Blitz

Nazi-Sturm 5 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Nazis befinden sich weltweit auf der Siegerstraße, dieses Mal von Anfang an geeint mit einer faschistischen Allianz, die schon etwas länger fest im Sattel sitzt, wie z. B. in China, der Russischen Föderation, Italien und Ungarn, werden sie nach den USA wohl auch ihr ureigenes Kernland wieder erringen — wenn sie es jemals verloren hatten?

Wie im Sturm hat Donald Trump Washington genommen und der Rest der USA fallen wie damals die Österreicher ihrem neuen Führer zu. Die heutigen Österreicher warten noch eine Weile, um dann dem neuen deutschen Führer die Schranken hinterherwerfen zu dürfen.

Und auch die Franzosen lassen sich im Gegensatz zu den Niederländern ebenfalls etwas mehr Zeit, um uns Deutschen in die Arme zu fallen.

Was kann denn da noch schiefgehen? Wie bereits in den USA erfolgt, steht auch die deutsche Industrie mit sehr wenigen rühmlichen Ausnahmen, wie z. B. einem Reinhold Würth, willig Beifuß, um zusammen mit einem „neuen alten Kanzler“ den Siegerkranz zu übergeben.

Sowohl in den USA als auch bei uns formiert sich nur ganz langsam ein wenig Widerstand. Erwähnenswert die Website Choose Democracy in den USA.

Nun hoffe ich, dass ich so schnell wie möglich aus dem Fieberwahn erwache! Es kann, ja es muss ein Albtraum sein!

Die New York Times lässt derweil Jahn Böhmermann die aktuelle Situation bei uns in Deutschland schildern, zeitgleich lässt sich Donald Trump in den Social Media als King of the USA feiern — meine Medikamente sind ganz offensichtlich überdossiert!

Jahn Böhmermann: The Far Right Is Rising in the Land of ‘Never Again’ (Opinion Video)

Wenn ich jetzt nicht bald aus meinem Albtraum erwache, dann erwachen wir allesamt nach dem 23. Februar 2025 in einer waschechten Diktatur — oder wie man heute zu sagen pflegt, in einer „modernen und zeitgemäßeren Demokratie“. Sieg Heil!


Pinkelnder Hund

19.2.02025 4.4 (12)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Vermischtes

So kurz vor den Wahlen darf man sich immer so richtig empören. Aktuell werden die Wildwüchse thematisiert, dieses Mal bei den „Barbern“. Schön, wenn dies die einzigen Wildwüchse bei uns wären. Ich gehe schon lange nicht mehr zum Friseur, hatte es immer wieder einmal versucht, fand jüngst auch eine gute und zudem sehr faire Friseurmeisterin, griff dann aber aus reiner Bequemlichkeit wieder auf meine bessere Hälfte zurück — und spare auch hierbei Kosten.

Dabei hatte ich auch einen sehr freundlichen Barber ausprobiert, wobei 30 Euro für keine 10 Minuten „Arbeit“ ein stolzer Preis war. Vergrault hat er mich aber dadurch, dass ich noch bevor ich mich wehren konnte, einen Duftcocktail über den Kopf geleert bekommen habe, der mich den gesamten Tag über benommen machte — und er lies nicht mit sich verhandeln; alle seine Kunden müssen stinkend den Laden verlassen. Durch Heilbronn können Blinde sicherlich ohne Weiteres anhand der Duftnoten der jeweiligen Friseure manövrieren. Für Hunde muss es eine Tortur sein.

Heilbronn wird aktuell zu einem Bildungsmekka gemacht, was zur Folge hat, dass sich jeder pädagogisch halbwegs Berufene bei uns austoben darf. Bildungszentren sprießen bei uns wie Pilze aus dem Boden, aber noch mehr die unterschiedlichsten pädagogischen Konzepte. Ich habe es schon lange aufgegeben, mich mit diesen Experten auszutauschen, einmal habe ich gar eine solche Expertin vor meine Klassenzimmertür gesetzt. Und so brauchen wir uns nicht mehr wundern, dass es in den ersten Kindertagesstätten Masturbationsräume gibt. Es würde mich auch nicht mehr wundern, wenn es solche pädagogisch wertvollen Räume bereits im Rathaus gäbe, denn der Stadtwald bietet sich dazu schon lange nicht mehr an [kleiner Insider für die etwas älteren Heilbronner].

Männergrippe

Kaum denke ich, aber jetzt kann es wirklich nicht mehr schlimmer kommen, was übrigens immer ein völliger Trugschluss ist, rafft mich eine Männergrippe dahin. Meine bessere Hälfte hat mich nun aus dem Rennen genommen, „gegroundet“ sozusagen, da ich sonst nur noch andere anstecken würde, was aber zur Folge hat, dass auch sehr dringende Angelegenheiten liegen bleiben müssen.

Was mich wieder einmal daran erinnert, dass man sich selbst gerne viel zu wichtig nimmt, wobei sich die Welt immer auch ohne einen weiterdreht. Jeder hat irgendwann seinen ganz persönlichen Weltuntergang, was den Rest der Welt wenig interessiert, denn die anderen Individuen sind weiterhin mit ihren ganz eigenen Untergängen beschäftigt.

Das wirklich Schlimme daran ist es aber, dass ich die letzten Monate entgegen meiner eigenen Lebensphilosophie nur noch fremdgesteuert durch die Gegend renne und dabei versuche, eine Baustelle nach der anderen zu schließen — Baustellen, die eigentlich nicht meine eigenen sind, was es schon ein wenig irre macht. Vor allem dann, wenn man feststellen muss, dass die Baustelleninhaber ohne jegliche Redundanzen und im Sinne einer Madame de Pompadour gearbeitet haben.

Was wiederum ein bundesdeutsches Phänomen zu sein scheint, ähnlich dem Motto aller unserer Regierungen der letzten Jahrzehnte, die willig dem Aufruf Ingrid Stegers folgen: „Dann mach mir ‘nen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar.“

Was auch erklären könnte, warum der Bundeshaushalt einen immer größeren Anteil für Föhnfrisuren, Make-up und Designerklamotten ausweist.

Das nun folgende Video hat mich an das obige erinnert, welches ich sehr schnell fand, vermutlich weil sich auch andere Mitbürger erinnert haben.

Faktencheck

Nach diesem YouTube-Video kann ich nun selbst guten Gewissens zur Wahlurne schreiten. Meine Vermutungen wurden bestätigt. Der Dank geht an Thomas Laschyk und die gesamte Volksverpetzer-Crew.

YouTube ist inzwischen ein Medium, das einen Menschen ohne Probleme den gesamten Tag über „beschäftigt“ halten kann. Deshalb habe ich mich entschieden, hauptsächlich auf abonnierte Kanäle zurückzugreifen. Und seit Kurzem habe ich auch meine eigene Blogroll entsprechend ergänzt.

Für die Kinder, Jugendliche und jung Gebliebene gibt es schon länger die Website „The Kid Should See This“, die ich bereits hier im Blog erwähnte. Wobei ich der festen Überzeugung bin, dass man Wissbegierige nicht davor abhalten kann, auch in den Untiefen des Internets oder gar in jenen der Bibliotheken zu forschen. Die etwas intelligenteren Menschen werden die Unterschiede sehr schnell selber feststellen, alle anderen sollten geschult werden — Verbote haben dabei noch nie geholfen.

„Education is not a prerequisite to political control — political control is the cause of popular education.“

W. E. B. Du Bois, Darkwater: Voices from Within the Veil, VI OF THE RULING OF MEN (1920)

Bobby Car

17.2.02025 4.2 (13)

Beitragsfoto: Bobby Car-Transporter | © Bettina Kümmerle

Überraschung

Da bekomme ich einmal einen Anruf von einer jungen Dame und kurz darauf habe ich es gleich mit zwei Streifenwagen- und einer Rettungswagenbesatzung vom Roten Kreuz zu tun. Insgesamt sieben sehr professionelle und angenehme junge Menschen, die einem wieder Hoffnung für unser Land geben.

Mein Dank geht ohne Wenn und Aber an die Polizisten und Notfallsanitäter, die, auch wenn der Anlass ein trauriger war, genau so reagiert und gehandelt haben, wie man es sich idealtypischer Weise vorstellt.

Trump’sche Wahlhilfe

Detlef Stern machte mich darauf aufmerksam, dass ich mich noch nicht so richtig über die Einmischung seitens der US-Amerikaner in unseren Wahlkampf ausgelassen habe. Noch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es auch eine amerikanische Einmischung ist. Ich vermute eher, dass Wladimir Putin, Xi Jinping, Kim Jong-un ihre Lieblingsmarionetten Victor Orban, Recep Tayyip Erdoğan und Donald Trump tanzen lassen.

Wohl wissend, dass sie damit bei viel zu vielen Deutschen offene Türen einrennen! Und uns Deutschen ist es doch absolut egal, in was für einer Diktatur wir leben dürfen, in dieser Angelegenheit sind wir überhaupt nicht wählerisch.

Hauptsache, jemand anderes ist schuld und wir dürfen wieder hemmungslos hassen — ok, und möglichst oft in den Urlaub fahren. Und wie die US-Demokraten letztes Jahr auch hoffen die restlichen Demokraten in Europa, dass es völlig ausreichend ist, wenn man vor der Wahl einmal kurz auf die Straße geht und dabei ein Kerzchen anzündet.

Eine Demokratie rettet man nur mit zwei Dingen, erstens mit hart arbeitenden Bürgern und zweitens mit möglichst kompetenten Volksvertretern.

meseno-Bus

Die heutige Fahrt war mal etwas anderes. Aufgrund der Kälte konnte ich die Kühlung auslassen und bekam zum Schluss sogar noch die Schiebetüre wieder richtig geschlossen. Als ich alle Spenden eingesammelt hatte, die erneut eine sehr gute Qualität aufwiesen, stellte ich jedoch fest, dass mein Bus leicht überdimensioniert ist.

Ein kurzer Blick auf den Lkw vor mir relativierte das Ganze aber sofort wieder. Wobei auch dessen Fahrer sich nicht über die Qualität seines Transportgutes beschweren dürfte. Ich war selbst einmal stolzer Mitbesitzer gleich zweier solcher Fahrzeuge, kann mich leider nicht mehr daran erinnern, was aus diesen geworden ist. Auf alle Fälle dürften sie nach meinen beiden Söhnen weitere glückliche Fahrer gefunden haben.