Stadthafen

2.11.02026 5 (7)

Beitragsfoto: Stadthafen

Midterms

Morgen wird es zwar kein Freibier geben, dafür aber die ersten Ergebnisse der Midterms in den USA. Seit der letzten Wahl in den USA bin ich sehr vorsichtig, was die Prognosen angeht. Zudem fallen bereits die ersten Demokraten um und sprechen sich für Donald Trump aus. In unserer Welt dreht sich wirklich alles nur ums Geld.

Was diese Midterms so besonders macht, das ist deren Signalwirkung für sämtliche Totalitaristen dieser Welt. Bisher haben die sich nur an Verlautbarungen aus Moskau oder Peking orientiert, inzwischen hören sie mehr auf die Signale, die aus den USA kommen. Sollten die US-Republikaner trotz allem morgen weiterhin die Oberhand behalten, wird es bei uns in Europa kein Halten mehr geben. Entscheiden sich die US-Amerikaner aber wieder ein klein wenig in Richtung Demokratie, ändert das die kommenden Wahlkämpfe und dies ganz besonders von RN und AfD.

Diese Damen und Herren hätten zwar gerne wieder den Faschismus bzw. den Nationalsozialismus in Europa als Staatsform etabliert, scheuen sich aber davor, in Kürze dann doch wieder von einer erzürnten Bevölkerung wie die Femmes tondues durch die Straßen getrieben zu werden.

Diese Menschen gehen lieber auf Nummer sicher und warten ab, bis die Republikaner auch in Europa zur Hexenverfolgung aufrufen und ihren Waffenbrüdern ICE-Beamte zur Hilfe schicken. Denn ein waschechter Totalitarist war immer schon ein Mitläufer ohne Rückgrat, Cojones und Arsch in der Hose.

Vermischtes

Gestern habe ich mein bisheriges, noch verbliebenes Rundschreiben der EUROPA-UNION als Beitrag auf der Website der EUROPA-UNION eingestellt. Diese Beiträge haben nun die eigene Kategorie „Rundschreiben“. Damit habe ich nun alle meine Beiträge bis auf Briefe, E-Mail und Chats auf das Pull-Prinzip umgestellt. Soll keiner mehr behaupten, dass ich ihn zum Lesen zwinge!

Als Kind habe ich noch in und um die alten Hafenanlagen unserer Stadt gespielt. Die Reste unseres Floßes am Hagenbucherkai dürften dort noch heute auf dem Grund liegen. Heute wurde bei uns allerdings alles ab- und weggeräumt. In Leipzig ging man spätestens seit der Wende einen anderen Weg. Das obige Foto zeigt, dass dies besonders für Studenten ein durchaus attraktiver Ort geworden ist.

Bei uns hingegen rasen ein paar Bootsbesitzer mit weit überhöhten Geschwindigkeiten den alten Neckararm auf und ab und zerstören dabei die verbliebenen Uferböschungen. Wobei das mit dem Rasen in Heilbronn so ein ganz besonderes Ding sein muss. Die völlig Unterbelichteten rasen mit dem E-Scooter die Gehwege entlang und sobald sie ein größeres Auto ergattern können die Allee hoch und runter. Die etwas mit mehr Geld machen das dann auf dem Neckar oder der Autobahn in Richtung Schweiz und Mailand.

Johannes Mirus hat vor Kurzem mit Johannes’ Blögli einen Zweitblock gestartet, eine Idee, die ich vor gut 25 Jahren auch einmal verfolgte. Damals bot ich Mitmenschen eigene Weblogs an, was diese, wohl, weil für sie kostenfrei, einfach nicht nutzen wollten. Dies dürfte auch der Grund sein, warum ich bis heute auf einem leicht überdimensionierten Server sitze.

Das mit dem drittklassigen Fußball (kleiner Insider) hat mich dabei doch schon eine Weile ein ganz klein wenig gestört, vor allem weil ich seit Kurzem einen Fortuna Ultra in der Familie habe. Und denen geht es schon etwas länger nicht mehr ganz so gut — manche behaupten seit 1933.

Bitte kommt jetzt keiner mit dem VfB um die Ecke, nur weil die Stuttgarter gestern den Anschluss geschafft haben wollen. Mir reicht es inzwischen schon, wenn der VfB nicht der schlechteste Verein in Baden-Württemberg ist.

Heute morgen fuhr ich … meine Leser werden es schon wissen … mit dem meseno-Bus. Und sofort ging es damit an die Tankstelle. Gefühlt habe ich einen M48 betankt. Die Fahrt an sich eventfrei. Außer in Neckarsulm und Heilbronn, denn da waren die städtischen Mitarbeiter bestrebt, möglichst viele Autofahrer an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Vielleicht wäre es eine bessere Idee, wenn sie sich bei ihrer Arbeit filmen und diese Filmchen sogleich auf TikTok stellen. So musste ich heute auf der Allee eine ganze Weile lang städtischen Mitarbeitern bei der Diskussion zusehen, ob sie dieses Jahr die Weihnachtsbeleuchtung links- oder rechtsrum aufziehen. Dabei haben wir bereits November und die Weihnachtsbeleuchtung sollte schon längst glühen. Schon seit Anfang September gibt es in unseren Geschäften Weihnachtsdevotionalien zu kaufen; was man halt so macht, wenn man selber nicht mehr an Weihnachten und die Idee dahinter glaubt.

Was mich wiederum daran erinnert, endlich einmal meine Osterhasen wegzuräumen.

Derweil haben wir Deutschen echte Probleme, denn die Luxusjachten russischer Milliardäre müssen, während diese mit einem Angriffskrieg auf unser Europa beschäftigt sind, gewartet und gepflegt werden. Millionen Euro an Steuergeldern wenden wir dafür auf, denn auch russische Milliardäre können sich auf uns verlassen! Wir kaufen auch noch deren Öl und Gas, wenn sie unsere eigenen Kinder morden.

Wären dies allerdings nur Kleinkriminelle, dann hätte man deren Luxusjachten bereits versteigert oder verschrottet. Und so zeigt sich wieder einmal, dass man bei uns ab 100 Millionen Euro alles machen kann, was man nur möchte. Noch erstaunlicher ist bei uns, dass der Sozialneid nur bis zu einer bestimmten Höhe reicht und damit nur gegen jene gerichtet ist, die ein klein wenig mehr als wir selbst verdienen — der gute alte Mittelstand sozusagen. Sobald einer über richtig viel Geld verfügt, egal woher, schlupfen wir diesem sofort einschließlich unserer gesamten Gewalten in den Hintern. Das dürfte unsere berühmte Leitkultur sein, von der wir immer so schwärmen.

Die Bundeswehr muss versorgt werden, was bei uns immer bedeutet, dass es der heimischen Industrie gutgehen muss. Nun bekommt die Bundeswehr wieder einmal einen Hubschrauber, den man nicht gebrauchen kann. Man hätte auch auf bereits bewährte NATO-Modelle zurückgreifen können. Das Problem dabei, die Gewinnmargen für alle Beteiligten sind zu gering. Für mich ist die Bundeswehr seit den 1980er-Jahren ein guter Signalgeber wie korrupt und kaputt unser Land aktuell ist.

Für 2027 hat sich bereits die zweite Besuchergruppe bei mir angemeldet. Diese möchte nun die Stadtentwicklung Heilbronns am Beispiel der Turmstraße aufgezeigt bekommen. Wie bei der ersten Reisegruppe auch, welche sich für die Green Capital interessiert, werde ich sehr viel improvisieren müssen. Auf alle Fälle aber werden wir unseren Spaß haben.

Konzert

Deep Purple gründete sich 1968, schon eine ganze Weile her. Als mich Andreas Lochner vor ein paar Monaten darüber informierte, dass diese Band weiterhin tourt und dann auch noch in Leipzig vorbeischaut, war der Termin eines Leipzigbesuchs gesetzt.

Am Samstag war es dann soweit und meine bessere Hälfte und ich fuhren nach Leipzig, kamen gut durch und auch rechtzeitig an, um auch noch die Vorgruppen miterleben zu können. Gerade als wir uns mit Karin und Andreas aufmachten, um zum Veranstaltungsort zu gelangen, wurden wir darüber informiert, dass Ian Gillan erkrankt sei und das Konzert wie auch das Folgekonzert nicht stattfinden könne.

Und so machten wir uns einfach selbst einen wunderbaren Abend in der Stadt, wobei ich zum ersten Mal den neuen Stadthafen bewundern konnte. Übrigens, die Kanutouren durch die Stadt sind schon immer ein Erlebnis. Und nun gibt es auch winterliche Touren.

Zumindest ich habe an diesem Abend Deep Purple nicht vermisst. Nun hoffe ich, dass sich der gut achtzigjährige Sänger wieder von seinem Leipzigaufenthalt erholen wird und wir diese Gruppe doch noch einmal erleben werden können. Bis dahin krame ich einfach ab und zu die eine oder andere Platte heraus.

Wer erinnert sich eigentlich an den ersten Sänger dieser Gruppe? Und wer kennt noch das Album „Captain Beyond“ (1972)?

Nachtrag 3.11.2026

Nun bekommt man durch den Spiegel halbwegs offiziell mit, dass es aus der Europatour doch nichts mehr wird.


Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Nachdem sich die Koalitionäre wegen der Weltlage nun — zahlreiche Industriebosse und ein paar systemrelevante Familien bestehen darauf — beeilen wollen, die Tagesthemen heute meine langjährigen Klagen über ein völlig marodes Schulsystem bestätigten, Ursula von der Leyen uns für alle Zeiten völlig blamierte (KI-Gigafabriken) und ich zudem erneut auf einem Geburtstag kommenden Samstag auf einen Düsseldorfer Ultra treffe, muss ich, ob ich möchte oder nicht, an ein Trinklied der Toten Hosen denken.

Bommerlunder, heute eisgekühlt, wurde von den Toten Hosen erstmals 1983 als Single veröffentlicht. Ein Lied welches auf Nicanor Molinares Sambastück „Chiu Chiu“ (1937) basiert und von uns damaligen Pfadfindern in den 1960er- und 1970er-Jahren als „Eisgekühlte Coca-Cola“ hoch und runter gesungen wurde. Und selbst noch zu Zeiten der Toten Hosen anfangs der 1980er-Jahre wurde es von so manchen militärischen Einheiten intoniert, zumindest jenen, die ich kannte.

„Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt; eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt und dazu ein belegtes Brot mit Schinken, ein belegtes Brot mit Ei. Das sind zwei belegte Brote, eins mit Schinken und eins mit Ei.“

Fun Fact am Rande, der Titel „Armee der Verlierer“ befand sich auf der B-Seite, dafür bekamen wir aber noch ein Probefläschchen Bommerlunder mit anbei.

Was manche nicht wissen, den Titel „Bommerlunder“ gab es bereits seit 1982, nämlich von der Band Trio, die heute wohl eher noch mit „Da Da Da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht aha aha aha“ in Verbindung gebracht wird.

Das Ganze konnte man damals aber toppen, nämlich indem man die Toten Hosen auch noch mit Fred Brathwaite (Fab Five Freddy) zusammenbrachte.

Ob die Verhandler von Union und SPD das morgen tatsächlich noch übertreffen werden können, bleibt abzuwarten!

Einzig Ursula von der Leyen wird wohl weiterhin für unschlagbare Hits gut sein, wie z. B. die Sonne zu besiedeln — was sind da schon fünf bis zehn Trillionen Euro?

„Wann wird Dir das nützen, was Du am Ende lernst, oder wozu?
Dazu, dass ich das Leben als besserer Mensch verlasse.“

Seneca, 7. Buch, 68. Brief (2023: 483)

Tänzer

14.3.02025 4.8 (5)

Beitragsfoto: Tänzer | © Shutterstock

Vermischtes

Mit dem Schwimmen und auch dem Tanzen wird es aktuell nichts, leider. Dafür darf ich mich aber auf ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern am Dienstag freuen — jeder eines.

Noch mehr freue ich mich darauf, wenn es am Samstag, 10. Mai 2025 in der Harmonie (Europa-Ball) wieder heißt: „Alles Walzer!“ — Im Gegensatz zum Wiener Opernball gibt es bei uns noch Karten und dies zu einem erschwinglichen Preis.

Der gestrige Vorlesungsstart verlief vielversprechend. Und so schau ich mal, was dieses Semester so alles an Überraschungen bieten wird.

Auch gab es einen achtzigsten Geburtstag zu feiern, wobei ich neben einem Fortuna Düsseldorf-Ultra zu sitzen kam. Einen ganzen Abend lang Fußball zum Thema zu haben, hatte ich seit meiner Zeit zusammen mit Real Madrid-Fanatikern schon lange nicht mehr — mir hat es auf alle Fälle gefallen und nun sehe ich die Fortuna mit ganz anderen Augen; ob sie dort aber auch Fußball spielen können, bleibt noch zu beweisen.

Gerne lasse ich im Blog auch strittige Meinungen zu und noch lieber darf man mich auch eines Besseren belehren. Doch sollten diese „Lehrmeister“ mit offenem Visier antreten! Unser Land hat bereits viel zu viele Feiglinge und Fahnenflüchtige, um diesen auch hier noch eine Plattform zu bieten.

Übrigens, heute ist Pi Day!

Erfreulich

Aktuell habe ich mit Mitabeitern der Netzgesellschaft Heilbronn-Franken (NHF) zu tun. Und gleich vorab, ein großes Lob an diese, denn ich fühle mich dort so richtig gut aufgehoben. Vor allem sind diese im besten Sinne des Wortes professionell.

Am besten gefiel mir heute die Nachfrage des Fachmannes, „Was darf ich an Vorkenntnissen bei Ihnen voraussetzen?“ und danach die von ihm gelieferte Erklärung! — ich hätte es nicht besser machen können.

Weniger erfreulich ist der Grund warum ich überhaupt mit NHF-Mitarbeitern zutun habe. Eine auswärtige, mir aufoktroyierte Elektrofirma versucht mich ganz offensichtlich über den Tisch zu ziehen. Wer tatsächlich dahintersteckt ist mir dabei noch nicht so ganz klar. Auf alle Fälle aber funktionieren bei uns die Selbstregulierungskräfte des Marktes schon lange nicht mehr. Deshalb gilt weiterhin: Trau, schau, wem!

Und so bin ich froh darüber, dass es die NHF gibt und dass ich zusätzlich eine ortsansässige Elektrotechnikfirma kenne, der ich auch vertrauen kann. Übrigens, meine ganz persönlichen Empfehlungen finden Sie weiterhin hier.

Chinesische Grippe

Auch wenn sich die Chinesen heute noch mit allen Mitteln dagegen wehren, um mit COVID-19 in Verbindung gebracht zu werden und selbst nicht davor zurückschrecken, andere Länder für diese „Krankheit“ verantwortlich zu machen, mehren sich nach all den Jahren die Anzeichen dafür, dass es sich doch um ein fehlgeschlagenes Experiment mit biologischen Waffen handelt. Jetzt da Jens Spahn von allem nichts gewusst haben will und Angela Merkel ebenfalls eine Vertuschung bestreitet, könnte man durchaus davon ausgehen, dass unseren verantwortlichen Politikern wieder einmal Geschäfte wichtiger als die Wahrheit waren.

Für die gut 20 Millionen Toten weltweit dürfte aber so oder so alleine die chinesische Regierung verantwortlich sein, manch andere Politiker wie z. B. Donald Trump haben sich allerdings mit ihrer Dummheit mit schuldig gemacht. Und Dummheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht.

Auf alle Fälle sollten wir das Ganze nicht vergessen und in ein paar Jahren, wenn etwas mehr Gras über die Sache gewachsen ist, die Volksrepublik China auch für diese Mordtaten zur Verantwortung ziehen. Da diese von China herbeigeführte Pandemie weltweit mehrere Billionen Euro gekostet hat, müssten wir China zumindest dafür zur Kasse bitten.

Wir Bürger könnten schon einmal ganz subversiv damit beginnen und dieser todbringenden Krankheit endlich den Namen geben, den sie auch verdient hat. Bei der Spanischen Grippe waren wir alle nicht so zimperlich.

Und wer glaubt, die Chinesen wären zimperlich, der muss wissen, dass alles bis zu 100 Millionen zumindest für chinesische Offizielle nur ein „Rundungsfehler“ ist.