Zettelkasten

Wochenrückblick 42 4 (3)

Beitragsfoto: Zettelkasten | © Africa Studio, Shutterstock

Hier findet man nun mein bereits viertes Rundschreiben dieser Serie. So ganz auf die Schnelle geschrieben, da ich heute noch ein paar Termine habe. Das mit den Ruhetagen muss ich mir doch noch einmal etwas genauer anschauen.

Auch diese Woche begann erneut mit einem Montag – da muss ein System dahinter stecken, nur so meine Vermutung.

Am 17. Oktober 2025 hatte ich ein Gespräch mit einer Leserin. Nun vermisst Sie meine regelmäßigen E-Mail über jeden neuen Blog-Beitrag. Hier wäre es nun tatsächlich angebracht, mit einem RSS-Reader einfach mein Blog zu abonnieren. 

Und wer etwas mehr Geduld hat, der kann zumindest bis auf weiteres auf dieses Rundschreiben warten und erhält damit dann einen groben Überblick darüber, was ich so alles im Blog geschrieben habe.

Gleich am Montag, 13. Oktober 2025 schrieb ich über einen Höhenflug, Wehrpflicht und Vermischtes. Das mit der Wehrpflicht entwickelte sich kurz darauf zu einem Drama, wobei es überhaupt nicht mehr um Landesverteidigung oder die Bundeswehr geht. 

Tags darauf konnte ich u. a. über eine ziemlich abgehangene Opernaufführung schreiben. Wobei es noch den einen oder anderen Tipp gab.

Am 16. Oktober 2025 konnte man ein wenig mehr über mich erfahren, denn ich nahm an einer Blogparade teil. Ein extra Beitrag gab es über einen kürzlich verstorbenen Musiker, den finden jene, die auf meinem Blog ein wenig suchen.

Den letzten Wochenbeitrag gab es dann bereits am Freitag, 17. Oktober 2025, wobei ich über Bier und gute Pralinen schrieb. Selbstverständlich war das noch nicht alles! Auch die Bahnkrise, der Mormonismus oder Losverkäufer beschäftigten mich. Wen dies interessiert, der kann das über Inhalte oder die Suche im Blog finden.

Meinen schwarzen Humor ließ ich im Beitrag Neuzeit ein wenig durchblicken. Was im Beitrag Posthum vielleicht schon als Sarkasmus durchgeht.

Mit einem anderen regelmäßigen Leser unterhielt ich mich über Seitenaufrufe und Klicks. Ein Nischenlog wie meines hat einfach keine große Leserschaft. Und nun bin ich erneut gespannt darauf, wer sich die Mühe macht und das vierte Rundschreiben zur Kenntnis nimmt.

Gerne kann man mir einen Gruß in meinem Gästebuch hinterlassen! Dazu sind Gästebücher doch da.

Kommende Woche wird wieder sehr spannend, zumindest was das echte Leben anbetrifft. Könnte sein, dass sich dies auch auf das Blog auswirkt. Ich freue mich auf die Begegnungen in echt, auf eine Fahrt nach Straßburg, eine Geburtstagsfeier und auf den einen oder anderen Schriftverkehr. 


Lesezeichen

Bahnkrise 5 (3)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Thiemo Heeg | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die wahren Gründe für die Bahnkrise – Liegt es nur am Netz? (zuletzt aufgerufen am 18.10.2025 um 12.15 Uhr; meine Leser konnten den Artikel bis jüngst noch kostenfrei lesen — waren wohl zu viele.)

„Verspätungen, Zugausfälle – jeder weiß: Es liegt an der maroden Infrastruktur. Das stimmt. Aber es gibt noch andere Gründe für die Krise der Bahn. Manager und Politiker sprechen nur weniger gerne darüber. …

Was den Zugexperten erheblich stört, ist die bestellte Länge. Gut 250 Meter misst der neue ICE L. Die längsten Bahnsteige in Deutschland aber sind rund 400 Meter lang, aus gutem Grund: Das entspricht ziemlich genau der Länge einer ICE-Doppelgarnitur aus zwei verbundenen kürzeren Teilzügen. Zwei der neuen ICE L lassen sich im Fall des Falles nicht mehr zusammenspannen – zu lang für jedes Bahnhofsgleis zwischen Rügen und dem Breisgau. Verschenkte 150 Meter, findet Hecht.

Die Ineffizienz der DB-Unternehmen führe zu Qualitätseinbußen, unter anderem zur Vielzahl von Verspätungen und Zugausfällen.

Die Bahn werde „noch auf Jahrzehnte ein kranker Patient bleiben, der nicht überfordert werden darf“. Einen kleinen Geschmack davon lieferte die Bahn zur ICE-L-Premiere am Freitag. Zwei Tage zuvor verschickte sie eine korrigierte Einladung – mit einer Änderung des Gleises.“


Guter Artikel über die Deutsche Bahn, der allerdings politisch korrekt die eigentliche Ursache der Misere ausklammert. Helmut Kohl hat mit der Union sofort nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte damit begonnen, unser Land zur Plünderung frei zu geben.

Sehr viele wurde in den folgenden Jahrzehnten damit unheimlich reich und den Mitläufern garantiertes es ein völlig entspanntes Leben — die geistig-moralische Wende halt!

Und diesen Personen, die heute noch von diesem System profitieren, die wollen keine Veränderung. Sämtliche Milliarden Euro, die wir weiterhin in dieses System kippen, werden aufgesaugt und machen die Plünderer noch reicher.

Was wir bräuchten wäre, die Verantwortlichen wieder zur Verantwortung zu ziehen und in Regress zu nehmen!

Am 31. Dezember 2025 laufen z. B. die Fristen für CumEx aus und die Plünderer kommen alleine hierbei mit gut 30 Milliarden Euro davon. Und einer der dafür Hauptverantwortlichen, Olaf Scholz, geht nun täglich mit seinem persönlichen Hofstaat im Reichstag spazieren.


Blitz

Neuzeit 5 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die aktuelle Regierung arbeitet vehement und unisono an der Neuzeit.

Wie wir alle erfahren durften streicht nun die Lufthansa die Inlandsflüge zusammen und die Bahn verlangsamt signifikant die Geschwindigkeit aller ihrer Züge. Auf den Autobahnen sind die 80 Stundenkilometer inzwischen fast bereits Normalität und in den Städten die Schrittgeschwindigkeit mehr als populär.

Auch beim Erhalt beziehungsweise dem Rückbau unserer Infrastruktur wird auf Entschleunigung gesetzt. 40 Jahre Planungszeit für neue Projekte sind nun gang und gäbe und auch die Bauzeiten werden künftig in Jahrzehnten bemessen.

Die Politik hat erkannt, dass wir Deutschen damals sehr viel glücklicher waren, damals als noch die Postkutschen durch die Gegend schaukelten, die Prinzen und Prinzessinnen zur Jagd bliesen und der Führer uns sagte, wo es lang geht.

Und so ist es nur folgerichtig, dass unsere Industrien ins Ausland überführt werden und der gute alte Ackerbau zum Maß aller Dinge erklärt wird.

Einzig und alleine störend sind noch das „Stadtbild“, wo doch noch zu viele Ausländer zu finden sind, die nicht aufs Oktoberfest oder ins Brauhaus wollen bzw. Kuckucksuhren kaufen, und unsere noch halbwegs funktionierende Justiz: Korruption, Pädophilie und Frauen prügeln sind doch keine Straftaten, sondern Kulturgut!

Demnächst schicken wir auch wieder unsere kräftigen jungen Männer allesamt, zumindest aber im Losverfahren, zur Kartoffelernte auf die Felder, damit auch jeder weiß, wohin bei uns der Hase läuft.