Schrebergarten

11.4.02025 5 (8)

Beitragsfoto: Schrebergarten

Zölle

Kann es sein, dass sich die US-Oligarchen am vermeintlichen Zollchaos von Donald Trump dumm und dämlich verdienen? Dazu müssten sie nur wissen, wann der US-Präsident die Zölle erhöht, aussetzt oder senkt. Mit diesem Wissen können sie den Aktienmarkt so richtig schön aufrollen.

Die Zeche zahlen dabei die Firmen, die Kunden und jene Aktionäre, welche keine guten Verbindungen ins Weiße Haus haben. Schon alleine damit kann man davon ausgehen, dass die GOP mit die größte Verbrecherorganisation gleich nach Putin mit seinen Streitkräften aller Zeiten ist.

Und so würde es mich nicht mehr wundern, wenn auch die russischen Oligarchen von Trumps Spielchen profitieren. „Krasnow“ schafft auf jeden Fall das eine, nämlich dass sich sämtliche Verbrecher dieser Welt vereinigen.

Gartenarbeit

Heute waren meine besser Hälfte und ich schwerpunktmäßig im Garten meiner Eltern unterwegs. Um wenigstens ein wenig voranzukommen, stieß dann noch Franz Schirm mit hinzu. Schnell waren zwei Kettensägen verschlissen, wohl weil nicht ausreichend dimensioniert.

Auf alle Fälle aber verging die Zeit wie im Fluge und gesund soll das Ganze auch noch sein. Und so nehme ich heute Abend auch einmal eine Auszeit, was das Tanzen anbelangt.

Lidl

1930 wird die Lidl & Schwarz KG nach eigenen Angaben als Lebensmittel-Sortimentsgroßhandlung gegründet. Heute befindet sich die internationale Lidl-Zentrale in Neckarsulm. Die erste Lidl-Filiale gab es zuerst in Ludwigshafen-Mundenheim und zwar 1973. Aber Lidl ist nicht nur Lidl und Kaufland, sondern inzwischen etwas mehr. Das folgende Video gibt einen ganz guten Überblick über diesen Konzern.

Die Schwarz-Gruppe hat selbstverständlich auch eine eigene Website, welche um einiges besser läuft als mein Blog.

Was aber kaum bekannt sein dürfte, ist, dass Lidl seinen Ursprung in der Sülmerstraße 54 hat, wo es bereits um 1900 herum eine Lidl & Co. Südfrüchtenhandlung gab. Josef Schwarz, den die meisten von uns als Namensgeber einer Schule kennen, übernahm 1930 als persönlich haftender Gesellschafter die Südfrüchtenhandlung, wobei ich nicht weiß, woher das erste „n“ im Namen stammt.

1962 übernahm sein Sohn Dieter Schwarz die Geschäfte und dürfte noch heute über das Wohl und Wehe des Konzerns bestimmen. Und wenn wir Heilbronner Glück haben, dann führt die Schwarz-Stiftung sein Sponsoring für Heilbronn noch eine ganze Weile weiter fort.

Wahrscheinlich aber wird die Stiftung ihren Sitz nach Berlin verlegen, weil dort den Damen und Herren mehr geboten wird — es hat nicht jeder „Lidelaner“ so wenige Ansprüche für sich selbst wie Dieter Schwarz.

Fediverse Reactions

Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.7 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Mit großem Interesse habe ich den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen, was ein Mensch nicht so alles hören kann. Mein Gehör wurde bereits Anfang der 1980er-Jahre u. a. durch das Weckmittel (DM22) in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits vor ein paar Jahren machte mich Detlef Stern darauf aufmerksam, dass meine Lautsprecher im Wohnzimmer nicht funktionieren. Ich kann dies übrigens auch heute noch nicht so ganz nachvollziehen, wahrscheinlich deshalb, weil sich die Töne erst im Hirn bilden und dieses mangelnde oder gar mangelhafte Sensoren durchaus ausgleichen kann. Und so dürfte dieses auch bei den jeweiligen Klangebern oder Brüllwürfeln für Ausgleich sorgen.

Rein technisch betrachtet, kann man sicherlich Frequenzen, Modulationen oder gar Tonspuren untereinander vergleichen und hätten wir alle dasselbe Gehör und Hirn, kämen sicherlich auch gute Vergleiche zustande. Dennoch bewundere ich weiterhin jene Gehöre und Hirne, die in der Lage sind, einzelne Töne räumlich zuzuordnen und diese dann auch noch in ihren Höhen zu unterscheiden; obwohl ich dies — auch Hören kann man verlernen — nur rein theoretisch nachvollziehen kann.

Spannend dabei, dass ich seit den Gesprächen mit Detlef Stern bei Musik nun wieder etwas genauer hinhöre und tatsächlich manchmal auch Unterschiede wahrnehme. Hierbei wäre es sehr interessant festzustellen, wo diese Unterschiede letztendlich erzeugt werden?

Und vielleicht erhalte ich auch einmal eine Erklärung dafür, warum sich Schallplatten wärmer als CD anhören und anfühlen sollen?

Bis dahin höre ich weiterhin Musik, oder meine zumindest, diese hören zu können. Wie zum Beispiel das unten stehende Lied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, welches 1985 auf allen Kanälen hoch und runter gedudelt wurde.

Wir fuhren damals wie der Protagonist des Liedes auch in diversen „Nobelhobeln“ von München aus in die Provinz, wobei wir München meist erst gar nicht verlassen mussten. Mich faszinierte bei diesem Song schon damals der Text von Thomas Spitzer. Mit dem Ausdruck „Furchenadel“ hatte er sofort mein Interesse geweckt.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde bereits 1978 gegründet und brachte in den 1980er-Jahre durchaus hörbare Stücke heraus, wie etwas das nun noch Folgende.

Die kommenden Gespräche mit Detlef Stern werden sicherlich klären, ob, wo und wie ich diese Musik nun tatsächlich höre.

Bis dahin gilt der folgende musikalische Hinweis …


Blitz

Kriegstauglich 5 (11)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Dass die Bundeswehr ein Schrotthaufen ist, das wurde bereits offiziell gleich 2022 nach dem Einmarsch der Russischen Föderation in die gesamte Ukraine bekannt gegeben. Damals hieß es lapidar, dass die Bundeswehr für keine zwei Tage Munition hätte. Auch, dass die Bundeswehr schon lange nicht mehr für die Verteidigung ausgebildet, ausgerüstet und aufgestellt wäre.

Mehr als drei Jahre später hat sich nichts zum Besseren gewendet. Und nun erfährt man auch wieder einmal ganz offiziell, woran das noch liegen könnte.

Die deutschen Waffen zeigen eine „so hohe technische Anfälligkeit, dass Kriegstauglichkeit stark infrage gestellt wird“. Nehmen wir die französischen Waffen gleich mit dazu, wobei diese von Anfang an nur für Kolonialeinsätze und Vigipirate konzipiert wurden.

Hinzu kommt noch, dass sie zu wenig gepanzert oder zu wenig bewaffnet sind. Unsere Kriegsschiffe z. B. sind weltweit die teuersten und haben dabei die Kampfkraft eines besseren Schlauchbootes. Unsere Hubschrauber verzichten gleich völlig auf eine Panzerung und werden zukünftig als leichte Kampfhubschrauber bezeichnet — selbstverständlich zu einem Preis, der jedem Feind den Atem verschlägt; leider schießen die, wie wir es nun wissen, trotzdem darauf.

Und weil man das teuerste Kriegsgerät aller Zeiten auch noch mit den höchsten Gewinnspannen produzieren möchte, passen ausgewachsene Soldaten kaum in die Fahrzeuge, so wie echtes Großgerät in keines unserer völlig überteuerten Transportflugzeuge passt.

Dafür zerfallen die Kampfstiefel den Soldaten bereits am Fuß und die Kampfuniformen halten keine größere Belastung aus. So ist es auch kein Wunder mehr, dass unsere Milliarden Euro teuren Bundeswehrsatelliten vor Kurzem gleich nach dem Start als Schrott deklariert wurden.

Und da nun zudem unsere ganz normale Autoindustrie schwächelt, dürfen diese bald auch wieder Militärgerät für die Bundeswehr bauen. Die nehmen dann ihre unverkäuflichen Schrottautos und LKW, malen die zuvor noch grün an, demontieren die Radios und rüsten damit die Bundeswehr weiter auf — da darf ein Smart schon einmal 200 000 bis 300 000 Euro kosten.

Und wer jetzt glaubt, das wäre zu viel des schwarzen Humors, der kann gerne mal bei VW nachfragen, wann sie der Bundeswehr zum letzten Mal VW-Käfer angedreht haben. Kein Witz! Noch Ende der 1980er-Jahre bekam die Bundeswehr unzählige tarnfarbene VW-Käfer, ohne Radio versteht sich.

Und sollte unsere Industrie tatsächlich einmal etwas halbwegs Funktionierendes liefern, dann kann kein Mensch die Munition bezahlen. Und wenn dann auch noch etwas dabei kaputt geht — was spätestens in Kriegen durchaus vorkommen soll — oder gar eine Wartung ansteht, dann war es das!

Und so werden unsere Panzer wohl weiterhin für die Garagen gebaut. Dafür benötigen wir auch wieder Wehrpflichtige, damit dieses Kriegsgerät alle paar Wochen geputzt und abgestaubt wird — zumindest in der Bundeswehr herrscht noch Zucht und Ordnung.

Nachtrag 11.4.2025