Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Die etwas älteren Leser werden es noch kennen, Geha oder Pelikan, Berge oder See, Cord oder Jeans … man könnte diese „Lebensentscheidungen“ bis zum heutigen Tage weiter fortsetzen. Und so gab es auch einmal in den 1960er- und 1970er-Jahren die Beatles oder die Rolling Stones.

Manchen ist es bis heute noch nicht aufgefallen, dass es dabei nie geheißen hat „entweder … oder …“, sondern es schon immer nur ein einfaches „oder“ war, was in der deutschen Sprache auch das „und“ mit beinhalten kann. Jene, die gerne in ihren Texten „und/oder“ schreiben, werden dies wohl auch künftig nicht verstehen wollen.

Zugegeben, der Geldbeutel der meisten Eltern sorgte dafür (Macht des Faktischen), dass es entweder nur das eine oder das andere gab. Spätestens beim eigenen Musikgeschmack hätte aber jeder auf die Idee kommen können, dass man sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones hören und genießen kann.

Detlef Stern ist auf alle Fälle ein ausgewiesener Beatles-Fan und bisher habe ich noch nicht danach gefragt, ob er nicht auch die eine oder andere Platte von den Stones besitzt. Ich weiß aber schon länger, dass er sich mit den Beatles das Korrigieren von Klausuren versüßt. Ein guter Tipp, der mich auch schon die eine oder andere Korrektur überstehen ließ.

1969 veröffentlichen die Beatles das nun folgende Album „Abbey Road“, welches bis heute zu den meist gehörten Alben insgesamt gehört.

Welches Beatles-Album mein Favorit ist, das hängt tatsächlich von meiner eigenen Stimmungslage ab. „Rubber Soul“ (1965) dürfte ich allerdings am öftesten auf dem Plattenteller liegen gehabt haben.

Und so gibt es nun zum Schluss auch noch, nein, nicht „Norwegian Wood“, sondern den „Nowhere Man“.

Nachtrag

Was mich nun an meine Zeit in Schwabing erinnert, wenn unser Lieblingswirt fragte: „Was darf es heute sein, Pizza, Pasta oder Schnitzel?“ Und unser Kraftsportler antwortete: „Ja und genau in der Reihenfolge.“

Nachtrag 10.4.2026

Dank eines Käffchens weiß ich nun auch, dass Detlef Stern zwar keine Platte der Rolling Stones besitzt, dafür aber eine CD.


Lesezeichen

Todesfälle 4.5 (2)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

hell | DIE ZEIT

Viele Todesfälle in Deutschland wären laut neuer Studie vermeidbar (zuletzt aufgerufen am 9.4.2026 um 9.51 Uhr)

„In einigen Regionen Deutschlands sterben mehr Menschen an vermeidbaren Ursachen als im europäischen Durchschnitt. Betroffen sind deutlich mehr Männer als Frauen. …

“Vermeidbare Sterblichkeit” bezeichnet Todesfälle vor dem 75. Geburtstag, die durch eine rechtzeitige und angemessene medizinische Behandlung, bessere Vorsorge und Früherkennung, eine gesunde Lebensweise oder Sicherheitsmaßnahmen hätten verhindert werden können. …

Vermeidbare Sterblichkeit gilt als Indikator für die Qualität eines Gesundheitssystems, aber auch für das Gesundheitsverhalten von Menschen. …

Auffällig ist auch: Europaweit ist die vermeidbare Mortalität unter Männern im Vergleich zu den Frauen bemerkenswert hoch. In den Jahren 2017 bis 2019 starben pro hunderttausend Einwohnern jährlich 24 Frauen und 62 Männer an vermeidbaren Ursachen.

“Um vermeidbare Todesfälle langfristig zu verringern, sollten gesundheitspolitische Maßnahmen daher noch stärker an regionalen Bedarfen ausgerichtet sein, die sich etwa aus den sozialen Bedingungen oder gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen ergeben”, sagt Forschungsgruppenleiter und Mitautor Pavel Grigoriev vom BiB.


Meine bessere Hälfte hat da eine eindeutige Meinung: „Wir Männer sind schuld.“ Was mich wieder einmal fragen lässt, an was wir Männer eigentlich nicht schuld sind?

Auf alle Fälle aber habe ich noch in Erinnerung, dass unser Gesundheitswesen und die Medizin alleine auf uns Männer ausgerichtet seien und die Frauen auch hierbei unterdrückt und diskriminiert werden.

Und so bleibt es weiterhin spannend, wie dies nun alles zusammenhängt und ob es vielleicht sogar einmal Lösungen geben wird, die völlig unabhängig von reinen Äußerlichkeiten sind.


Fediverse Reactions
Schnappschuss

8.4.02026 5 (3)

Beitragsfoto: Schnappschuss

Lustmörder

Sobald man bei uns seine Lust mit einem Auto verbindet, gibt es kaum noch Grenzen. Alkoholisiert oder ohne Führerschein fahren, Fahrerflucht, illegale Autorennen oder Körperverletzung sind überhaupt kein Problem. Wie man heute in der taz erfahren kann, sind selbst 113 nachgewiesene Delikte noch zu wenig, um bei uns potentielle Lustmörder in Schranken zu weisen. Staatsanwaltschaft und Gerichte schauen so lange weg, bis mindestens ein paar unbeteiligte Menschen ermordet wurden.

Nun wurden zwei von drei gefassten Mördern verurteilt, der dritte kam mit einem blauen Auge davon — muss demnächst wohl ein weiterer Mensch dran glauben.

Eigentlich müssten die Staatsanwälte und Richter, die zuvor die unzähligen Straftaten dieser nun endlich zu Haftstrafen verurteilten Mörder einfach nur durchgewunken haben, mit auf der Anklagebank sitzen — die Lust am Auto vernebelt selbst Justizia.

Erfreulicheres gibt es in Heilbronn zu berichten, denn dort dürfte man nun einen verurteilten Lustmörder in sein Heimatland ausweisen. Er wird es weiter zu verhindern wissen, denn Menschen totfahren macht bei uns in Deutschland ganz offensichtlich mehr Spaß.

Warum aber zumindest die jüngst verurteilten Lustmörder allesamt eine türkische Zuzugsgeschichte haben, sollte man einmal etwas näher untersuchen. Wahrscheinlich aber hängt es nur damit zusammen, dass diese Menschengruppe bei uns meist völlig unterbelichtet durch das Leben wandelt und Autofahren mit oder ohne Führerschein zu deren einzigen intellektuellen Leistung gehört, was sie aber auch nicht so richtig auf die Reihe bekommen.

Unerfreulich dabei, dass nun laut taz die gesamte Bevölkerung darunter leiden soll, nur weil bei uns Idioten alles dürfen außer arbeiten.

Vermischtes

Auch wenn ich meine gemachten Foto beständig lösche und längst kein Foto Backup bei Amazon und Co. mehr habe, bringen ganz gewöhnliche Suchanfragen auf meinen Rechnern immer wieder Erstaunliches hervor. Obiges Beitragsbild habe ich im Jahr 2023 selbst geschossen — da kannte ich weder Mitleid noch Gnade; wobei man sich fragen könnte, ob es überhaupt gegenüber Tieren Gnade geben kann.

Der kommende Weltuntergang muss wohl noch einen Blowjob lang warten oder wie soll ich die jüngsten Äußerungen von Donald Trump verstehen? Die üblichen Experten dürfen sich gerne bei mir melden. Könnte aber auch nur sein, dass sich der Iran und Donald Trump künftig die Transitgebühren für die Straße von Hormus teilen.

In Rheinland-Pfalz gibt es nun Koalitionsverhandlungen, was im Wilden Süden wieder einmal etwas länger dauert. Wobei es unserem Land sichtlich wohl tut, wenn die Landespolitik eine Auszeit nimmt. Ob Schwarz-Rot aber wirklich eine Lösung ist, das darf nach all den Jahrzehnten sehr stark bezweifelt werden; Grün-Schwarz verspräche bei uns etwas mehr Hoffnung, denn da kann man davon ausgehen, dass es dabei noch ein paar Politiker gibt, die etwas zum Positiven bewegen wollen, den eigenen Geldbeutel einmal außen vorgelassen. Was wohl noch einen der beiden Koalitionspartner abschreckt, denn bei uns gilt weiterhin der Spruch: „Wir können alles außer Politik“.

Boris Pistorius sah sich wohl zu einer Richtigstellung gezwungen, denn die halbe Junge Union hatte sich bereits um ein Studium in Monaco oder einem anderen Ort im Ausland beworben, die es diesen Karrieremenschen bekannter Maßen ermöglichen, sich für immer um den Wehrdienst zu drücken. Die andere Hälfte wurde bereits mit entsprechenden ärztlichen Attesten ausgestattet.

Bei bestem Wetter ein wenig im Garten geackert, denn ein frisch angelegter Holzhaufen war umgekippt.

E-Mail

Heute Morgen wurde ich regelrecht in der Brunft gestört (kleiner Insider) als ich eine sehr erfreuliche E-Mail von einem oder gar mehreren Lesern erhielt. Man nahm mich gekonnt und äußerst nett auf die Schippe.

Meine Freude war dabei so groß, dass ich kurz daran dachte, Ross und Reiter zu nennen, ganz besonders deshalb weil ich mich schon sehr lange selbst als Ober-, vielleicht sogar als Meisterkuschler betrachte. Wobei diese Einschätzung eher dem Kuschelpartner obliegt.

Wer meinem Blog schon etwas länger folgt, der kann durchaus richtig vermuten, dass ich Auszeichnungen jedweder Art nicht mehr annehme. Die in meinen „Jugendjahren“ erhaltenen reichen mir bis zum Ende meines Lebens und auch weit darüber hinaus völlig aus. Selbstverständlich waren diese sämtlich mehr als verdient.

Auf alle Fälle aber werde ich nun, wenn ich einen Wald betrete, wohl noch sehr lange an die Würde eines Ehrenbocks denken und meinem Ältesten umso mehr raten, wenn er wieder einmal einen Bock schießen geht, sich seinen Schuss doch nochmals zu überlegen. Nicht, dass er auch noch die stark gefährdete Art der Kuschelböcke dezimiert.