Verschiedene Messenger

Messenger 5 (2)

Beitragsfoto: verschiedene Messenger |  © Thomas Ulrich auf Pixabay

Nein, es geht hier nicht, wie man es durchaus vermuten könnte, um die NASA-Raumsonde zum Merkur, die am 3. August 2004 startete und nach Auftragsbeendung am 30. April 2015 auf Merkur zerschellte. Und es geht auch nicht um die traurige Gewissheit, dass man noch heute den Boten schlechter Nachrichten für diese verantwortlich macht; dafür gibt es sogar mit „Shooting the messenger“ eine eigene Metapher.

Es geht in diesem Blog-Beitrag einzig und alleine um die verschiedenen Messenger-Dienste, die gerne auch als Instant-Messenger bezeichnet werden. Mein erster richtig genutzter Messenger war Skype und ich nutze diesen noch heute.

Inzwischen gibt es davon sehr viele und auch immer wieder richtig erfolgreiche. Über die Jahre hinweg habe ich neben Skype noch Weitere ausprobiert, wie etwa ChatSecure, Delta Chat, ICQ, Signal, Threema und Wire. Zusätzlich dann noch die gute alte E-Mail und die SMS übers Mobiltelefon.

Inzwischen habe ich mich dazu entschlossen, meine Erreichbarkeit über die verschiedensten Messenger-Dienste weiter zu reduzieren.

Spannend war es für mich dabei, welche Kommunikationskanäle ich zumindest vorerst weiter aufrechterhalten werde. E-Mail und SMS sind sehr bequem und werden auch weiterhin von mir verwendet werden. Über Skype erreiche ich immer noch Menschen aus den Anfangszeiten dieses Messengers und so hat dieser Dienst für mich tatsächlich etwas Nostalgisches. Über Delta Chat, den ich auch für verschlüsselte E-Mail nutze, kommuniziere ich eigentlich nur mit einer weiteren Person. Dieser Kommunikationskanal ist mir aber persönlich wichtig und so bleibt dieser weiterhin erhalten.

Alle anderen Messenger habe ich nun durch Threema ersetzt, und da die meisten meiner Gesprächspartner ähnlich wie ich über verschiedene Messenger verfügen, werden diese mich wohl mit der Zeit nun über Threema erreichen.

Interessant dabei ist, dass mich immer wieder E-Mail erreichen, wobei sich die Absender darüber beklagen, dass sie mir Nachrichten über Messenger-Dienste geschickt haben, die ich überhaupt nicht verwende und ich nicht auf deren Nachrichten antworte. Ich vermute einmal, dass diese Nachrichten einfach im digitalen Nirwana Einzug halten.

Alle hier erwähnten Messenger können über die direkte Kommunikation mit einer anderen Person hinaus auch für Gruppenunterhaltungen genutzt werden; dabei kann es allerdings passieren, dass dann andere Personen Sie einfach in eine Gruppe mit Ihnen völlig unbekannten Personen mit hinzufügen. 

Interessierte finden meine Skype-Erreichbarkeit im entsprechenden Blog-Beitrag und meine Threema-ID gleich hier (HS82SV7E) oder im Impressum. Wer sich für Delta Chat interessiert, der erreicht mich dort über chat@xirvul.shop.

Zum Abschluss noch einen Hinweis: ich gehe davon aus, dass sämtliche meiner Leser wissen, warum ich nicht immer über die derzeit angesagtesten Instant-Messenger kommuniziere.

Video des Tages

https://youtu.be/VA4e0NqyYMw
Gut gemacht 4th Psychological Operations Group!

Stuttgarter Landtag

4.2.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Stuttgarter Landtag

Nzimbu

Ein richtig entspannter Tag ging mit Angelo Bengui‘s neuem Song „Nzimbu – Janela Aberta“ zu Ende, der übrigens auch im angolanischen Fernsehen live präsentiert wurde.

[Die oben angesprochene Aufnahme der Live-Sendung gibt es nicht mehr auf YouTube zu sehen, dafür nun dieses neue Video]

Angelo Bengui ist der langjährige Vorsitzende des Deutsch-Afrikanischen Vereins in Heilbronn. Und wenn er sich nicht gerade in Angola aufhält, dann kann man ihn live bei den Stammtischen unseres Vereins in Heilbronn erleben.

Und wem das Musikstück gefällt, der kann es immer noch hier auf meinem Weblog kostenfrei herunterladen.

Käffchen

Da sitze ich nun bei einer Tasse Kaffee gemütlich auf der Couch und gucke, ob die Spatzen zum Fressen kommen. Stille im Haus, die ich nicht durch das Auflegen einer Langspielplatte beenden möchte. Einzig die Tastatur dürfte ein paar Geräusche machen, denn ich weiß, dass ich Tastaturen immer noch wie meine erste Schreibmaschine behandele, bei der man so richtig in die Taste hauen musste, um einen Buchstaben aufs Blatt Papier zu bekommen — heute nennt man dieses „Drücken und Gucken“ einfach nur „WYSIWYG“. Sage da noch einer, dass die Welt einfacher wird.

Kaum zwei Meter entfernt liegt der Stapel an Klausuren und macht mir durch seine bloße Anwesenheit bewusst, dass ich dieses Wochenende doch noch so einiges zu erledigen habe.

Wenn dann der Rest des Hauses erwacht, erfahre ich bestimmt, was es noch so alles an Interessantem und Spannenden zu bewältigen gibt. Und so erspare ich mir das in den Kalendergucken und lass mich einfach einmal überraschen.

Neujahrsempfang

Sehr erfreulich war gestern der Neujahrsempfang der Europaverbände im Stuttgarter Landtag. Es war angenehm so viele Mitstreiter aus ganz Baden-Württemberg zu treffen und sich mit diesen in lockerer Runde auszutauschen. Besonders freute es mich, dass unsere Heilbronner Delegation mit 15 Teilnehmern ganz gut im Landtag vertreten war. Und so ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass wir erst heute aus Stuttgart zurückkamen.

Mir gefällt der Stuttgarter Landtag als Gebäude sehr und ich würde mich deshalb freuen, wenn unser Landtag insgesamt wieder in dieses passen würde. So gibt es aber um das Landtagsgebäude herum immer mehr Gebäude, die den unzähligen dort Beschäftigten oder Tätigen Räume zur Verfügung stellen. Und so ist unser Landtagsbebäude inzwischen eigentlich eine Mogelpackung — nur anders herum.

Eine Bemerkung am Rande: im Foyer des Landtags befinden sich seit Jahren ein paar schwarze Ledersessel, die ziemlich gut aussehen. Die Ruhe vor dem Beginn des Neujahrsempfangs habe ich einmal genutzt und mich dort auch hingesetzt. Meine sehr schmerzhafte Feststellung dabei ist, dass Sessel auch zum Sitzen sein sollten und nicht nur zum Angucken — ok, wenn man knapp einen Meter groß sein dürfte, dann passen auch diese Sessel, aber für einen halbwegs gestandenen Menschen sind sie nicht geeignet.

Was mich wieder einmal davon überzeugt, dass man die Dinge nicht nach dem Äußeren betrachten sollte, sondern nach Inhalten oder Funktion.


Sonnenaufgang

Murmeltiertag 5 (1)

Beitragsfoto: Sonnenaufgang | © Pixabay

Eigentlich haben wir heute im Falle, dass wir katholischen Glaubens sind, Mariä Lichtmess. Aber schon sehr lange verband man diesen christlichen Feiertag mit einer Bauernregel, welche einen Dachs zur Wettervorhersage nutzte. Für die meisten von uns wird weder Mariä Lichtmess — wobei ich zugeben muss, dass die Geschichte dahinter sehr interessant ist — noch in der Wettervorhersage ein Dachs Bedeutung haben.

Als Deutsche im 19. Jahrhundert in die USA auswanderten, nahmen ein paar Auswanderer auch die oben erwähnte Bauernregel mit in ihre neue Heimat. Ganz pragmatisch, wohl, weil keine Dachse vorhanden waren, nahm man einfach ein Murmeltier für die aktuelle Wettervorhersage. Und dies dürfte der Ursprung des Groundhog Day sein, der noch heute in den USA und in Kanada gefeiert wird.

Wer die Menschen im Fernsehen sieht, die so bei uns die Wettervorhersage moderieren, der fände sicherlich auch ein Murmeltier zumindest ab und zu sehr unterhaltsam.

Die Stadt Punxsutawney in Pennsylvania dürfte der Ursprungsort der Festlichkeiten zum Groundhog Day sein. Zumindest wird dieser Tag dort noch heute zelebriert. Weltweit bekannt wurde Punxsutawney Phil, ein Murmeltier, durch den Film Groundhog Day mit Bill Murray aus dem Jahr 1993 — ich hatte darüber schon einmal einen Blog-Beitrag geschrieben. Kaum zu glauben, dass dieser Film nun auch schon wieder 30 Jahre alt ist!

Und so einen „Murmeltiertag“ hat wohl jeder der Klausuren korrigiert, zumindest mir geht es so. Warum das so ist, darüber werde ich bestimmt in den nächsten Wochen ein paar nette Unterhaltungen führen können.


Nachtrag: 3. Februar 2023

Wie wir es heute den Zeitungen entnehmen durften, ist Murmeltier Fred in Val-d’Espoir im kanadischen Quebec erst gar nicht mehr erwacht und lag wohl tot in seiner Höhle. Was das nun für die lokale Wetterlage bedeutet und ob dies etwa gar Auswirkungen auf die globale Wetterlage hat, darüber müssen sich die Meteorologen noch einig werden.


Gelöschte Filmszene