zu gehen! Und jene Leser, die gerne rechts- oder linksaußen wählen, nochmals darüber nachzudenken, was sie mit ihren Stimmen so alles anstellen.

meseno

Den gestrigen Tag habe ich größtenteils bei meseno verbracht. Meine Aufgaben waren dabei tragend — erst schleppte ich Bänke und Tische auf den Platz vor meseno und zum Schluss schleppte ich sie wieder zurück in den Keller.

Dazwischen gab es viel zu beobachten und eine ganze Reihe guter Gespräche. Der Grund für das Fest: meseno wurde 50 Jahre alt. Die meseno-Stiftung kümmert sich inzwischen um über 500 Familien im Südviertel der Stadt, wobei gut 100 Kinder von der Stiftung direkt vor Ort betreut werden. Der stiftungseigene Sozialladen, welcher als Vorreiter der Heilbronner Tafeln gilt und noch heute etwas ganz Besonderes ist, wird von mir schon etwas länger unterstützt. Ab und zu gebe ich auch im Kinderhaus Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung.

Aufgrund ihres Jubiläums hatte meseno auch die Heilbronner Gemeinderäte geladen. Mich wunderte es dabei nicht, dass ganz besonders jene Gemeinderäte durch Abwesenheit glänzten, die sich so gerne als sozial bezeichnen und noch lieber soziales Engagement heucheln.

Schade nur, dass diese Heuchler auch im kommenden Gemeinderat wieder vertreten sein werden.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Ein Blick in die New York Times machte mich neugierig und hier nun das Musikvideo zum Wochenende. Die dem Lied zugrundeliegende Geschichte schaffte es vor etlichen Jahren sogar einmal auf eine meiner Websites.

Die beiden Sänger sind Bodo Wartke und Marti Fischer, die den Song bereits 2023 eingespielt haben. Und gut, dass es das Internet gibt, denn dort fand ich sogleich den alten oder zumindest einen ähnlichen Text wieder; auch andere hatten dereinst an diesem Zungenbrecher ihren Gefallen gefunden.

Rhabarberbarbara

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.

Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald,
dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar: die Rhabarberbarbarabar.

Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten gingen sie zum Barbier.

Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte dies natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.

Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.

Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.

Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel, um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen, um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Anon

Auch dafür gibt es bereits ein YouTube-Video.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch noch das im Times-Artikel angesprochene Lied der Comedian Harmonists aus den 1920er-Jahren. Die Melodie stammt von Walter Jurmann, der Text von Fritz Rotter; dieser basiert auf einem Gedicht von Otto Licht.