Maskerade

6.5.02021 5 (1)

Inzidenz

Heute geht es bei uns mal wieder um Inzidenzzahlen. Eins sollte allen dabei klar sein, dass dies nichts mit Migration, sondern mit Bildung zu tun hat — und auch „Akademiker und Leute mit Niveau“ sich saudumm anstellen können. Und ich wiederhole gerne nochmals dabei, dass Inzidenzzahlen sehr oft negativ zur Kompetenz der jeweiligen Stadtverwaltung und dem Verantwortungsbewusstsein ihrer Bürgermeister korrelieren.

32. Treffpunkt Europa

Die Vorbereitungen für den 32. Treffpunkt Europa sind jetzt abgeschlossen — nun können wir nur noch hoffen, dass sich möglichst viele auf dieses virtuelle Experiment einlassen. Auf Facebook und per E-Mail haben wir die letzten Hinweise gegeben und lassen uns dann am Samstag überraschen, wie sich alles entwickelt. Ganz nach dem Motto: von Bürgern für die Bürger.

Europa ist für alle da!

Heute früh hatte ich bereits ein sehr gutes Gespräch mit der Übersetzerin meines Buches Europa ist für alle da! ins Englische. Die Fremdübersetzung des eigenen Buches ist eine gute Gelegenheit, um zu erfahren, wie man selbst verstanden wurde.

Das steigert dann auch die Vorfreude auf eine weitere Übersetzung ins Spanische, die für das Jahr 2022 geplant ist.

Geburtstage des Tages

Orson Welles und Christian Morgenstern


Bäume

5.5.02021 5 (1)

Europäischer Brief

Heute habe ich erfreut zur Kenntnis nehmen dürfen, dass die Autoren des Europäischen Briefes anlässlich der Konferenz zur Zukunft Europas, diesen wieder herausgeben. Die letzten Jahre war es leider um diesen Brief sehr still geworden. Um auch weitere Interessierte in den Genuss dieses Briefes bringen zu können, habe ich auf unseren Foren ein extra Unterforum eingerichtet [die Foren wurden im März 2022 abgeschaltet]. Dort kann man nun die europäischen Briefe sehr einfach finden und lesen.

Bildung und Sprachvielfalt

Europa pocht doch so gerne auf seine Kultur und ganz besonders auf die Bedeutung der Sprachvielfalt. Dabei sind es gerade die Sprachen, die als gutes Beispiel für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit dienen können. Im Gegensatz von noch vor gut zwei Jahrhunderten, als die Sprachvielfalt ein allgemeines Gut in Europa war, und Soldaten, Handwerker, Kaufleute, wie auch Intellektuelle ohne Probleme in ganz Europa reisen und arbeiten konnten, kann der Unionsbürger, wenn überhaupt, neben seiner Muttersprache gerade noch halbwegs Englisch sprechen. Und jene, die mehr als drei Fremdsprachen beherrschen, sind in Europa inzwischen sehr selten anzutreffen. Schlimmer noch, in den wirtschaftlich starken Regionen Europas wird es zunehmend schwieriger, den Bewohnern selbst die dortige Amtssprache nur halbwegs beizubringen. Dabei sollte es uns allen doch klar sein, dass Bildung, Kultur und Sprachvermögen unabdingbar zusammengehören.

Europatag

Heute ist der erste der beiden offiziellen Europatage, nämlich der des Europarats. Der andere ist der der Europäischen Union, welcher am 9. Mai stattfindet. Die Zeiten, wo sich die Europäer zumindest auf einen einzigen Tag einigen konnten, sind lange vorbei. Dafür ist es uns Europäischen Föderalisten 1995 gelungen, durch die Schaffung einer Europawoche, leider aber nur in Deutschland, beide Strömungen wieder einzubinden — man darf die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Wer mehr über die Europatage erfahren möchte, der kann gerne auf meinen entsprechenden Blogbeitrag vom letzten Jahr zugreifen.


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

4.5.02021 5 (1)

Ehe 2.0

Die Überraschung des Tages dürfte von Bill und Melinda Gates kommen, eigentlich von einem echten Traumpaar. Über die Trennungsgründe lässt sich nur spekulieren, denn die beiden hatten nun wirklich alles, was man sich nur erträumen kann. Aber vielleicht ist das genau der wahre Trennungsgrund: sie hatten zuletzt keine gemeinsamen Träume mehr.

Weltraumbahnhof

Andere wiederum träumen von einem deutschen Weltraumbahnhof, wie eins der Gröfaz, und vergessen ganz dabei, dass Deutschland nicht in Äquatornähe liegt, was einen solchen Bahnhof erst wirtschaftlich sinnvoll machen würde. Da diese Träumer aber immer das Geld anderer ausgeben, werden sie solche profanen Erkenntnisse kaum beeindrucken, und die späteren Profiteure applaudieren bereits ganz gewaltig.

Raumstation

Die Chinesen bauen inzwischen ohne großes Aufsehen und vorheriges Trara an einer eigenen Raumstation. Wenn wir Europäer auf gemeinsame Ziele fokussiert zusammenarbeiten würden, anstatt Nationalismen zu frönen und uns gegenseitig neiderfüllt das Leben schwer zu machen, könnten wir schon längst — und dies zusammen mit anderen, z. B. Japan und USA — moderne Raumstationen haben, die die Welt insgesamt weiterbringen.