Blitz

Prominenz 4.6 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Ob wir es wollen oder nicht, zwar ist es nicht das Ende unserer Welt, dafür aber das Ende unserer Zivilisation, welchem wir allesamt entgegenschauen.

Getriggert von einem unbedeutenderen New York Times Artikel über Prominente, der sich daran erbaute, dass unsere Prominenz wirklich alles darf, wobei der betroffene Journalist, der keinen Unterschied zu einem bloßen Spanner erkennen ließ, nicht einmal die Frage aufwarf, ob es denn überhaupt in Ordnung gehe, dass man als Promi automatisch über Recht und Ordnung steht, komme ich nun zu der Auffassung, dass wir tatsächlich allesamt vor dem Ende unserer eigenen Zivilisation stehen.

Ohne Frage gilt der Grundsatz für uns Menschen, dass wir vor Gott und dem Gesetz alle gleich seien nicht mehr! Auf dieser vermeintlichen Tatsache bauten sämtliche neuzeitlichen Gesellschaftsverträge und garantierten uns Menschen noch bis vor Kurzem stets die bestmögliche Welt, in der wir leben konnten.

Ganz ohne Frage gilt nun und nicht erst seit Donald Trump (!) die Tatsache, dass es definitiv zwei Arten von Menschen gibt, egal wo wir uns auf dieser Welt befinden, nämlich jene Menschen, die prominent sind und jene, die man nicht kennt.

So wie man sehr bald in unserer Menschengeschichte nicht mehr wusste, warum jemand überhaupt Herrscher über Menschen wurde oder war, so kann einem heute auch niemand mehr sagen, warum ein Mensch prominent wurde oder ist. Wie früher fällt dies manchmal auch den selbst Betroffenen auf und so fühlen sich manche davon bemüßigt, Gott oder besser noch gleich mehrere Götter dafür verantwortlich zu machen — wir Menschen ändern uns als Individuen einfach nicht.

Sämtliche Gesellschaftsverträge gelten inzwischen nur für die nicht prominenten Gesellschaftsteile und bewahren uns davor, ganz offiziell in eine Art Anarchie abzugleiten; noch funktioniert der Selbsterhalt von Massen halbwegs.

Sollten Sie selbst zumindest auf lokaler Ebene einen Promistatus erreicht haben, dann freuen sie sich aber bitte nicht zu früh. Denn wenn Sie zum Morden und Vergewaltigen noch in den Keller müssen, dann gehören sie doch noch nicht so ganz mit dazu.

Die echte Prominenz darf inzwischen vor laufender Kamera und ganz öffentlich alles nur Erdenkliche tun und lassen, ohne jemals auch nur Gefahr zu laufen, negative Konsequenzen erdulden zu müssen.

Das Einzige, was ein Prominenter heute noch befürchten muss, ist, dass er seinen Promistatus verlieren könnte. Denn dann fallen Gott, Gesetz wie auch die gesamte Menschheit so richtig über ihn her.

Das ganz normale Leben kennt nämlich keine Gnade.

Fediverse Reactions

Windows

26.5.02025 4.9 (9)

Beitragsfoto: Fenster

Vermischtes

Mit öffentlichen Anzeigen hat man es so in unserer Stadt. Ein Running Gag dabei die öffentlichen Uhren, die inzwischen von einer Werbeagentur betrieben werden und nur alle Schaltjahre einmal die Zeit ansagen — das mit der Technik ist ohne KI und Blockchain einfach eine viel zu große Herausforderung. Und wer benötigt bei uns noch Uhren, die Deutsche Bahn auf alle Fälle nicht.

Dafür gibt es immer mehr digitale Werbetafeln an unseren Kreuzungen, was sicherlich nicht gut für den fließenden Verkehr ist. Wobei, auch dies ist noch ausbaufähig — mit KI versteht sich — und man bekommt zukünftig die Werbung während einer roten Ampelphase in die eigene Windschutzscheibe oder das Smartphone eingespielt. Nach einer entsprechenden Werbepause darf man dann weiterfahren oder als Fußgänger die Ampel überqueren — ich sollte mir diese Idee patentieren lassen!

Was mich jetzt wieder zum Wochenende zurückführt, da unser Hauptfriedhof immer mehr Platz bietet und zudem ganz neue Besuchergruppen erschließt, könnte die Stadt diesen doch an eine Werbeagentur vermieten. Und wenn man dann doch einmal seine Familie dort besucht, gibt es zuerst eine Werbeeinblendung, bevor man zur Gießkanne greifen darf — geht doch beim ÖRR auch ohne jegliche Probleme; man verlängert jetzt sogar die Tagesschau, damit man dort noch mehr Werbung unterbringen kann.

Wochenstart

Erfreulich der heutige Start in die Woche. Ich kam mit einem vollgefüllten meseno-Bus von meiner montäglichen Runde zurück. Und das ist es, was zählt. Unterwegs wunderte ich mich erneut über die Fahrkünste mancher Autofahrer. Da ich es immer öfters beobachten kann, dass Autofahrer, bevor sie links oder rechts abbiegen, erst einmal in der Gegenrichtung ansetzen und dabei gerne auch noch die Nebenspur nutzen, frage ich mich nun, an welcher Heilbronner Fahrschule man so etwas lernt. Ich wette, dies ist dieselbe Fahrschule in der man lernt, dass wenn man falsch herum in eine Einbahnstraße einfährt, man so beschleunigt, um noch vor dem Gegenverkehr wieder abbiegen zu können. Solche abenteuerlichen Manöver kann man ganz gut in der Wilhelmstraße beobachten.

Als man vor ein oder zwei Jahren in einem größeren Verteilerzentrum die Lkw-Ein- und Ausfahrt neu gestaltete, fragte ich mich bereits, ob die verantwortlichen Planer bzw. Bauausführer jemals in einem Lastwagen gesessen sind. Wie man es nun ganz gut sehen kann, hatten diese ihre Expertise sicherlich beim Anlegen von Radwegen erworben. Ich staune auf alle Fälle jedes Mal darüber, wie professionell manche Berufskraftfahrer diese Herausforderung stemmen — dass dies nicht immer geschieht, lässt sich allerdings nun nicht mehr verheimlichen, trotz bereits mehrerer erfolgter Nachbesserungen.

Gemischt mein Gefühl bei den heutigen Telefonaten und dem E-Mail-Verkehr mit städtischen Mitarbeitern. Manchmal wähnt man sich in einer echten und modernen Großstadt, aber dann trifft man wieder auf jene Mitarbeiter, die bereits im vorletzten Jahrhundert allgemein als altbacken und störend empfunden worden wären. Wenn man diese endlich identifiziert hat, hilft es auch nichts, man muss sich wohl oder übel in sein Schicksal ergeben und Dinge tun oder veranlassen, die selbst eine Queen Victoria zum Erröten gebracht hätten. Und so werde ich morgen wieder einmal extern Unterlagen einholen müssen, die sich bereits im städtischen Gewahrsam befinden, nur um meinen Teil dazu beizutragen, dass sich mancher Zeitgenosse gebraucht und halbwegs wichtig fühlt.

Die überbordete Bürokratie ist keine Mähr, sie trifft wirklich jeden. Nur manche von uns sind wohlhabend genug, um sich ganze Kanzleien zu leisten, die diese völlig unnötigen Behördengänge für sie übernehmen — aber auch so kann man ganze Gesellschaften in Lohn und Brot bringen, man darf sich halt nicht wundern, wenn zum Schluss nur noch Schulden übrig sind.

Und wenn ich dann all dies Unnötige zum Wohlgefallen meiner Mitmenschen erledigt habe, kann ich mich hoffentlich endlich den Dingen widmen, die wirklich wichtig und existenziell sind.

Wochenende

Die größte kleine Freude hat mir ganz unverhofft Donald Trump bereitet, nämlich als er Wladimir Putin nun wie folgt beschrieb: „He has gone absolutely CRAZY!“ Denn da musste ich sofort an Martin aus Dracula (1931) denken.

„They’re all crazy. They’re all crazy except you and me. Sometimes I have my doubts about you.“

MArtin

Was ganz gut zu einem gestrigen Artikel in der New York Times passt, der untersuchte, woher die GOP-Wähler eigentlich kommen. Mit großer Masse sind es weiterhin die abgehängten und unterbelichteten Volksteile, die Totalitaristen wählen — dies und jenseits des Atlantiks. Und so passt es auch, dass CDU-Politiker inzwischen als Unabhängige antreten, wenn sie in Großstädten gewählt werden wollen, zumindest in jenen, wo man noch mit einer Mindestbildung rechnen kann. Aber auch dort sind offensichtlich die Bürger bereits so wenig belichtet, dass sie diesen Schwindel ohne Wenn und Aber mitmachen und nun einen CDU-OB haben.

Vielleicht ist es aber inzwischen zwingend notwendig, dass man zumindest CRAZY sein muss, falls man nicht völlig unterbelichtet ist, um noch gewählt zu werden. Anzeichen von Vernunft oder gar Rückgriffe auf Fakten gefährden in Zeiten digitaler Hexenverbrennungen das eigene Leben. Und so gilt heute mehr denn je der Hinweis von Joseph Heller.

„The only way to survive such an insane system is to be insane oneself.“

JOSEPH HELLER, CATCH 22 (1961)

Da passte es ganz gut, dass meine bessere Hälfte fast den gesamten gestrigen Tag karitativ unterwegs war, denn so konnte ich wie geplant im Morgenmantel und mit einem Handtuch bewaffnet darauf warten, dass ich abgeholt werde. Da die Wahrscheinlichkeit weiterhin sehr gering ist, dass mich die Vogonen — zumal ich bereits eines ihrer Gedichte hier im Blog gepostet habe — mitnehmen werden, hoffte ich wenigstens auf einen Ford Prefect, der mich zu ein paar Glas Bier einlädt. Wegen meiner Bekleidung machte ich mir dabei keine Sorgen, denn in Heilbronn kann man nie underdressed sein, dies macht doch den Charme unserer Stadt aus.

Da aber auch kein Ford Prefect vorbeikam, begann ich mir Gedanken über den Sinn und Zweck meines Handtuchs zu machen. Wenn ich schon und vielleicht sogar mit der „Heart of Gold“ dereinst unsere Stadt verlasse, dann nähme ich anstatt eines Handtuchs doch lieber meine bessere Hälfte mit — ich bin mir fast sicher, ich müsste mir dafür weder einen dritten Arm noch einen zweiten Kopf wachsen lassen.

Und so nutzte ich kurz darauf das sich bessernde Wetter und ging noch auf dem Hauptfriedhof spazieren. Die etwas älteren Leser aus unserer Stadt erinnern sich vielleicht noch daran, wie vor Kurzem uns die Stadtverwaltung damit „gedroht“ hat, dass es für uns dort keinen Platz mehr gibt und wir letztendlich, ob wir wollen oder nicht, unsere Heimatstadt verlassen müssen.

Ich gehe seit meiner frühsten Jugend gerne auf dem Hauptfriedhof spazieren, meist um die Familie zu besuchen. Inzwischen ist der morbide Charme unserer Stadt auch auf den Friedhof übergeschwappt, was einem Spaziergang dort aber keine Abbrüche tut.

Spannender Weise wollen immer weniger Heilbronner in unserer Stadt begraben werden, ganz zu schweigen von dort „tot überm Zaun hängen“ — was beim generellen Zustand unsere städtischen Zäune auch sehr schwierig wäre. Auf alle Fälle leert sich der Friedhof zusehends und so müssen wir uns so langsam aber sicher nicht nur Gedanken darüber machen, wo wir noch Fachkräfte und Leistungsträger für unsere Stadt herbekommen, sondern auch nach auswärtigen Leichen Ausschau halten.

Könnte aber sein, dass dies genauso gewollt ist, damit auch zukünftige Bürgermeister und Gemeinderäte noch ihren Bauplatz in bester Lage erhalten. Nur mit einem Ehrengrab geben sich diese Menschen schon lange nicht mehr zufrieden.

Da inzwischen viele Heilbronner mit ihren Hunden auf dem Hauptfriedhof spazieren gehen, während die unzähligen Katzen langsam, aber sicher die ehemals bedeutende Eichhörnchenpopulation reduzieren und Betrunkene gerne ihren Rausch auf den Gräbern ausschlafen, muss man sich schon einmal fragen, ob man als Leiche dort noch selbst begraben sein möchte.

Dennoch schlendere ich weiterhin gerne durch die Reihen und gucke, wer denn dort bereits schon so alles liegt. Auch entdecke ich dabei die eine oder andere Scheußlichkeit, wer z. B. trotz städtischen Verbots seinen Vorgarten mit Kies (erst gestern konnte ich solch einen frisch angelegten Vorgarten in der Stadt bestaunen!) bedeckt, der möchte auch sein Grab so ausgestattet wissen. Gräber mit Plastikblumen und sonstigem Müll vollgestopft sind dann aber doch zu viel des Guten.

Gerne gucke ich bei den Soldatengräbern vorbei und freue mich, wenn diese weiter erhalten bleiben, das Mindeste, was wir für diese jungen Männer tun können. Und wer genau hinguckt, der kann feststellen, dass inzwischen auch die ersten Gräber von jüngst gefallenen Soldaten zu finden sind, jene, die z. B. unsere Heimatstadt am Hindukusch verteidigt haben. Ein solches Grab habe ich gestern erst entdeckt und wundere mich doch ein wenig, dass es sich dabei um ein Privatgrab handelt — die Zeiten ändern sich.

Dann aber wurde ich in meinen Gedanken von einem Notarzt- und einem Rettungswagen gestört, die beide mit Blaulicht an den Gräbern und an mir vorbeischossen. Mein erster Gedanke, ein ehemaliger Bürgermeister rotiert zu stark in seinem Grab, dann meine Befürchtung, dass die ersten Heilbronner bereits ihren Gräbern entfliehen wollen.

Kurz darauf gab es eine Entwarnung, denn nur ein Junkie benötigte etwas Hilfe. In Heilbronn gibt es nicht nur betreutes Lernen und betreutes Essen, sondern bereits auch betreutes Spritzen — alles mit unseren Steuergeldern bezahlt.


Blogger

Meinung 4.5 (8)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Eigentlich wollte ich heute gar nichts posten, ein wenig Erholung beim Schnipseln, ein wenig die kommende Vorlesung vorbereiten, ein wenig den Europa-Ball nachbereiten, ein wenig spazieren und ein wenig Rummikub spielen.

Dass ich regelmäßig meine Posteingänge leere, gehört einfach mit dazu, wie auch die Lektüre anderer Blogger, welche sich die Mühe machen und ihre eigenen Meinungen ins WWW pusten. Deren Lektüre ist für mich inzwischen viel wichtiger als die Zeitungsartikel von Journalisten, deren Motivation oder gar Können ich kaum noch nachvollziehen kann.

Und so kamen ein paar Beiträge in meine Timeline, die ich zwar wahrnahm, aber dann doch nicht kommentieren wollte, denn mein Basteln am Youtube-Kanal war mir einfach heute wichtiger — by the way, es gibt neue Videos zum Europa-Ball; auch finde ich, dass meine bessere Hälfte und ich gar nicht schlecht zusammen tanzen.

Dann kam aber der Beitrag von Thomas Michl rein, der spannender Weise zu weiteren Beiträgen anderer Blogger passte; Thomas beklagt einen „Meinungsfundamentalismus“. Johannes Kuhn beklagt sich dazu noch über die Besserwisser, so kam es zumindest bei mir an — was übrigens ganz gut zu meiner kommenden Vorlesung passt. Und Horst Schulte kündigte an, dass er nun auch Bluesky und Mastodon verlassen hat: Polarisierung statt Dialog.

Wohl ein Beitrag zu viel, ich habe dabei nur jene erwähnt, die aktuell noch in meiner Timeline zu finden sind, und so muss ich nun auch und ganz spontan meine eigene Meinung kundtun.

Gut ist es auf alle Fälle, wenn Menschen heute noch eine eigene Meinung haben. Schlimm sind doch eher und gerade jene Mitmenschen, denen wirklich alles am Arsch vorbeigeht. Und wenn sie dann doch eine eigene Meinung haben, dann, dass sie gerne noch ein Bier hätten.

Und so halte ich es generell für lobenswert, wenn Menschen ihre Meinung äußern, manche können dies dabei besser als andere; was aber erst einmal nichts über die „Qualität“ der eigenen Meinung aussagt. Manche Mitmenschen bemühen sich sogar, Gründe und Argumente anzuführen, die die eigene Meinung untermauern sollen.

Und so ist das Kundtun der eigenen Meinung — manche Blogger machen dies ausschließlich nur noch in ihren eigenen Blogs, weil sie wohl die Kommentare der Leser fürchten oder einfach nur die Art und Weise, wie viel zu viele Mitbürger inzwischen auf andere Meinungen reagieren, nicht mehr ertragen können — eine gesellschaftliche Notwendigkeit.

Wie man mit den Meinungen anderer Menschen umgeht, ist ebenfalls wichtig und vielleicht sogar noch bedeutender.

Auf alle Fälle aber wagt ein Mensch, der seine Meinung kundtut, mehr als viele andere. Meinungen zu unterdrücken oder gar Menschen mit eigener Meinung zu verdammen ist eine gesellschaftliche Sackgasse!

Deshalb müssen wir wohl allesamt wieder lernen, wie man mit den Meinungen anderer umzugehen hat, ganz besonders mit den Meinungen derer, die man vielleicht sogar nach sehr reiflicher eigener Überlegung einfach nicht teilen kann.

Und so wäre es vielleicht ganz gut, wenn man die Meinungen jener Mitbürger, die man nicht teilen kann, einfach nur ignoriert. Damit stellt man sicher, dass überhaupt noch Meinungen geäußert werden, denn nicht jeder Bürger ist ein Michael Kohlhaas oder ein Dietrich Bonhoeffer.

Jede Regel hat ihre Ausnahme: davon nehme ich selbstverständlich jene Meinungen von Mitbürgern aus, die gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen. Hier hat jeder Demokrat und Bundesbürger zu widersprechen! Das hat etwas mit Arsch in der Hose zu tun.

Schön wäre es wiederum, wenn man eine Meinung eines anderen teilt, dass man diesen dann darin bestärkt. Das führt nämlich dazu, dass weitere Meinungen geäußert werden und wir alle von der Meinungsvielfalt profitieren können. Man merke sich: eine Gesellschaft, wo es nur die eine Meinung gibt, ist immer eine Diktatur.

Etwas komplizierter wird es dann, wenn man sich mit den Meinungen anderer, vor allem jenen, die man zumindest aufs Erste nicht teilen kann, auseinandersetzen möchte.

Denn jetzt beginnt erst unsere Debatten-, Diskussions- und Gesprächskultur! Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der sich darauf einlässt, immer als Gewinner vom Platz geht.

Leider sind die sogenannten Social Media nicht der richtige Ort dafür. Deshalb sollten die untereinander vernetzten Blogs (Fediverse) von Menschen mit Diskussionskultur bevorzugt werden.

Bis heute aber sind es weiterhin die Gespräche, welche man vor Ort mit seinen Mitbürgern führt, die für alle den größten Nutzen bringen — selbst der größte Arsch wird sich dabei bemühen, als halbwegs zivilisiert zu erscheinen.

Jetzt geht es aber wieder zurück zu Rummikub — ich hoffe wenigstens einmal ein Runde zu gewinnen, aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.