meseno-Puppentheater

9.6.02024 5 (6)

Beitragsfoto: meseno-Puppentheater

Vermischtes

Gut vier Stunden habe ich mit meiner besseren Hälfte Plakate abgehängt, ein paar mehr als wir aufgehängt hatten. Ich hoffe einmal, dass meine weiteren Mitstreiter ebenfalls so fleißig waren. Morgen gucken wir dann, wo wir noch nachsteuern müssen. Auf alle Fälle werden wir versuchen, einen Teil unserer Plakate und Banner in neue Produkte umzuwandeln. Damit betreten wir wohl Neuland und vielleicht wird es sogar eine erfolgreiche Unternehmung.

Über 60 Prozent Wahlbeteiligung bei den Europawahlen sind schon einmal ein Erfolg, leider die gut 20 Prozent, welche von extremistischen Parteien eingefahren werden weniger. Dies bestätigt aber meine Befürchtung, dass ein völlig überbordeter Sozialstaat nicht nur mehr als 20 Prozent unserer Bevölkerung verblödet, sondern diese auch noch wohlstandsverwahrlost hat.

Die Kommunalwahl betreffend, müssen wir noch etwas abwarten. Die ersten Ergebnisse dürfte es morgen geben. Diesen Abend werden daher noch ein paar Wahlkämpfer zusammensitzen und die bisherigen Geschehnisse schon einmal Revue passieren lassen.

Wahltag

Am Vorabend dieses Wahltages hatte ich tatsächlich genug vom Wahlkampf, vor allem weil es heute nicht nur mit dem obligatorischen Wahlgang weitergeht, sondern wir auch noch die ganzen Plakate und Bauzaunbanner abbauen müssen.

Deswegen gönnte ich mir wieder einmal „North by Northwest“ von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1959. Auf alle Fälle viel besser als das restliche Programm des gestrigen Abends.

Meine Leser kann ich jetzt nur noch bitten, wählen zu gehen! Und jene Leser, die gerne rechts- oder linksaußen wählen, nochmals darüber nachzudenken, was sie mit ihren Stimmen so alles anstellen.

meseno

Den gestrigen Tag habe ich größtenteils bei meseno verbracht. Meine Aufgaben waren dabei tragend — erst schleppte ich Bänke und Tische auf den Platz vor meseno und zum Schluss schleppte ich sie wieder zurück in den Keller.

Dazwischen gab es viel zu beobachten und eine ganze Reihe guter Gespräche. Der Grund für das Fest: meseno wurde 50 Jahre alt. Die meseno-Stiftung kümmert sich inzwischen um über 500 Familien im Südviertel der Stadt, wobei gut 100 Kinder von der Stiftung direkt vor Ort betreut werden. Der stiftungseigene Sozialladen, welcher als Vorreiter der Heilbronner Tafeln gilt und noch heute etwas ganz Besonderes ist, wird von mir schon etwas länger unterstützt. Ab und zu gebe ich auch im Kinderhaus Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung.

Aufgrund ihres Jubiläums hatte meseno auch die Heilbronner Gemeinderäte geladen. Mich wunderte es dabei nicht, dass ganz besonders jene Gemeinderäte durch Abwesenheit glänzten, die sich so gerne als sozial bezeichnen und noch lieber soziales Engagement heucheln.

Schade nur, dass diese Heuchler auch im kommenden Gemeinderat wieder vertreten sein werden.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Ein Blick in die New York Times machte mich neugierig und hier nun das Musikvideo zum Wochenende. Die dem Lied zugrundeliegende Geschichte schaffte es vor etlichen Jahren sogar einmal auf eine meiner Websites.

Die beiden Sänger sind Bodo Wartke und Marti Fischer, die den Song bereits 2023 eingespielt haben. Und gut, dass es das Internet gibt, denn dort fand ich sogleich den alten oder zumindest einen ähnlichen Text wieder; auch andere hatten dereinst an diesem Zungenbrecher ihren Gefallen gefunden.

Rhabarberbarbara

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.

Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald,
dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar: die Rhabarberbarbarabar.

Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten gingen sie zum Barbier.

Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte dies natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.

Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.

Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.

Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel, um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen, um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Anon

Auch dafür gibt es bereits ein YouTube-Video.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch noch das im Times-Artikel angesprochene Lied der Comedian Harmonists aus den 1920er-Jahren. Die Melodie stammt von Walter Jurmann, der Text von Fritz Rotter; dieser basiert auf einem Gedicht von Otto Licht.


Schwimmer

7.6.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Schwimmer | © Pixabay

Lesepate

Das heutige Vorlesen war etwas Besonderes, denn es gab um 11.34 Uhr eine Schweigeminute. Danach aber ging es mit dem Räuber Hotzenplotz weiter.

Zuvor traf ich mich noch mit Detlef Stern, der ebenfalls als Lesepate in der Dammgrundschule aktiv ist. Wie immer, es gab wieder Einiges zu erzählen. Neben dem Hochschulalltag dieses Mal auch ein wenig Lokalpolitik, was wohl eher dem Wahlkampf geschuldet war. Auf alle Fälle aber wäre das klassische Projektmanagement eine gute Grundlage für beide Verwaltungen. Man könnte auch einmal der Frage nachgehen, wer letztendlich bildungsresistenter ist: heutige Hochschüler oder Berufspolitiker.

Auf alle Fälle aber sind wir beide gespannt, wie wir bei der Gemeinderatswahl abschließen werden, sowohl als Liste wie auch als Einzelkandidaten. Beide sind wir dabei der Überzeugung, dass es für uns auch ein Leben nach der Wahl geben wird.

Speed-Dating

Abends hatte ich mich mit Herbert Burkhardt zum Speed-Dating verabredet. Organisator war der Stadt- und Kreisjugendring. Für mich war es seit den 1970er-Jahren wieder die erste Begegnung mit diesem Gremium. Und schon damals war dort nicht sehr viel los, was ich an den handelnden Personen festmachte.

Unsere Konkurrenz schickte ihre weiblichen, männlichen und diversen Philipp Amthors zum Speed-Dating und so dürfte es auch kein Wunder gewesen sein, dass kein einziger Jugendlicher zum Treffen kam. Damit war diese Veranstaltung sehr schnell wieder beendet.

Mein Dank geht dennoch an die die Veranstaltung organisierenden Jugendlichen, die heute etwas lernen konnten. Die die Jugendlichen betreuenden städtischen Mitarbeiter sollten sich aber dennoch einmal fragen, ob sie ihrer Arbeit tatsächlich gewachsen sind.

Die restliche Zeit des Speed-Datings konnten sich Herbert Burkhardt und ich ein wenig untereinander austauschen bevor er dann in die nächste „Wahlkampfveranstaltung“ ging. Da ich diese ebenfalls schon kannte, ersparte ich es mir, ihn zu begleiten — „Tote Hose“ war noch nie so mein Ding.

Sehr gefreut habe ich mich bei meiner Rückkehr darüber, dass Franz Schirm inzwischen Werbung für unser jährliches Europa-Grillen macht. Da diese Veranstaltung rein ehrenamtlich organisiert und durchgeführt wird, muss ich mir über deren Erfolg wirklich keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil, ich freue mich schon heute darauf, dort wieder sehr nette Menschen treffen zu dürfen.

Badefreuden

Gestern konnte ich seit langem wieder einmal meine Runden ziehen. Conclusio: die Zeiten, wo ich alle 1 000 Meter auf die Uhr guckte, sind längst vorbei! Dennoch hat es Spaß gemacht, einfach nur so ein paar Bahnen im Sportbecken zu schwimmen. Im Anschluss entspannte ich noch ein wenig bei bestem Wetter im Außenbecken und auch hier ging alles gesittet und unbeschwert zu.

Einzig die Tatsache, dass auch etwas ältere Heilbronner wieder ungewaschen das Bad verlassen, zeigt, dass unsere Sitten schon lange nicht mehr die alten sind. Was Menschen dazu bewegt, geschminkt und mit Fönfrisur mehrere Stunden lang im Hallenbad zu verbringen ohne dass nur eine einzige Haarsträhne nass wird, entzieht sich meinem Verständnis.

Aber nett wie ich bin, tauchte ich dann doch nach der Sonnenbrille einer Dame, denn so ganz ohne Sonnenbrille macht das Baden halb so viel Spaß. Nur sollte man sich dann nicht über andere Menschen in Ganzkörperbadeanzügen aufregen, denn die Hygienevorstellungen sind dieselben.