DPD Zustellfahrzeug

Paketdienst zum Abgewöhnen 5 (1)

Beitragsfoto: Zustellfahrzeug | © Shutterstock

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so geschehen, Sie haben plötzlich ein Lied in den Ohren, welches Ihnen nicht mehr aus dem Kopf geht. Bei mir ist es seit ein paar Tagen eines von Pink Floyd. Und ich kann mich ganz genau daran erinnern, dass ich es mir vor Ewigkeiten am liebsten auf Platte angehört habe.

Das Stöbern in meiner Plattensammlung war vergeblich, so bin ich kurz darauf in den Plattenladen meines Vertrauens gepilgert und dies mit der Absicht, mir diese Platte nun ein zweites Mal zu kaufen.

Leider gab es diese nicht mehr und so tröstete ich mich mit zwei anderen „Schätzchen“. Zuhause angekommen, hörte ich die Neuerwerbungen rauf und runter, nur um festzustellen, dass es immer noch das eine ganz bestimmte Lied war, welches mir nicht mehr aus den Ohren ging.

Ein Blick ins Internet machte mir Hoffnung, eine Neupressung der Platte und dazu gleich am kommenden Tag auch geliefert – wer kann dabei widerstehen? Noch am Abend erhielt ich die Bestätigung, dass meine Neuerwerbung versandt sei.

Zum Frühstück lag dann auch schon eine E-Mail von dpd vor, dass mein Paket auf dem Weg zu mir sei. Kurz darauf eine zweite, die mir ankündigte, dass mein Paket zwischen 11.16 Uhr und 12.16 Uhr bei mir sei. Da ich jüngst auch eine Anlaufstelle für viele Paketdienste bin, die bei mir für die gesamte Nachbarschaft Pakete deponieren, plante ich kurzentschlossen meinen Tagesablauf um und wartete auf den Postboten; in Gedanken legte ich dabei die Platte bereits auf den Teller.

Ein paar Postboten später, wobei ich keinen von dpd zu Gesicht bekommen habe, erhielt ich kurz nach 12.20 Uhr eine E-Mail, dass mein Paket nicht zugestellt werden konnte.

Ich hätte es sehr gut verstanden, wenn dies aufgrund technischer Mängel, zeitlicher Überlastung, fehlender Ortskenntnis oder gar temporärer Unlust des Zulieferers nicht möglich gewesen wäre. Mir aber zu unterstellen, dass ich trotz Ankündigung zu doof sei, um ein Paket entgegenzunehmen, ist mehr als unverschämt! Insbesondere dann, wenn ich stets ohne Klagen meinen Hausflur auch mit „Fremdpaketen“ von dpd fülle, die dort dann unermüdlich auf Abholung durch ihre Besitzer warten.

Diese E-Mail retournierte ich sofort, nur um festzustellen, dass dpd offensichtlich auch mit dem Empfang von E-Mail überfordert ist. Nach einem weiteren Blick ins Internet konnte ich dpd gleich zweimal per Telefon erreichen, die mich für je 60 Cent pro Anruf in eine Dauerschleife schickten, wobei ein Bot dann jeweils das nette Gespräch nach einer Weile mit dem Hinweis beendete, dass das Paket im Zustellzentrum sei.

Die Rückfrage beim Verkäufer ergab dann, dass ich heute sogar zweimal das Paket nicht entgegengenommen habe. Darauf stornierte ich die Bestellung und baue jetzt auf die Tatsache, dass für ein amerikanisches Unternehmen Kundenservice und Professionalität Selbstverständlichkeiten sind. Auf jeden Fall hat es dieses Unternehmen im Gegensatz zu dpd nicht nötig, seine Kunden und Geschäftspartner nach Strich und Faden zu belügen.

Etwas Gutes hat die Sache dann doch, ich weiß gar nicht mehr, welches Lied von Pink Floyd mir die letzten Tage nicht aus dem Kopf ging. Und wer weiß, vielleicht gibt es die Platte bald auch wieder im Plattenladen um die Ecke.

Wish you were here aus dem Jahr 1975

„It takes months to find a customer … seconds to lose one.“

Anon

Philippe Mendel

MendelArt 5 (3)

Beitragsfoto: Philippe Mendel beim Malen

Kurz nachdem meine bessere Hälfte und ich mit zwei kleinen Söhnen ins deutsch-französische „Family-Housing“ in Müllheim, einer Kleinstadt im Badischen, gezogen waren, traf auch eine sechsköpfige Familie aus Paris kommend ein und bezog die beiden Wohnungen über uns. Da wir bereits die gesamte Ebene darunter bezogen hatten, konnten sich unsere beiden Familien schnell und bequem im Wohnblock einrichten und eine für beide Seiten gewinnbringende Wohngemeinschaft über zwei Stockwerke hinweg etablieren. Zugegebener Maßen war dies für den Rest des Hauses wohl nicht immer eine gute Idee und Konstellation.

Bereits am Tag des Einzugs und dabei einer alten Tradition folgend, begrüßten wir die neuen Nachbarn noch im Drunter und Drüber und waren sehr überrascht, dass wir Philippe beim Malen im zukünftigen Schlafzimmer antrafen. Nach ein paar Gläschen Wein zur Begrüßung und zum Kennenlernen entschloß ich mich, dieses gerade entstehende Werk zu erstehen, und noch in den frühen Morgenstunden sowie zum Leidwesen der anderen Nachbarn, befestigten Philippe und ich das Werk an einer Wand in unserem Wohnzimmer.

Mendel 1998

Sie können dieses Werk gleich hier oben betrachten, es hängt auch heute noch, 22 Jahre später und nach etlichen Umzügen, weiterhin in unserem Wohnzimmer.

Philippe Mendel ist ein exzellenter Künstler, der sicherlich auch den hohen Ansprüchen von Dieter Läpple gerecht geworden wäre, und es ist immer wieder eine große Freude, ihm beim Malen zuzuschauen.

Dorothea und Philippe Mendel sind im Gegensatz zu meiner besseren Hälfte und mir im beschaulichen Müllheim, welches mit einer sehr gute Anbindung an die Schweiz und ins Elsass aufwarten kann und den Südschwarzwald direkt vor der Haustüre hat, hängengeblieben und haben dort in der Fußgängerzone mitten in der Stadt ein Atelier eingerichtet.

Den Besuch dieses Ateliers kann ich jedem Kunstliebhaber nur empfehlen und diesen Besuch zudem mit einem Ausflug in den Südschwarzwald, z. B. dem Kurort Badenweiler, oder ins Elsass zu kombinieren; auch sind die Museen und Galerien in Basel und Mülhausen nicht weit.

Sie können Ihren Besuch im Atelier MendelArt ganz einfach über E-Mail oder Telefon +49 7631 173259 avisieren. Ich wette, dass auch Sie mit einem Bild nach Hause zurückkehren werden.

Und damit sich das Ganze noch mehr lohnt, vergessen Sie bitte nicht und nutzen Sie die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten für z. B. Fisch, Fleisch, Käse und Wein, die Sie gleich in der Umgebung von oder in Mülhausen selber finden können.

„Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht. Lasst Euch nicht von überlebten Zeitbegriffen beherrschen. Fort mit den Stunden, Sekunden und Minuten. Hört auf, der Veränderlichkeit zu widerstehen. SEID IN DER ZEIT – SEID STATISCH, SEID STATISCH – MIT DER BEWEGUNG. Für Statik. Im Jetzt stattfindenden JETZT… Lasst es sein, Kathedralen und Pyramiden zu bauen, die zerbröckeln wie Zuckerwerk. Atmet tief, lebt Jetzt, lebt auf und in der Zeit. Für eine schöne und absolute Wirklichkeit!“

Jean Tinguely, Für Statik (1958)

Carmen und Sebastian

We both know 5 (1)

Beitragsfoto: Carmen und Sebastian | © Sebastian Schaffer

Das hier zu hörende Lied stammt ursprünglich von Colbie Caillat, einer US-amerikanischen Sängerin, und wurde als Titelsong für eine Nicholas Sparks Romanverfilmung mit dem Titel „Save Haven“ aus dem Jahr 2013 verwandt.

Weder Nicholas Sparks Bücher, noch deren Verfilmungen muss man kennen, aber das hier dargebotene Lied „We both know“ ist hörenswert, besonders dann, wenn es von Carmen Blum und Sebastian Schaffer „gecovert“ wird.

Beide stammen aus Bitburg und treten seit gut 3 Jahren immer wieder auch zusammen auf. Unter anderem spielen sie in diversen Musical-Tourproduktionen (Musical Magics, Scrooge, Tabaluga), sind aber auch für akustische musikalische Begleitung mit Gitarre und Klavier bei jeder Art von Feier zu buchen. Ihr Repertoire ist dabei bunt gemischt. Ich konnte mich selber schon öfters, z.B. bei Familienfeiern, von der Qualität und Vielfalt der Darbietungen überzeugen und empfehle deshalb auch beide gerne weiter.

Insbesondere in Zeiten, in denen besonders auch Künstler ihrem Publikum beraubt wurden, ist es wichtig, diesen dennoch weiterhin eine Plattform zu geben, wo sie ihre Kunst zur Schaustellen und dabei alten wie auch neuen Fans eine Freude bereiten können.

Carmen Blum und Sebastian Schaffer

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann auf dem Youtube-Kanal von Sebastian Schaffer weitere Lieder entdecken.

Sebastian Schaffer war vorab auch der lead singer der ehemaligen Eifel-Band Dream Casino, deren Band-Mitglieder, obwohl jung an Jahren, als Band durchaus erste beachtenswerte Erfolge erzielen konnten.

Ein Beispiel finden Sie gleich hier:

Dendrobium aus dem Jahr 2014

Wenn Sie jetzt Lust auf mehr Musik von Sebastian und Carmen bekommen haben, dann wenden Sie sich bitte direkt an Sebastian Schaffer.