Blitz

Losverkäufer 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Widerlinge in unserer Gesellschaft, die sich ansonsten nur als Fahnenflüchtige und Drückeberger einen Namen machen, haben nun wieder einmal einen Höhenflug: die Wehrpflicht im Losverfahren.

Ich halte schon jetzt jede ehrliche Wette, dass das gerade propagierte Losverfahren nur jenen zum Vorteil gereicht, denen wie bereits zuvor den eigenen Eltern auch nur die Fahnenflucht und die Drückebergerei bliebe.

Eine Wehrpflicht in Deutschland generiert nur Deppen wie mich — aka Freiwillige — oder Mitbürger, die sich von wirklich jedem über den Tisch ziehen lassen, also auch wieder Deppen.

Wenn wir in Deutschland nur halbwegs ehrlich miteinander wären, dann würden wir diese neue gesellschaftliche Errungenschaft von vorne herein gleich Deppenpflicht nennen!

Dasselbe gilt bei uns schon lange für die Steuer, denn die wird ebenfalls nur von uns Deppen beglichen!


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Aus gegebenem Anlass wieder einmal ein Musikvideo, vielleicht auch gleich drei. Dieses Mal von D’Angelo, der im richtigen Leben Michael Eugene Archer hieß. Meine Leser, die schon kein Gefallen an Prince gefunden hatten, die sollten sich nun besser gleich wieder ausklinken, oder sich doch einmal auf etwas Neues einlassen, wobei D’Angelos Musik auch schon ein paar Jahrzehnte nichts mehr Neues ist.

1995 startete er mit seinem Debutalbum „Brown Sugar“, das gut und gerne noch heute als leichte Bar- oder Lounge-Musik durchgeht.

„Lady“ ein weiterer Song vom selben Album.

Mein Lieblingsalbum von ihm ist allerdings „Voodoo“ (2000). Dort findet man u. a. das Lied „Feel Like Makin’ Love“.


Blitz

Posthum 5 (3)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Heute hat mich Thomas Michl getriggert, einfach nur dadurch, dass er mir einen Link zu einem Artikel von Oliver Stenzel in der Wochenzeitung Kontext mit dem Titel „Nazijäger darf nicht Ehrenbürger werden“ vom 15.10.2025 schickte.

Jeder auch nur halbwegs gebildete Deutsche kennt Fritz Bauer und weiß, dass dieser bereits schon etwas länger tot ist. Für mich neu war, dass er sich auch gegen den § 175 stark machte und er aus Stuttgart stammte.

Aber nun zu der Forderung, toten Menschen im Nachhinein Ehrungen zukommen lassen zu wollen. Ich gebe dabei zwei Dinge zu bedenken. Erstens hilft es dem Geehrten gar nicht und zweitens ist es nur eine Selbstbeweihräucherung der Ehrenden.

Schlimmer noch, es kann sogar in eine Art Leichenschändung ausarten! Stellen wir uns nur einmal vor, Fritz Bauer konnte aufgrund seiner eigenen Geschichte mit Stuttgart überhaupt nichts mehr anfangen und hasste diese Stadt sogar noch? Stellen wir uns weiterhin vor, er hätte sämtliche entsprechende Ehrungen bereits im Vorfeld vehement abgelehnt!

Was würde dies nun für eine posthume Würdigung bedeuten? Ein weiterer Arschtritt und das noch gegen jemand, der sich überhaupt nicht mehr selbst wehren kann!

Deswegen bin ich außer bei Tapferkeitsmedailien, die man schon immer meist toten Helden verlieh, gegen jegliche posthume Würdigung. Im Zweifelsfalle für den Angeklagten!

Wenn den Stuttgartern damals etwas an Fritz Bauer gelegen wäre, dann hätten sie ihm noch zu Lebzeiten eine Ehrung angeboten.