Europa-Ball 2025

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Beitragsfoto: Europa-Ball

Meilensteine

Aktuell stehen ein paar Meilensteine an. Nach meinem Geschmack sicherlich ein paar zu viel, aber man ist nicht immer Herr des Verfahrens. Was mich allerdings sehr erfreut ist, dass unsere Kreisvorstandssitzungen inzwischen regelrechte Profiveranstaltungen sind. Gestern Abend schaffte es Oliver Durst bereits das Protokoll zu liefern und dies noch bevor ich den Versammlungsort verlassen hatte — Chapeau!

Ich arbeite inzwischen auch mit kleinen Incentives, zum Beispiel gibt es nun fast immer eine Folgeveranstaltung, die auf 60 Minuten nach Beginn der Vorstandssitzung terminiert ist. Da auch die meisten Mitglieder um die Bedeutung und Notwendigkeit von Terminen wissen, hat dies zur Folge, dass die Kreisvorstandssitzung nach 45 Minuten beendet sein muss, um nicht beide Veranstaltungen miteinander zu verweben.

Auf alle Fälle machen solche Veranstaltungen richtig Spaß. Was ich von manchen anstehenden Meilensteinen nicht gerade behaupten kann. In wenigen Minuten möchte die Telekom bei mir die Glasfaserdose (GF-TA) setzen lassen. Seit gestern bin ich auch im Besitz zweier Leihgeräte der Telekom, nämlich einem glasfaserfähigem Router mit Glasfaser-Modem (ONT). Was ich eigentlich wollte war einen glasfaserfähigen Router mit integriertem Modem! Warum zwei Geräte, wenn auch eines geht?

Ich will aber nicht meckern, die Telekom hätte mir auch ein Telefax liefern können. Nun muss ich gucken, wie ich die beiden Leihgeräte wieder loswerde und mir am besten selber einen entsprechenden Router zulege — was man heutzutage nicht selber macht, macht einem inzwischen mehr Arbeit als notwendig.

Der nächste Meilenstein der Telekom ist ebenfalls gesetzt, denn bis zum November 2026 möchte die Telekom die Glasfaserleitung in Betrieb nehmen. Was mir ausreichend Zeit gibt, um selber nach einem Router zu gucken. Inzwischen verstehe ich auch, warum wir Jahrzehnte benötigen, um Deutschland flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen.

Parteiadel

Erbärmlich was gerade im Vereinigten Königreich geschieht. Und dabei dachte ich, dass Krisen dazu genutzt werden können, um mit alten Zöpfen aufzuräumen. Und so begrüßte ich auch die Entscheidung der Labourregierung — nach all den Jahrzehnten — tatsächlich eines ihrer Wahlversprechen zu halten und den Erbadel aus dem Parlament zu entfernen.

Wie wir es nun erfahren müssen, ist auch dies nur die halbe Wahrheit und ein noch größerer Wahlbetrug an den Wählern als zuvor! Denn nun ernennen die Parteien ihre Parteispender und weitere „systemrelevante“ Menschen einfach zu Parteiadelige auf Lebenszeit. Damit wird der Sitz im britischen Oberhaus nicht mehr geerbt, sondern einfach nur gekauft.

Was die britische Demokratie wieder zu etwas ganz Besonderen macht. Denn während sich die Reichen in anderen Ländern ihre Abgeordneten noch kaufen müssen, können sie sich im Vereinigten Königreich den Posten gleich selbst zuschanzen — auf Lebenszeit.

Vermischtes

Heute habe ich noch kurzentschlossen meinen Hypothesis-Account gelöscht. Vom 3. September 2022 bis zum 30. März 2025 hatte ich darüber insgesamt 225 Anmerkungen auf Internet-Seiten hinterlassen. Nun ist auch dieser Service für mich Geschichte.

Gestern kam Josip Juratovic überraschend zum Europastammtisch. Nun ist sichergestellt, dass auch die SPD (Gründung: 1890, 1875, 1869 und nun bereits schon 1863) beim Europa-Ball vertreten sein wird. Es wäre unschön gewesen, wenn die zweitältesten deutsche Partei — auch das Zentrum (1870) soll bei uns noch herumvegetieren — nicht mit in der Harmonie dabei gewesen wäre, zumal wir dort u. a. 40 Jahre Europatag begehen werden.

Was macht man als Minister im Sommerloch? Man bringt möglichst pressewirksam einen Buckelwal um. Der deutschen Journaille gefällt es und hinterher will es wieder keiner gewusst haben, geschweige denn gewesen sein. Mir tut der Wal leid, der für deutsche Proleten totgequält wurde und dabei völlig sinnlos leiden musste. Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn unsere Experten nun eine Walreligion gründen und die Bundesregierung eine neue Walsteuer schafft.

Gestern erst ein nettes Gespräch mit Detlef Stern und danach gleich in die Vorlesung. Von 100 Studenten, die bei mir Klausur schreiben möchten, waren die üblichen 30 bis 40 Studenten anwesend. Eine Studentin wusste, was heute auf dem Programm stand und zwei Studenten hatten für mich völlig überraschend ihre Hausaufgaben gemacht. Die entsprechende Präsentation ganz passabel. Danach gab es noch weitere zwei Freiwillige, die ihre Ergebnisse vortrugen.

Insgesamt sind es meist zwischen 5 % und 10 % der Studenten, die sich für das Thema ein klein wenig begeistern können, zumindest aber versuchen, es zu verstehen. Nicht ganz zufällig sind es auch meist zwischen 5 % und 10 % der Studenten, die gute Klausuren schreiben. Bis zu weiteren 70 % der Studenten kann man mit ein wenig guter Absicht attestieren, dass sie ausreichend Kenntnisse erworben haben, um im Zuge des weiteren Studiums das Thema verstehen zu lernen. Bei gut 20 % der Studenten ist allerdings Hopfen und Malz verloren.

Was mich insgesamt fragen lässt, was viel zu viele Studenten motiviert, um überhaupt mit einem Studium zu beginnen. Ich frage tatsächlich nach, bekomme leider keine zufriedenstellenden Antworten. Der Wirtschaft wird es egal sein, Hauptsache noch ein Zertifikatsinhaber mehr, denn man muss Bürogebäude füllen. Weil mit vollen Bürogebäuden wird man als Firma systemrelevant und lebt in Folge davon von staatlichen Transferzahlungen.

Wenn wir unsere Kleinbetriebe und den Mittelstand nicht hätten, dann könnten wir bei uns schon sehr lange das Licht ausmachen.


Europaflagge auf dem Reichstag

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Beitragsfoto: Europaflagge

Vermischtes

Das heute Europatag ist, das dürften alle meine Leser inzwischen wissen. Im Falle, dass doch noch Fragen bestehen, verlinke ich gerne auf einen alten Blog-Beitrag.

Gleich heute Morgen treffe ich mich mit Detlef Stern zu einem Nicht-Käffchen. Danach versuche ich herauszufinden, wie viel an Student in den Studenten meiner Vorlesungen steckt. Könnte sein, dass ich vielleicht doch noch positiv überrascht werde. Auf alle Fälle nahm kein Student mein Angebot für ein außeruniversitäres Engagement an — wäre wohl zu schön gewesen.

Sehr erfreulich, dass das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen jüngst in Betrieb ging. Laut Flughafen blieb das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen. Sachen gibt es, die gibt es nicht! Chapeau!

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Wieder einmal verkaufen ein paar „Fürsten“ unsere Soldaten. Das Brisante dabei ist, dass wir inzwischen in einer Demokratie leben. Ansonsten bleibt alles beim Alten, denn den „Fürsten“ wird es sicherlich nicht schaden — die haben sich sogar an COVID-19 gesund gestoßen.

Telekom

Gestern hatte ich seit sehr vielen Jahren ein besseres Gespräch mit einem Telekommitarbeiter. Er rief mich an, weil die Telekom festgestellt hatte, dass ich derletzt von viel zu vielen Mitarbeitern belästigt wurde und der letzte in der Reihe mir dann eine Vertragsverlängerung aufgeschwätzt hat, was er so nicht hätte machen dürfen, weil es für mich wohl günstiger geworden wäre.

Ich habe dem Telekommitarbeiter erklärt, dass ich dieser unnötigen Vertragsverlängerung nur zugestimmt hätte, weil ich ansonsten weiterhin belästigt worden wäre und ich demnächst mit einem Glasfaseranschluss auch einen ganz neuen Vertrag bekäme. Was den letzten Anrufern der Telekom aber völlig egal war. Und so konnte es mir auch egal sein.

Lustig bei unserem Gespräch, dass der besagte Telekommitarbeiter richtig schwungvoll wurde, als ich der Telekom das mit dem Datenschutz ein wenig absprach. Er verteidigte seine Telekom regelrecht — getroffene Hunde bellen bekanntlich. Ich möchte der Telekom nicht generell unterstellen, dass sie es nicht so richtig genau mit dem Datenschutz ihrer Kunden nimmt, auch nicht, dass sie immer noch ihre Kundendaten verkauft und weitergibt. Bei der Größe des Konzerns und dessen unzähligen Wasserköpfen kann die Telekom es aber sicherlich nicht ausschließen, dass einzelne Mitarbeiter oder vielleicht sogar ganze Unterabteilungen weiterhin das schnelle Geld machen wollen.

Alle zwei Jahre werde ich regelrecht von Telekommitarbeitern oder beauftragten Unterfirmen drangsaliert, nur um wieder zu verlängern. Und jedesmal wird diese Verlängerung etwas teurer — entgegen allen vorherigen Zusicherungen. Und entgegen der Aussage des Mitarbeiters hat es mir nie etwas genutzt, dass ich telefonisch, im Telekom-Shop vor Ort und auch schriftlich per E-Mail oder Brief einer telefonischen Verbindungsaufnahme widersprochen habe. Nach einem Update der Telekom-Software oder spätestens nach ein paar Monaten ist das entsprechende Häckchen auf meinem Telekom-Account wieder gesetzt oder entfernt, wohl je nach aktueller Softwareversion, und ich werde wieder belästigt.

Deswegen nutzte ich auch noch nie meine Telekom-E-Mail. Ich habe dennoch eine, denn die wird mir einfach so zugeteilt. Und wenn ich einmal in meinen Telekom-Account schaue, dann ist dieses E-Mail-Konto (Adresse kennt nur die Telekom, zumindest sollte es so sein –> Datenschutz) mit Werbung zugemüllt. Was die Telekom aber nicht weiter stört und sie mir auch noch Werbe-SMS sendet.

Ich will aber nicht nur meckern, denn ich bin nicht umsonst langjähriger Telekomkunde! Meine Server und weitere Dienste habe ich allerdings seit fast 25 Jahren bei professionelleren Firmen eingekauft. Inzwischen habe ich aber alle meine Mobiltelefonverträge bei der Telekom, denn das Netz funktioniert einfach. Meine Telefone kaufe ich aber weiterhin selber. Auch meinen Internetanschluss habe ich von der Telekom, was in Kombination mit den Telefonverträgen Geld sparen soll. Dass die Telekom noch Magenta TV anbietet, nehme ich aus Bequemlichkeit mit und ab und zu verwende ich auch noch die Telekom-Cloud für den Datentransfer. Extrem nervig, dass man mir immer wieder alles erdenklich Unnötige, angefangen von Netflix bis hin zu den wirklich allerletzten PayTV-Buden, andrehen will — und wenn ich die dann doch einmal los bin, werden sie mir bei der nächst besten Gelegenheit, weil nun im Paket, wieder zugebucht.

Für meinen Miet-Router suche ich allerdings schon etwas länger Ersatz, vielleicht gelingt mir dies nach Erhalt des Glasfaseranschlusses.

Ausputz

Zwar für einen Frühjahrsputz etwas zu spät, aber immer noch besser als gar nicht. Ich habe gestern noch meinen digitalen Fußabdruck weiter verkleinert und wahrscheinlich damit die Welt auch ein kleines bisschen besser gemacht. Als erstes habe ich meinen Daft-Account gelöscht. Im Anschluss daran Detlef Stern gebeten, auch meinen Yoyod-Account zu löschen.

Das war es nun mit den Social Media! Und im Gegensatz zu der Linken, den Grünen oder der SPD mache ich nicht nur bloße oder gar halbseidene Ankündigungen, sondern lösche meine Accounts gleich ganz. Das habe ich bereits seit Anfang der Social Media immer wieder so gehalten. Wenn Parteien nicht einmal bei ihren Social Media-Accounts Nägel mit Köpfen machen können, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie auch sonst nicht viel gebacken bekommen.

Ich fühle mich schon sehr viel entspannter und beginne den Spruch „Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß“ erst jetzt so richtig zu begreifen.

Und noch bevor ich meinen Beitrag beenden konnte, hatte Detlef Stern meinen „Mastodon“-Account bereits gelöscht. Hätte die Telekom in ihrer Chefetage nur eine Handvoll solch kompetenter und engagierter Mitarbeiter, dann wäre sie längst weltweit die Nummer Eins.

Was bedeutet dieser Ausputz nun für mein Weblog? Auf alle Fälle weniger Reichweite, was aber für einen Blog überhaupt kein Kriterium sein sollte. Ich weiß, das sehen die Blogger-Experten selbstverständlich völlig anders. Aber das Schöne und Gute am Bloggen ist, jeder so wie er es möchte!


Landtag

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Beitragsfoto: Landtag

Spielen

Über den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern bin ich auf einen etwas älteren Blog-Beitrag „Die Kunst des Surfens“ von ihm gestoßen. Bestimmt hatte ich diesen bereits schon eimal gelesen, konnte mich aber nicht mehr an David Cain und sein Spiel erinnern.

Und da ich gerade zum Leidwesen meiner besseren Hälfte beim Prokrastinieren — es gibt aber Gründe dafür! — bin, nehme ich dieses Spielchen hier ebenfalls einmal mit auf.

  • Benutze kein Smartphone.
  • Starte auf einer normalen Webseite, die auch ausgehende Hyperlinks enthält. (Wie wäre es mit dieser Seite?)
  • Vermeide alle „sozialen Medien“, auch Reddit, YouTube, natürlich alles vom Meta- und vom Abc-Konzern, X sowieso, Bluesky, Fediverse, irgendwelche „Apps“ …
  • Klicke dich mittels Hyperlinks zu einer anderen Webseite. Lese. Wiederhole.
  • Wenn du in einem „sozialen Medium“ landest, hast du verloren. Dann bist du gefangen in den Händen des Corporate Web.

Ok, nach acht Hyperlinks bin ich auf einer Bloomberg-Seite gelandet, die zwar als bekannter Blog beworben wurde, inzwischen allerdings zum Corporate Web zählen dürfte. Was zeigt, wie fließend das Internet eigentlich ist.

Damit aber habe ich das heutige Spiel beendet und werfe nun die Zahl „Acht“ in den Raum. Was mich auch schon wieder an das Kleine-Welt-Phänomen oder die Six Degrees of Separation denken lässt.

Wer mir eine kleine Freude bereiten möchte, der spielt mit und gibt mir seine erreichte Zahl bekannt; vielleicht sogar die Website, bei der er dann ausgestiegen ist — meine ist wie geschrieben, jene von Matt Levine.

Wer über die Zahl 20 kommt, der dürfte längst den Status „Voll-Nerd“ erreicht haben.

Vermischtes

Gestern Abend konnte ich noch kurz das Tanzbein schwingen und mich so ganz nebenbei mit Leonhard Reinwald auf die vorläufige Tagesordnung der morgigen Kreisvorstandssitzung einigen. Was mich nun daran erinnert, dass ich heute Abend, eher Nacht noch die morgige Vorlesung vorzubereiten habe — erwische mich gerade beim Prokrastinieren — könnte mal in den alten Unterlagen meines Psychologiestudiums gucken, dort finde ich bestimmt einen Grund dafür.

Heute Morgen gab es eine ziemlich unspektakuläre Fahrt mit dem meseno-Bus. Ich habe dabei auf das übliche Tanken verzichtet und freue mich nun ein klein wenig darauf, dass der nächste Nutzer seine ganz eigene Erfahrung an der Tanksäule machen wird. Wahrscheinlich aber schaffen es die Nutzer in dieser Woche wieder einmal, dass ich dann kommenden Montag zwingend zur Tanke muss. Mich tröstet dann die Tatsache, dass die anderen Fahrer dafür sehr sparsam unterwegs gewesen sein müssen.

Rasen muss man sich einfach leisten können. Was mich allerdings dabei erstaunt, sind die vielen arbeitslosen Heilbronner, die weiterhin sehr beständig mit ihren PS-Boliden völlig sinnlos durch die Stadt surfen und sich wie gestern Abend ein Autorennen nach dem anderen liefern. Man könnte meinen, dass die Spritpreise immer noch nicht hoch genug sind oder aber, dass die staatliche Sozialhilfe viel zu hoch ist!

Wahrscheinlicher ist es aber, dass wir einfach nur den falschen Menschen Subventionen und Sozialhilfen gewähren. Jenen Menschen, die nicht arbeiten können oder wollen, die sollte man zwingend so lange auf der Schulbank sitzen lassen, bis sie dort vollends vergammeln oder von ganz alleine Arbeit finden und annehmen.

Was bedeutet, dass unsere Schulpflicht erst mit Eintritt des Rentenalters endet. Man müsste dazu anstatt Arbeitsämtern in jeder Stadt „Volksschulen“ einrichten — eine Umwandlung wäre sehr praktisch. Und dort sitzen diese Menschen selbstverständlich staatlich subventioniert so lange, bis sie sich für eine höhere Bildung qualifizieren oder selber einen Arbeitsplatz finden. Und wer diesen wieder verliert, der geht zurück zu Tante Liese auf die Schulbank und lernt erneut Rechnen, Lesen und Schreiben — wieder einmal.

Erfreulich, die heutige Information vom Betriebsamt, dass ich am Donnerstag die Flaggen für den Europa-Ball abholen darf; das Betriebsamt gehörte schon immer zu meinen Lieblingsämtern.

Landtag

Die Koalitionsverhandlungen befinden sich in den letzten Zügen, beide Parteien halten ihre entsprechenden Landesversammlungen am Wochenende ab — was man halt so am Europatag macht. Vielleicht ist es aber auch der gemeinsame Startschuss zu einer nachhaltigen und verantwortlichen Europapolitik in Baden-Württemberg.

Bis Samstag dürfte dann auch geklärt sein, wer welches Pöstchen in der Landesregierung erhält und ob die Aussage von Manuel Hagel, dass es zumindest weniger Staatssekretäre als beim letzten Mal geben wird, der Wahrheit entspricht.

Mit Beginn des Monats hat offiziell die 18. Wahlperiode des Landtags begonnen. Fristgerecht wurden auch sämtliche Stühle im Plenarsaal verschraubt. Schon jetzt kann man sämtliche Landtagsabgeordnete im Internet bestaunen, besonders gefällt mir dabei, dass als erstes Gudula Achterberg aus Heilbronn zu finden ist. Selbstverständlich freut es mich auch, dass weitere Heilbronner im Landtag sitzen, nämlich Isabell Huber, Michael Preusch und Thomas Strobl, alle ebenfalls Mitglied bei der EUROPA-UNION.

Insgesamt sitzen nun 157 Abgeordnete in Stuttgart, zwar drei mehr als beim letzten Mal, aber immerhin nicht der Landtag XXL, den ich zuvor befürchtet hatte — wobei rein technisch betrachtet 120 bis 150 Abgeordnete das sinnvolle Maximum eines jeden Parlaments sind. Unsere nun 157 Abgeordneten müssen alleine nur unter sich schon 12 246 Kommunikationskanäle offen halten; was erklären könnte, dass sie alleine deswegen kein offenes Ohr mehr für ihre Wähler haben können.