Kunst am Bau

18.8.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Kunst am Bau

Grenzkontrollen

Wer von uns so blöd ist und an sichere Renten glaubt, der glaubt auch an weitere Sicherheitsgarantien und ganz besonders auch an die Wirksamkeit von Grenzkontrollen!

Völlig verantwortungslose Politiker haben dies nun wieder für sich entdeckt, und wir dürfen uns sicher sein, dass sie sich zusätzlich auch noch dabei selbst bedienen — wenn schon, denn schon!

Inzwischen ist es wieder einmal bekannt, dass diese völlig unnützen Grenzkontrollen uns Bürger erneut Millionen kosten! Dieses Mal aber haben die dafür verantwortlichen Politiker bemerkt, dass sie damit auch ein paar eigene Wähler verärgern. Und schon gibt es an unseren Grenzen überall einen „Workaround“, der sicherstellt, dass halbwegs intelligente Pendler, Firmen und selbstverständlich auch sämtliche Kriminelle, darunter auch Schleuser, ohne Grenzkontrollen nach und aus Deutschland reisen können.

Diese sündhaft teueren Grenzkontrollen, die auch noch die Sicherheit in Deutschland gefährden, indem sie unsere Polizeien unnötig beschäftigen und von der tatsächlichen Kriminalität fernhalten, erfüllen nur zwei Zwecke: erstens bedienen sie die Urängste völlig verblödeter Parteimitglieder und zweitens erfüllen sie die feuchten Träume von Faschisten, Nazis und anderen Totalitaristen.

Sicherheitsgarantie

Jedem Politiker, der dieses Wort nur in den Mund nimmt, müsste man sofort denselben verbieten! Das Einzige, was sicher ist, ist der Tod!

Der absolute Hohn dabei, der Ukraine erneut eine Sicherheitsgarantie geben zu wollen. Was die erste Sicherheitsgarantie brachte, sehen wir seit 2014 ganz gut. Kaum hatte die Ukraine ihre Nuklearbewaffnung und weitere strategische Waffen an Russland abgegeben sowie zusätzlich den Russen die Krim für deren Flotte zur Verfügung gestellt, fielen diese mordend, plündernd und vergewaltigend über die Ukraine her!

Seit gut 10 Jahren sehen sämtliche „Sicherheitsmächte“ dabei zu und helfen der Ukraine nur insoweit, dass diese die Russen ein klein wenig verärgert. Wahrscheinlich auch nur, um den eigenen systemrelevanten Personen dabei möglichst hohe Gewinne sichern zu können.

Und jetzt, da diese Personen sich kaum noch weiter bereichern und wir Bürger kaum noch die Kosten dafür tragen können, muss die Ukraine klein beigeben und erhält dafür eine weitere Sicherheitsgarantie, die wie die erste auch nicht das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt wird!

Einzig ein paar systemrelevante Ukrainer werden daran etwas verdienen — unter Kollegen, ob aus Russland, aus der NATO, aus der EU oder sonst woher, lässt man sich nicht lumpen.

Der einzige Trost für uns Bürger, egal woher, ob nun aus der Ukraine oder der NATO, auch unsere Milliardäre, die sich mit Sicherheitsgarantien egal welcher Art dumm und dämlich verdienen, müssen einmal sterben.

Dennoch stirbt es sich mit ein paar Millionen auf der hohen Kante und einer Villa in der Schweiz weit angenehmer als derzeit in der Ukraine und wohl demnächst auch bei uns.

Unsere Politiker sollten sich derweil ihre Sicherheitsgarantien sonst wo hinschieben! Wir Bürger bejubeln sie aber weiterhin wohl einzig und alleine wegen deren Dreistigkeit.

Vermischtes

Erst in der Eifel, genauer gesagt, bei meiner Schwester, lernte ich jüngst Komorebi (木漏れ日) kennen, allerdings in einer handwerklich hergestellten Version mit LED. Und kaum wusste ich darüber etwas mehr, fand ich eine solche Kreation auch bei mir zu Hause — ich fragte mich schon etwas länger, was der genauere Sinn dieser Konstruktion sei. 木漏れ日 beschreibt den sichtbaren Effekt von Sonnenlicht, welches durch Zweige und Blätter gefiltert seine Schatten auf den Boden wirft.  

Heute seit langem wieder eine Fahrt mit dem meseno-Bus, der Vorteil dabei, eine sehr langwierige Baustelle hat sich inzwischen fast in Wohlgefallen aufgelöst. Wie bereits gesagt, in der Zeit, in der bei uns 500 Meter Straße saniert werden, bauen römische Legionäre eine Straße durch den gesamten afrikanischen Kontinent, welche dann auch noch gut 2 000 Jahre hält. Und kommende Woche reißen unsere Baufirmen das Ganze bestimmt wieder auf, weil sie nun Glasfaser verlegen möchten.

Bei uns werden aber auch Manager großer Unternehmen für ihr Vollversagen und das Herunterwirtschaften ganzer Industriezweige fürstlich belohnt. Egal wie viele Milliarden Euro diese auch in den Sand setzen, deren Entlohnung steigt weiterhin ins Exorbitante. Ich gehe einmal davon aus, dass hier ein Zusammenhang besteht! Wer Idiotie und Versagen belohnt sowie Kriminelle zu Kultfiguren verklärt, der wird sich in einem Land wie unserem wiederfinden, wo nicht einmal ein Zug pünktlich sein kann!

Was mich wiederum milde stimmt, wenn ich nachgucke, wer von den angemeldeten „Hertensteinern“ bereits seinen Teilnahmebeitrag überwiesen hat — wird wohl an den Banken und Sparkassen liegen, die während der Urlaubsphase Schwierigkeiten haben, um ihren originären Aufgaben nachzukommen.

Und wer sich jetzt fragt, warum wir überhaupt die Teilnahmebeiträge im Vorfeld einfordern? Die Erklärung ist ganz einfach, dies ist für uns das verlässlichste Instrument, um den Köchen des Hotels einen Anhalt fürs Kochen geben zu können — das hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun, es ist immer jammerschade, wenn man hinterher viel zu viel Essen wegwerfen muss.

Noch vor ein paar Jahren fuhr ich nach etwas größeren Veranstaltungen mit meinen Mitarbeitern in ein von mir betreutes Kinderheim und die vielen erfreuten Gesichter der Kinder, die sich auch sogleich auf das Essen stürzten, war immer wieder der tatsächliche Höhepunkt unserer Veranstaltungen.

Inzwischen wäre so eine Maßnahme bei uns nicht mehr möglich — aber nicht, weil es keine hungrigen Kinder mehr gibt!

Inzwischen habe ich nur noch Bluesky zum Doomscrolling, auch YouTube spült zwar ab und zu noch wirklich Unnötiges in meine Timeline, was aber zumindest bei mir einen ganz anderen Effekt hat, als wenn man das Bluesky-App oder dessen Website aufruft und tatsächlich damit beginnt, sich die dortigen Nachrichten alle reinzuziehen. Nicht nur, dass es eine völlige Zeitverschwendung ist, es macht auch etwas mit den eigenen Gedankengängen — und schon erwische ich mich wieder dabei, wie ich etwas like oder teile, noch schlimmer gar selbst kommentiere.

Als ich noch mehr Menschen auf diesen Social Media gefolgt bin, gab es als Bestrafung fürs Kommentieren regelmäßige Shit-Stürme — „kleine Sünden straft der Herr sofort.“ Inzwischen folge ich nur noch einer Handvoll Menschen, was allerdings völlig genügt, um mit Unnötigem vollgemüllt zu werden. Aktuell gibt es auf Bluesky gar ganze Lawinen von „Block-Aufforderungen“, bis ich dies erst kapiert habe, war es eigentlich schon wieder einmal zu spät.

Zumindest für mich sind die Social Media inzwischen der völlig falsche Weg, egal wie ich mit diesen umzugehen versuche. Jüngst war es Thema in der Familie. Weil ich schon länger meinen Facebook-Account gelöscht habe, verlor ich damit die Verbindung zu sehr weit entfernten Familienmitgliedern. Dabei war es mir nicht bewusst, dass ich als einziger die Verbindung hatte.

Da ich aber mit einem eigenen Blog im Internet vertreten bin und jeder Mensch mit Internet-Anschluss auch googeln und wenn doch nicht inzwischen seine bevorzugte KI bitten kann, dies für ihn zu tun, werden sich diese weit entfernten Familienmitglieder bei Bedarf melden können.

So ganz nebenbei habe ich erfahren, dass die üblichen Wadenbeißer aus ihrem Urlaub zurück sind und nun versuchen, doch noch etwas Unruhe zu verbreiten; das Zeitfenster hierzu ist inzwischen allerdings geschlossen, ab jetzt können sie sich nur noch selbst oder ihrer eigenen Partei schaden.


Selbstbetrachtungen

Kalenderwoche 33 5 (7)

Beitragsfoto: Marc Aurel Zitat

Ursula und Dan sorgten dafür, dass die 33. Kalenderwoche eine der besseren des Jahres war. Für alles Gute darin zeichnen sie zusammen mit meiner besseren Hälfte verantwortlich. Alles Schlechte darin muss ich mir selber auf die Fahnen schreiben.

Ganz ohne Frage, das Highlight der Woche war der Besuch der ersten Marc Aurel-Ausstellung des Rheinischen Landesmuseums in Trier, gleich gefolgt von meiner Restaurantentdeckung des Jahres, dazu etwas mehr im Verlauf dieses Blog-Beitrags.

Wo aber Licht ist, da ist auch Schatten! Und der Tiefpunkt der Woche war der Besuch der zweiten Marc Aurel-Ausstellung in Trier — gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Schlechter als die Ausstellung war nur noch die Führung durch dieselbe. Wie ich es in dieser Ausstellung erneut bestätigt bekommen habe, hatte Helmut Schmidt das Marc Aurel Buch auf seinem Schreibtisch liegen. Wie wir es in der Ausstellung erfahren durften, hat er dieses im Laufe seines Lebens mit unzähligen Kommentaren versehen — was mich nun doch etwas neugierig machte, denn auch ich kritzele in sämtliche Bücher.

Sehr schade nun, dass genau dieses Buch Helmut Schmidts zwar in der Ausstellung zu sehen war, dann aber auch das einzige Buch in der Ausstellung, welches nicht aufgeschlagen präsentiert wurde — so unstimmig wie der ganze Rest der Ausstellung, den man am besten in Schweigen hüllt.

Auf alle Fälle gab es zur Entschädigung einen netten Kaffeebesuch, ein kleines Open Air-Konzert direkt neben der Porta Nigra und eine Stadtrundfahrt mit einer Bimmelbahn. Das kann man immer machen und benötigt auch keine eigene Vorbereitung.

Nun aber zu meiner Restaurantentdeckung des Jahres. Ursula und Dan führten uns am Abend ins „Masons – taste the world“. Dieses Restaurant gibt es nicht nur in Trier, sondern auch in Saarbrücken und in Kaiserslautern. Wir hatten allesamt gut zwei Stunden lang unseren Spaß und dies bei sehr gutem Essen. Ich bin davon überzeugt, dass auch viele andere Heilbronner ihre Freude an einem solchen Restaurant bei uns vor Ort hätten! Und so lange es dieses Restaurant (noch) nicht bei uns gibt, lohnt sich die Fahrt in einer dieser drei Städte — man kann die Fahrt auch mit einer Ausstellung verbinden.

Damit wir am Samstag ausreichend Zeit für die Ausstellungen und Trier selbst hatten, reisten wir bereits am Freitag nach Bitburg. Ich kenne Bitburg nun bereits auch schon gut 30 Jahre etwas näher und bin von der Stadtentwicklung positiv überrascht. Ohne größere Sponsoren, mal die Brauerei außen vor gelassen, macht die Stadt das Beste aus ihrer Situation und wird u. a. allen ihren Einwohnern noch vor Heilbronn einen Glasfaseranschluss anbieten können.

Heute reisten wir dann ganz gemütlich über den nördlichen Hunsrück zurück.

Und auch der Rest des Tages verlief sehr harmonisch. Pflanzen gießen, Friedhofsrunde und gemeinsames Stöbern in alten Fotoalben.

So ganz nebenbei konnten wir noch mit Peter Beschnidt den Gesprächskreis 2 bei den 9. Hertensteiner Gesprächen etwas mehr detaillieren und ich freue mich darüber, dass am Abend die bereits 90. Anmeldung für die Gespräche hereinkam.

Ich weiß zwar immer noch nicht, was die Ausstellungsmacher der zweiten Marc Aurel-Ausstellung eigentlich bezwecken wollten, maße mir auch nicht an, darüber zu entscheiden, ob dieser nun ein guter oder ein schlechter Mensch gewesen ist, bin mir aber ziemlich sicher, dass ihm eine Teilnahme an den Hertensteiner Gesprächen ganz gut gefallen hätte!

Zudem gibt es und dies ganz überraschend eine Bewerbung zum Auftritt beim nächsten Europa-Ball, was ein sehr gutes Zeichen ist, da jemand für diesen Tanzball Werbung gemacht haben muss.

Während ich ein schönes Wochenende hatte, trafen sich die aktuell größten Loser aller Zeiten, Donald Trump und Wladimir Putin, in Alaska. Gut, dass ich von dieser Show fast nichts mitbekommen habe! Lustig, sie fuhren beide gemeinsam in einer Limousine — sollten da keine leichten Mädchen mit an Bord gewesen sein, dann sollten sich deren Anhänger so langsam aber sicher ganz ernste Gedanken machen.

Dann aber erinnerte Franz Schirm an unser diesjähriges Europa-Grillen und ich wurde wieder in meinen Gedankengängen etwas abgelenkt. Aber nur ganz kurz. Im Falle, dass auch noch Victor Orban aus der Limousine gestiegen wäre, dann wäre die Sache ganz klar gewesen: bei den schwulen Nazis nennt man dies „Ring of Fire“ — ich bin da aber nicht so ganz sattelfest, wahrscheinlich benötigt man noch einen Bernd Höcke und seine anderen Kumpane mit dazu.

Marc Aurel saß zumindest gemäß den damaligen Künstlern gerne auf einem Pferd, er hatte dabei aber ganz im Gegensatz zu Wladimir Putin etwas an — nackte Machthaber und deren Pferde, dies müsste uns zu denken geben. Die zweite Marc Aurel-Ausstellung hat zwar viele Despoten zu Pferde gezeigt, leider aber nicht Putin — wäre vielleicht genau die Chance gewesen, um tatsächlich Bedenkenswertes auszustellen; das hätte aber etwas Hirn und echtes Engagement bedurft. Und so musste dort der bereits völlig abgehalfterte Richard David Precht herhalten, ein ausgewiesener Experte des Stoizismus.


Friedrich-Ebert-Brücke

Seeräuberstadt 4.9 (17)

Beitragsfoto: Friedrich-Ebert-Brücke | © MonikaP auf Pixabay

Kaum habe ich mich zur aktuellen Situation der Gastro-Szene in Heilbronn geäußert, hat sich Thomas Aurich bei mir gemeldet. Und er hat mir dabei sogleich einen sehr interessanten Heilbronner vorgestellt, der jüngst mit einem eigenen Video zur Heilbronner Stadtentwicklung brillierte.

Michelangelo Pulvirenti lebt bereits seit 1994 in Heilbronn und sieht sich dabei auch als Heilbronner; bei seinem Engagement für unsere Stadt wird ihm dabei auch keiner widersprechen wollen.

Schon lange deutscher Staatsbürger macht er aus seiner italienischen Abstammung kein Geheimnis. Meines Wissens waren es unsere italienischen Nachbarn, die bereits im Mittelalter dafür sorgten, dass sich Heilbronn von den Nachbarstädten positiv abheben konnte. Und sehr wahrscheinlich waren es auch die Römer, die uns bereits in der Antike den Wein und die europäische Kultur brachten. Michelangelo ist 1971 auf Sizilien geboren und lebt bereits seit 1973 in Deutschland.

Und so sollten wir den Ideen von Michelangelo Pulvirenti durchaus einmal lauschen. Von Beruf ist er Kfz-Lackierer, verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder. Seine Ehefrau ist Frisörmeisterin und hat einen eigenen Frisörsalon. Ohne Frage, die gesamte Familie steht fest mit beiden Beinen auf dem Boden.

Seine Hobbys sind Musik und American Football, was ihn für mich noch sympathischer macht. By the way, aufgrund der eigenen Familie muss ich für die Kansas City Chiefs fiebern, mein Herz und dies trotz Umzugs gehört aber weiterhin den Las Vegas Raiders, für die ich von 1982 bis 1995 so richtig fieberte.

Da Michelangelo mit seiner Musik in den USA bereits zweimal Gold und einmal Platinum errungen hat, muss ich mir diese demnächst einmal etwas genauer ansehen.

Nun aber geht es sogleich zu seiner Idee, wie wir unsere gemeinsame Heimat bessermachen können — er rennt damit bei mir offene Türen ein! Und auch Thomas Aurich findet das ganz gut, denn sonst hätte er mich nicht auf Michelangelo aufmerksam gemacht.

Michelangelo Pulvirentis großartige Idee für Heilbronn

Schon als ein paar Heilbronner mit der Idee der SülmerCity aufwarteten, fragte ich mich, warum man nicht gleich Nägel mit Köpfen macht und die gesamte Straße überdacht. Der Kompromiss war wohl die halbwegs gelungene Überdachung der Hafenmarktpassage — tut keinem weh, hilft aber auch keinem weiter.

Und so sollten wir Heilbronner einmal etwas genauer über die Idee von Michelangelo Pulvirenti nachdenken. Er spricht in seinem Video noch über Piraten, aber wir kommen unseren Böckingern sehr gerne entgegen und ändern das Ganze in Seeräuber ab. Auch Thomas Aurich wird nichts dagegen haben!

Manchmal muss man einfach etwas weiter denken, um ein klein wenig voran zu kommen. Wahrscheinlich haben damals die Kelten oder Germanen in Heilbronn und Umgebung nur die Nasen gerümpft, als die Römer mit ihren Trauben um die Ecke kamen — heute ist der Wein aus Heilbronn nicht mehr wegzudenken!

Und so bitte ich meine Heilbronner Mitbürger nur darum, sich diese Idee einfach einmal etwas näher anzuschauen. Ob dann die Hütten am Neckar rund oder viereckig sind, dürfte zweitrangig sein.

Michelangelo freut sich auf Ihre Kommentare und Anmerkungen! Diese können Sie gerne gleich hier an ihn selbst richten.