Blitz

Totalausfall Bahn 4.6 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Aktuell fahren wir regelmäßig an irgendwelche Bahnhöfe, um dort Verwandte und Freunde abzuholen.

Gerade ist der Jüngste unterwegs nach Frankfurt, um einen Fahrgast der Bahn abzuholen, der blieb aber schon bereits in Köln hängen. Jetzt gucken die beiden wo sie sich auf der Strecke dazwischen am besten treffen können.

Da ging es mir gestern noch ganz gut, es war nur eine einzige Fahrt durch die baden-württembergische Pampa nötig, um an einen Bahnhof zu kommen, wo mein „Kunde“ hängen blieb.

Bei meinem Ältesten ist derzeit das Trampen wieder in, das ist inzwischen schneller als fast jeder ICE.

Wer jetzt aber wieder einmal von der guten alten Zeit schwärmen möchte, den darf ich darauf hinweisen, dass es mir selbst gut drei Jahrzehnte lang nicht so richtig möglich war, um aus Heilbronn heraus mit der Bahn zu pendeln.

Wenn ich nicht bereits in Mannheim oder Würzburg hängen blieb (auf der Rückfahrt eigentlich immer), dann spätestens in Kassel, Köln, Hamburg oder Frankfurt.


Lesezeichen

Nackt & alleine 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Steven McIntosh | BBC

Naked, alone and living on dog food – all for a TV show that gripped a nation (zuletzt aufgerufen am 15.6.2024, 9.04 Uhr)

„In 1998, a Japanese man was stripped naked and left alone in an almost-empty apartment as part of a challenge for a reality TV show.

Tomoaki Hamatsu, known as Nasubi, was left with only a pen, some blank postcards, a telephone and rack full of magazines. 

But he was not there to read. The concept of the show was to see if a human being could survive on competition prizes alone. …

Around 15 million viewers tuned in to see his wins, and how he used them in his efforts to survive. …

Nasubi was finally released via a Michael McIntyre-style stunt, in which he was taken into a new fake room before the walls collapsed to reveal he was actually on stage in front of a live audience cheering his name.“


Dieses Fernsehformat wäre heutigen Zuschauern wohl zu langweilig, zeigt aber ganz gut aus welchem Holz wir Menschen geschnitzt sind.


Demokratie

Rettungsmöglichkeit 5 (7)

Beitragsfoto: Demokratie | © Gerd Altmann from Pixabay

Falls wir unsere Demokratie noch retten wollen, dann müssen wir schnellstmöglich zwei Dinge sicherstellen. Zum einen müssen sämtliche politischen Mandate auf zwei Legislaturperioden begrenzt werden — ohne eine einzige Ausnahme, auch nicht für Kaiserenkel, Fußballweltmeister oder Unterwäschemodelle.

Und zum anderen müssen wir unsere Parlamente jeweils auf maximal 120 Abgeordnete begrenzen, eine seit Jahrtausenden bewährte Größe für vernünftige Zusammenarbeit.

Selbstverständlich sollte dies dann auch Auswirkungen auf die Gemeinderäte der lokalen Ebene haben. Diesbezüglich wäre eine Größe von jeweils einem duzend Gemeinderäte anzustreben, was auch der teilweise haarsträubenden Suche nach halbwegs geeigneten Kandidaten zu gute käme.

Ich behaupte, dass alle Mitbürger, die gegen diese Vorschläge an sich sind, generell ein Problem mit der Demokratie haben.