Cäcilienbrunnen

25.12.02023 5 (5)

Beitragsfoto: Cäcilienbrunnen

Spieleabende

Seit Freitag wird wieder verstärkt gespielt. Die meisten Spiele dürften meinen Lesern inzwischen bekannt sein — uns werden sie auch nicht langweilig. Meine bessere Hälfte guckt sich gerade ein neues Spiel etwas näher an. Der Rest der Familie hatte sich derweil zum Alte-Filme-Bingen entschieden.

Leicht übernächtigt ging es deshalb heute auf den Spaziergang. Und fast hätte ich vergessen, die gestrige Christvesper mit Dekan Christoph Baisch in der Kilianskirche zu erwähnen. Volles Haus und kurzweiliges Programm.

Spaziergang

Dieses Mal ging es auf meine alte Lauf- und Hundestrecke und ich wurde nicht enttäuscht, denn fast zum Schluss konnte ich noch das obige Foto schießen. Eine der wenigen Europaflaggen, die man in Heilbronn so findet. Und dabei profitiert gerade Heilbronn doch ganz gewaltig von der Europäischen Union — kein Zukunftsprojekt in unserer Stadt, ob IPAI, Universität, Hochschule oder Neckarbogen, wo keine EU-Fördermittel drin stecken!

Zum Leidwesen vieler Heilbronner wird dies aber ganz bewusst von der Stadtspitze wie auch vom Gemeinderat geheim gehalten. Regel Nummer eins und zwei: man spricht nicht über europäische Fördermittel — da ist und bleibt man weiterhin geschlossen deutschnational und wundert sich später darüber, wenn die AfD nach 1945 wieder stärkste Fraktion im Gemeinderat wird.

Nights in White Satin

Zum Jahresende einmal ein Lied von The Moody Blues aus dem Jahr 1967; das hier gezeigte Video wurde ebenfalls 1967 in Paris aufgenommen. Die „Moodies“ gründeten sich bereits 1964, brachten bis 1972 acht Alben heraus, pausierten von 1973 bis 1978, schafften bis 1999 weiteren sieben Alben und lösten sich 2021 endgültig auf.

Nights in White Satin, wobei Justin Hayward den Song schrieb und auch sang, stammt von ihrer zweiten Platte „Days of Future Passed“, dessen Plattentitel ganz gut zum Jahreswechsel passt.

Interessanter Weise wurde Nights in White Satin, das auch als Single-Auskopplung zu kaufen war, erst 1972 ein Erfolg. Inzwischen wurde das Lied auch des öfteren gecovert, aber niemand hat dies so gut gemacht wie Bettye LaVette.

Eigentlich wäre dies eine ganz gute Herausforderung für Sebastian Schaffer — was meinst Du dazu?


Konzert

Musikvideo des Tages 5 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Dank Chris Kurbjuhn wurde ich wieder auf ein etwas anderes Weihnachtslied aufmerksam, welches John Rox bereits 1953 schrieb und, von einem damaligen Kinderstar gesungen, im Oktober desselben Jahres erstveröffentlicht wurde.

Über die Jahre hinweg haben verschiedene Interpreten diesen Song mehr oder weniger erfolgreich gesungen. Anne Hathaway sang es 2007 sogar im Duett mit Elmo.

Heute aber gibt es das Lied ganz passend als Cover von Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox, featuring Lauren Tyler Scott.

Im kommenden Jahr sind sie auch bei uns zu erleben und zwar am 21. Mai 2024 im Palais de la Musique et des Congrès in Straßburg, am 25. Mai 2024 im Tollhaus in Karlsruhe und am 26. Mai 2024 im Capitol in Mannheim.

Nachtrag 27.12.2023

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Leserantworten erhalte. Zwar etwas spät, aber dennoch sehr interessant, das mir heute von Dan Schaffer zugesandte Video über eine neuere Einspielung eines bereits schon etwas älteren Weihnachtsliedes.

„I meant to pass the attached youtube rendition of a well-known Christmas song BEFORE the holiday ended, but didn’t get to it on time. It’s quite exhilarating and maybe requires some listening ‘outside of the box’, but I hope you like it about as much as I do.“

Dan Schaffer

Und wem diese Aufführung gefallen hat, der findet gleich hier eine weitere Einspielung desselben Lieds von Pentatonix.


Heilbronn

Rückblick 2023 4.9 (11)

Beitragsfoto: Heilbronn am Abend

Dieses Mal versuche ich einmal etwas Neues, indem ich meinen Jahresrückblick mit ein paar Fotos versehe; diese sind aus einer Laune heraus ganz spontan aus dem Speicher meines Mobiltelefons entnommen und hier mit hinzugefügt. So kann es durchaus sein, dass ich später noch ein paar Fotos ergänze.

Gleich zu Anfang meines Rückblicks das Wichtigste. Die gesamte Familie ist gesund und munter. Wir werden zwar allesamt älter, sind aber weiterhin in der Lage, um damit ganz gut zurechtzukommen. Die ältesten Mitglieder entspannen sich gerade in Abano. Das am weitest entfernte Familienmitglied befindet sich in Kalifornien und wir dürfen davon ausgehen, dass dies auch kein schlechter Ort ist. Und die Jugend ist über die Festtage in Heilbronn.

Mein Vorhaben, auch dieses Jahr täglich mindestens drei Kilometer zu gehen, konnte ich nicht umsetzen. Auch nicht regelmäßig in der Woche zumindest 1 000 Meter zu schwimmen. Dafür ging es aber regelmäßig in die Tanzstunde und ein neu beschafftes Rudergerät wartet darauf, dass ich es nicht nur bestaune. Zudem scheiterte mein Vorhaben, jede Woche ein Buch fertig zu lesen.

Meine bessere Hälfte ist inzwischen weit sportlicher als ich unterwegs und führt weiterhin „ihre“ beiden Verbände. Dazu kommt noch ihr Engagement als Stiftungsvorstand bei meseno. Maximilian steht inzwischen vor seinem Master-Abschluss in München, findet weiterhin Zeit, um als Notfallsanitäter Menschenleben zu retten, hat jüngst als Jungjäger seinen ersten Bock geschossen und auch noch fast en passant seinen ersten NATO-Lehrgang abgeschlossen. Konstantin wird demnächst seinen zweiten Master-Abschluss erzielen und schnuppert aktuell in Brüssel während eines Praktikums Kommissionsluft. Langeweile ist in unserer Familie weiterhin ein Fremdwort.

Mich halten derweil zwei Vereine, in denen ich jeweils die Funktion des Vorsitzenden begleiten darf, auf Trab. Erfreulicher Weise konnte ich mich auch in drei weiteren Vereinen etwas engagieren und ziehe für mich dabei das Fazit, dass damit mein Bedarf an Vereinsarbeit gedeckt ist — voller Bewunderung schaue ich auf jene, die es schaffen, in mehr als fünf Vereinen zeitgleich Mitglied sein zu können.

Auch wenn ich dieses Jahr etwas kürzer treten wollte, konnte ich es nicht lassen und begleitete noch ein paar Studenten in der Fakultät Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn, las jede Woche an der Dammgrundschule Kindern vor und versuchte zudem ein wenig bei meseno auszuhelfen.

Wenn ich nun das Jahr über Revue passieren lasse, komme ich auf weit über 24 Stammtischteilnahmen, fast zwölf Kegelabende und eine ganze Menge an Gremiensitzungen. Ein paar Straßburgfahrten mit Schulklassen, Preisverleihungen im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs und weitere Fahrten oder Besichtigungen zusammen mit Vereinsmitgliedern sowie eine ganze Menge an guten Gesprächen rundeten das Ganze ab.

Gemeinsame Unternehmungen zusammen mit Freunden und Familie sorgten zudem dafür, dass ich auch auf dieses Jahr als ein für mich gutes Jahr zurückblicken darf. Mein persönlicher Höhepunkt waren dabei die Strandspaziergänge mit meiner besseren Hälfte im Mai des Jahres und zum Ende September hin die 7. Hertensteiner Gespräche, die für alle Beteiligten mehr als erfreulich verliefen.

Mein Dank geht dabei an alle, die ich dieses Jahr neu kennenlernen oder mit denen ich gar regelmäßig meine Zeit verbringen durfte. Ob im echten Gespräch oder nur im schriftlichen Austausch, ich ziehe bei allen diesen Interaktionen ein positives Fazit. Und bei den wenigen Fällen, wo es tatsächlich etwas geknirscht hat, konnte ich zumindest dabei noch etwas Neues lernen.

Aber wie schon gesagt, es sind noch alle Knochen dran, die meisten spüre ich auch und so gibt es für mich keinen Grund zum Klagen — und da ich kein Rechtsanwalt bin, ist dies ausdrücklich eine gute Sache!

Allen Menschen und ganz besonders meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kameraden und Bekannten, meinen Mitstreitern, meinen Studenten, meinen Nachhilfeschülern, Zuhörern und auch meinen Lesern wünsche ich ein frohes Fest und das Beste für das kommende Jahr und wenn es sich nur einrichten ließe, ein wenig Weltfrieden … wenigstens so einen ganz kleinen.