Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Noch vor meinem ersten Kaffee kombinierte Benjamin Birkenhake Homoerotik mit Pearl Jam, was ich so auch noch nicht hatte. Eine erfolgreiche Fahrt mit dem meseno-Bus und eine weitere Entrümpelungstour später ging mir Pearl Jam immer noch nicht aus dem Kopf.

In etwas schwierigeren Zeiten bereits vergangener Wendejahre, wobei der Begriff Zeitenwende immer dann von Politikern gerne in den Mund genommen wird, wenn man mit der eigenen Untätigkeit noch eine ganze Weile fortfahren möchte, wusste ich, dass meine eigene Unternehmung erfolgreich war, da über Nacht alle Mitarbeiter Pearl Jam und Nirvana hörten, sowie die etwas leistungsfähigeren an Monty Python Gefallen fanden.

Trotz Nirvana bleibe ich heute aber bei Pearl Jam hängen, jener Band, die mich in meinen eher grungigeren Berufsjahren ganz gut begleitete. So lange man den Schmerz noch spürt, ist man am Leben. Zeitenwenden spürt man am besten und schmerzhaftesten auf der Arbeitsebene. Wohl deshalb werden diese vom arbeitenden Teil unserer Bevölkerung auch nicht ausgerufen.

Der Song „Alive“ befindet sich auf dem ersten Album „Ten“ (1991) der Gruppe. Besser dürfte man heute noch das Lied „Black“ auf derselben Platte kennen.

Ich dachte sofort wieder an dieses Lied als ein paar Jahre später ein Kamerad seine gesamte Wohnung schwarz angemalt hatte. Und ich war froh, dass der Song „Jeremy“ inzwischen etwas weniger bekannt war; auch dieser befindet sich auf dem obigen Album.

Zum Schluss dann noch der Rocker „Even Flow“, um etwas Stimmung in den restlichen Tag zu bringen. Meine bessere Hälfte kämpft derweil mit der Steuer und fühlt sich aktuell ebenfalls zum Grunge hingezogen. Für heute sollte aber Pearl Jam ausreichend sein. Dieses letzte Lied für heute befindet sich ebenfalls auf dem Debutalbum der Gruppe — vorausgesetzt es ruft nun keiner eine weitere Zeitenwende aus, denn dann wäre noch Nirvana dran.


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Musikvideo der Woche 5 (3)

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Gestern spät Abends gab es eine fast schon epische Schlacht bei Siedler von Catan. Zwar stand der Gewinner bereits sehr früh fest, was aber die anderen Spieler nicht davon abhielt, selber doch noch gewinnen zu wollen.

Als die Schlacht ihren Kulminationspunkt erreichte, wurde ich von der Jugend gefragt, ob ich denn die Sängerin Sade kennen würde. Zu meiner weiteren Überraschung konnte mein Serverlein nur zwei Songs von Sade zum Vorschein bringen; der Rest ihrer Lieder dürfte irgendwie in den Tiefen der Festplatten verschollen sein. Nun war mein Interesse geweckt und so gibt es einen Blog-Beitrag zu Sade oder Sade Adu wie man sie heute wohl nennt.

Mit „Smooth Operator“, ein Song der sich auf ihrem Debutalbum „Diamond Life“ (1984) befindet, wurde Sade über Nacht berühmt. Aber auch der Rest des Album ist hörenswert.

Selbstverständlich kann man auch neuere Songs anhören, wie z. B. „No Ordinary Love“, der sich auf dem Album „Love Deluxe“ (1992) befindet.

Besser bekannt dürfte das Lied „The Sweetest Taboo“ sein, welches sich auf ihrem Album „Promise“ (1985) befindet.

Zum Schluss dann noch ein Song, den mein Serverlein unbedingt von ihr spielen wollte. „King of Sorrow“ befindet sich auf dem Album „Lovers Rock“ (2000). Vielleicht weil der Server mitbekam, dass ich an diesem Tag nicht mehr auf der Siegerstraße marschieren werde.

Und anscheinend gibt es Sade auch heute noch.

Nachtrag 17.6.2026

Auf alle Fälle aber gibt es auch etwas ältere Leser, die sich noch an Sade erinnern können. Deswegen nehme ich den unten stehenden Hinweis im Kommentar sehr gerne hier mit auf, vor allem weil der Song von der eingangs erwähnten LP aus 1984 stammt — ein schönes Gefühl, wenn sich Kreise schließen.

„I’m crying everyone’s tears
I have already paid for all my future sins“

Sade, King of Sorrow (2000)

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Musikvideo zum Wochenende 5 (3)

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Der heutige Tag begann für mich mit einem Käffchen, wobei es dieses Mal tatsächlich eine Tasse Tee war. Neben ein paar Büchern, die Detlef Stern wieder zur Stadtbibliothek zurückbrachte, befand sich auch eine CD von Midnight Oil. Obwohl mir diese Gruppe gänzlich entfallen war, erinnerte ich mich doch sofort wieder an deren Hit „Beds Are Burning“, welcher sich auf der LP „Diesel and Dust“ (1987) befindet.

Zuvor gefiel mir bereits deren Album „Red Sails in the Sunset“ (1984) ganz gut. Nun lassen wir aber mal die Generale reden …

Zum Schluss dann noch mein eigentlicher Favorit der Gruppe: „The Dead Heart“. Dieser Song befindet sich ebenfalls auf dem „Diesel and Dust“ Album.

Detlef Stern meint, man könne durchaus auch de neueren Stücke der Gruppe anhören. Deren musikalisches Ende im Jahr 2002 habe ich schon gar nicht mehr mitbekommen. Und für jene, die wie ich die Gruppe in die 1980er-Jahren einsortieren, sei darauf hingewiesen, dass es diese Gruppe bereits 1978 bzw. gar schon 1972 gab.

Da die Gruppe von Down Under stammt, dauerte es wohl eine ganze Weile bis sie auch in der nördlichen Hemisphäre angekommen war.

„Sitting on the fence both ears to the ground,
The fat cats still push the thin cats around.“

Midnight Oil, When The Generals Talk (1984)