Lesezeichen

American Authoritarianism 4.2 (5)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Steven Levitsky und Lucan A. Way| Foreign Affairs Magazine

The Path to American Authoritarianism — What Comes After Democratic Breakdownt (zuletzt aufgerufen am 14.2.2025, 10.38 Uhr)

„The country’s vaunted constitutional checks are failing. Trump violated the cardinal rule of democracy when he attempted to overturn the results of an election and block a peaceful transfer of power. Yet neither Congress nor the judiciary held him accountable, and the Republican Party — coup attempt notwithstanding — renominated him for president. Trump ran an openly authoritarian campaign in 2024, pledging to prosecute his rivals, punish critical media, and deploy the army to repress protest. He won, and thanks to an extraordinary Supreme Court decision, he will enjoy broad presidential immunity during his second term. …

America is on the cusp of competitive authoritarianism. The Trump administration has already begun to weaponize state institutions and deploy them against opponents. The Constitution alone cannot save U.S. democracy. Even the best-designed constitutions have ambiguities and gaps that can be exploited for antidemocratic ends. After all, the same constitutional order that undergirds America’s contemporary liberal democracy permitted nearly a century of authoritarianism in the Jim Crow South, the mass internment of Japanese Americans, and McCarthyism. In 2025, the United States is governed nationally by a party with greater will and power to exploit constitutional and legal ambiguities for authoritarian ends than at any time in the past two centuries. …

But the opposition can win only if it stays in the game. Opposition under competitive authoritarianism can be grueling. Worn down by harassment and threats, many of Trump’s critics will be tempted to retreat to the sidelines. Such a retreat would be perilous. When fear, exhaustion, or resignation crowds out citizens’ commitment to democracy, emergent authoritarianism begins to take root.“


Lesenswert! Und die Hoffnung stirbt bekanntlich wie immer zuletzt.

Und wer jetzt wieder mit dem Finger auf die US-Amerikaner zeigt, der sollte nur einmal die aktuellen Westentaschendiktatoren zählen, die alleine in der EU jetzt schon das Sagen haben.

[https://iiics.org/h/20250214093100]


Lesezeichen

Abschiebeversagen 4.9 (7)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

RBB24 | YouTube

Hier finden Sie ein Lesezeichen auf ein YouTube-Video (zuletzt aufgerufen: 14.2.2025, 8.53 Uhr)


Zumindest mich überkommt dabei das Gefühl, dass Totalitaristen inzwischen an sämtlichen staatlichen Schalthebeln sitzen und unsere Demokratie von innen heraus zerstören.

„Der Marsch durch die Instanzen“ und „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ scheint ganz gut geklappt zu haben.

Zur „Entschuldigung“, nach dem Ende der Nazi-Zeit wie auch nach dem Ende der DDR mussten wir einfach jeweils auch die alten Richter und Professoren übernehmen; schon damals gab es einen „Fachkräftemangel“. Und die haben sich dann selbstverwirklicht und für einen antidemokratischen Nachwuchs gesorgt, der uns nun das Leben so richtig schwer macht.

Und das sind die jeweiligen zuständigen Politiker, die wie selbstverständlich auch keine Verantwortung tragen und höchstens aus der Misere politischen Gewinn für sich und ihre Partei schlagen wollen.

Baden-Württemberg: Rechtsanwalt Thomas Strobl (CDU)

Bayern: Rechtsanwalt Joachim Herrmann (CSU)

Berlin: Studentin der Rechtswissenschaften ohne Abschluss Iris Spranger (SPD)

Brandenburg: Katrin Lange (SPD)

Bremen: Student der Rechtswissenschaften mit Abschluss Ulrich Mäurer (SPD)

Hamburg: Rechstanwalt Andy Grote (SPD)

Hessen: Rechstanwalt Peter Beuth (CDU)

Mecklenburg-Vorpommern: Student der Rechtswissenschaften mit einer ersten juristischen Staatsprüfung Christian Pegel (SPD)

Niedersachsen: Daniela Behrens (SPD)

Nordrhein-Westfalen: Herbert Reul (CDU)

Rheinland-Pfalz: Student der Rechtswissenschaften Michael Ebling (SPD)

Saarland: Reinhold Jost (SPD)

Sachsen: Armin Schuster (CDU)

Sachsen-Anhalt: Rechtsanwältin Tamara Zieschang (CDU)

Schleswig-Holstein: Rechtsanwältin Sabine Sütterlin-Waack (CDU)

Thüringen: Georg Maier (SPD)

Und last but not least Rechtsanwältin Nancy Faeser (SPD) als Bundesheimatministerin.


MacBook

Blog Questions Challenge 4.3 (11)

Beitragsfoto: MacBook | © Gerd Altmann auf Pixabay

Gerade toben ein paar Chain Letters for Nerds durch das WWW, manche deutschsprachigen Blogger haben diese als „Blogfragen“ übernommen. Die Idee zu einem solchen Kettenbrief ist schon etwas älter und dürfte bereits auch mehrfach in ähnlicher Form durch das Internet gestürmt sein.

Irgendein Blogger hat wieder einmal damit begonnen und ein paar Fragen formuliert, die er dann auch selber beantwortet und auf sein eigenes Blog gestellt hat. Danach hat er einen oder gleich mehrere andere Blogger dazu aufgefordert, dieselben Fragen zu beantworten und weitere Blogger zu „taggen“.

Zwar hat mich noch kein Blogger aufgefordert, diese Fragen zu beantworten aber da meine eigene Timeline nun schon voll von diesen Kettenbriefen ist, fühle ich mich bemüßigt, ebenfalls meinen Senf mit hinzuzugeben.

Als Grundlage nehme ich die bereits vorhandene deutsche Übersetzung der Fragen, welche ich von Jansens Pott heraus kopiert habe — war einfach am bequemsten. Und irgendwie hat das Lesen dieser vielen Antworten und das ganz beiläufige Finden neuer Blogs etwas von einer Art „digitaler Stalkerei“, was es für mich nicht nur nerdig, sondern extra-nerdig macht! Also hier nun meine eigenen ganz spontanen Antworten. Und ich werde auch keinen weiteren Blogger benennen.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Weil ich dies für eine zeitgemäße Möglichkeit ansah, um mit anderen Menschen besser Netzwerken zu können und später entdeckte ich das Blog als eine neue Form des Tagebuchs bis hin zu einer Art von Zettelkasten.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?

Seit 2017 nutze ich WordPress, einfach nur weil unsere Jugendorganisation auf ein „zeitgemäßes“ und einfaches CMS-Bestand und mich damit köderte, dass sie dann ein paar meiner Websites selber übernehmen könnten. Alleine aus Bequemlichkeit habe ich langsam aber sicher fast alle meine Websites und auch mein Blog auf WordPress umgestellt.

Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

Ja, aber das ist inzwischen Geschichte und bereits so lange her, dass es für mich keine Erwähnung mehr wert ist.

Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel / Dashboard-Funktion Deines Blogs?

Ich schreibe meist aufgrund eines Inputs wie gerade eben oder weil ich mir etwas von der Seele schreiben muss. Ergo, spontan und direkt online im WordPress-Editor. Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und ggf. auch Berichtigungen erfolgen entsprechend nach der Veröffentlichung.

Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?

Wenn ich auf mich, andere oder etwas anderes so richtig sauer bin.

Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

Sofort, spätestens aber dann nach Mitternacht.

Über welche Themen schreibst Du generell?

Über Gott und die Welt, besonders aber über Europa, Politik und lokale Themen.

Für wen schreibst Du?

Für mich und zudem für all jene, die sich die Mühe machen, meine Blog-Beiträge zu lesen.

Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?

Immer der gerade veröffentlichte Beitrag.

Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

Ja.

Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

Sofort damit anzufangen; dafür benötigt man keine fünf Minuten Aufwand.

Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

Das ergibt sich bei mir aus dem Schreiben heraus … oder auch nicht.

„I’ve been inspired by José Saramago’s extraordinary blogs, which he posted when he was 85 and 86 years old. They were published this year in English as The Notebooks. I read them with amazement and delight. … But seeing what Saramago did with the form was a revelation.
Oh! I get it! I see! Can I try too?“

Ursula K. Le Guin, erster Blog-beitrag (Oktober 2010)